Die Brücke in Kyjiws Bezirk Pischtschyn (Nordbrücke) wurde am Sonntag Morgen von russischen Angriffen getroffen, was den zweiten aufeinanderfolgenden Tag markiert, an dem die Brücke ins Visier genommen wurde. Die Brücke war bereits am Samstag von Drohnen getroffen worden, und der Angriff am Sonntag beschädigte eine Heizleitung, wodurch die Bewohner des nordöstlichen Bezirks Desnjanskyj vorübergehend ohne Warmwasser blieben.
Der Angriff erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz einen überraschenden Besuch in Kyjiw unternahm, wo er weitere Unterstützung zusagte, um die ukrainischen Luftverteidigungssysteme zu stärken. Merz schrieb auf X: „Die Ukraine steht vor entscheidenden Wochen. Deshalb bin ich heute mit der Botschaft nach Kyjiw gefahren: Sie können sich auf uns verlassen. Deutschlands Sicherheit hängt ebenfalls vom Ausgang dieses Krieges ab. Deshalb helfen wir auch aus Eigenem Interesse.“
Der Angriff am Sonntag auf die Nordbrücke
Klitschko berichtete den Angriff am Sonntag auf Telegram: „Beschuss der Fahrbahn auf der Nordbrücke. Rettungsdienste sind bereits auf dem Weg zum Einsatzort.“ Die Beschädigung der Heizleitung betraf den Bezirk Desnjanskyj, wo die Bewohner vorübergehend kein Warmwasser hatten.
Unverifizierte Videoaufnahmen zeigen, wie eine Drohne auf die Brücke stürzt und explodiert, wodurch ein Feuerball entsteht und schwarzer Rauch aufsteigt. Das Video ist unter bbc.co.uk verfügbar.
Der Angriff am Sonntag folgt dem ersten Angriff am Samstag, bei dem zwei Menschen verletzt wurden und die Fahrbahnoberfläche sowie die Oberleitung der Trolleybusse beschädigt wurden, so Klitschko. Der Bürgermeister der Stadt warnte, dass Kyjiw in einer „sehr dramatischen Situation“ sei, da Moskau seine „kritische Infrastruktur, Logistik, Wohnungen“ und andere wichtige Einrichtungen beschoss.
Die Südbrücke wurde Tage zuvor getroffen
Nur wenige Tage zuvor wurde die Südbrücke mehrfach von russischen Drohnen getroffen. Die beiden Brücken über den Dnipro verbinden die westlichen und östlichen Teile der Hauptstadt, und keine der beiden war zuvor Ziel eines Angriffs gewesen.
Frühere Angriffe auf die Südbrücke veranlassten den Verteidigungsrat Kyjiws, am Freitag zu einer Krisensitzung zusammenzukommen. Die wiederholten Angriffe haben Druck auf die Transportverbindungen Kyjiws ausgeübt, die stark auf beide Spannweiten angewiesen sind.
Russischer Anspruch und Warnung
Russland teilte mit, dass seine Drohnen beide Brücken getroffen hätten, da diese für den Transport ukrainischer Truppen und militärischer Güter genutzt würden. Es wiederholte eine Warnung für ausländische Bürger, darunter Diplomaten, die Kiew verlassen sollten.
Putin hat gesagt, Russland reagiere auf die ukrainischen Angriffe auf russische Energieanlagen, obwohl Moskau die ersten gewesen sei, solche Angriffe zu starten.
Merz’ Besuch und Deutschlands Angebot
Merz’ Reise nach Kiew erfolgte unangekündigt, und seine Botschaft war direkt: Deutschland wird der Ukraine helfen, ihren Himmel zu verteidigen, da das Ergebnis des Krieges auch die deutsche Sicherheit betrifft.
Das Versprechen des Kanzlers kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine eine Phase intensiver Kämpfe erlebt. Es wird erwartet, dass die kommenden Wochen die Gestalt des Konflikts für Monate bestimmen werden.
Der Schaden bis jetzt
Die Angriffe haben sichtbare Schäden an der Pivnichnyi-Brücke verursacht. Die Fahrbahnoberfläche auf der Brücke wurde am Samstag beschädigt, und die Heizungsleitung am Sonntag.
Klitschkos Erklärung auf Telegram bestätigte, dass die Rettungsdienste an der Einsatzstelle reagierten. Der Bürgermeister hat sich lautstark über die Bedrohung der Infrastruktur Kyjiws geäußert.
Was Experten über die Brücken sagen
Experten sagen, dass russische Drohnen die Brücken unwahrscheinlich zum Einsturz bringen werden, aber wiederholte Angriffe könnten zu ihrer Schließung zwingen und ihre Struktur schwächen, wodurch sie im Laufe der Zeit unbenutzbar werden. Das kumulative Ergebnis häufiger Schläge ist die Besorgnis, nicht ein einzelner katastrophaler Ausfall.
Das Muster der Schläge wirft Fragen über die Strategie dahinter auf. Zielen die Drohnen auf die Logistik ab, oder sollen sie das tägliche Leben Kyjiws stören? Die Bedenken, die Experten äußern, konzentrieren sich auf drei spezifische Risiken:
- Wiederholte Angriffe, die zur Schließung von Brücken führen
- Streiks schwächen die strukturelle Integrität der Brücken im Laufe der Zeit.
- Die kumulative Wirkung häufiger Streiks, anstatt eines einzelnen katastrophalen Ausfalls.
| Brücke | Erster Treffer | Status |
|---|---|---|
| Pivdennyi | Donnerstag | Mehrere Treffer |
| Pivnichnyi | Samstag | Zweiter Treffer |
Das Muster der Streiks wirft Fragen über die Strategie dahinter auf. Zielen die Drohnen auf die Logistik ab, oder sollen sie das tägliche Leben Kyjiws stören?
Die Kriegsschäden in Kiew (
Die Angriffe erfolgen, während Kiew sich auf einen langen Winter vorbereitet. Der Verlust von Warmwasser im Desnjanskyi-Bezirk verschärft die Belastung der Bevölkerung. (
Klitschkos Warnung vor kritischer Infrastruktur spiegelt den breiteren Druck auf die Stadt wider. Die Brücken sind zentral für das Funktionieren von Kiew, und ihr Fortbestand steht nun in Frage. (
Was kommt als Nächstes (
Die zentrale Frage ist, ob die Brücken geöffnet bleiben werden. Schließen sie, verliert Kiew seine Hauptverbindung zwischen den westlichen und östlichen Teilen der Stadt. (
Deutschlands Angebot von Unterstützung ist bedeutend. Indem er die Hilfe als im eigenen Interesse Deutschlands einordnet, hat Merz die deutsche Sicherheit an das Schicksal der Ukraine gebunden. (
Die Angriffe dauern an, und die Reaktion wird folgen. (
Die Position der Zeitung (
Die Zeitung unterstützt das deutsche Versprechen von Hilfe für die Luftabwehr der Ukraine und verurteilt die russischen Angriffe auf die Pitschnyi-Brücke in Kiew, die Anwohner ohne Warmwasser zurückließ. Die Videoaufnahmen sind unbestätigt, und die Zuschreibung von Verletzungen dem ersten Angriff beruht auf Klitschkos Aussage. (
Die Position der Zeitung ist eine der Zurückhaltung in der Außenpolitik. Sie unterstützt die Offenhaltung von Kanälen für Handel, Diplomatie und Kompromisse und ist sowohl gegenüber ausländischen Verstrickungen als auch gegenüber Handelskriegen skeptisch. In diesem Fall unterstützt die Zeitung das Angebot der deutschen Bundeskanzlerin, da sie die Hilfe als im eigenen Interesse Deutschlands einordnet und die deutsche Sicherheit an das Schicksal der Ukraine bindet. (
Die Zeitung verurteilt die Angriffe auf die Brücke, die einen Heizungsrohrende beschädigten und die Bewohner des Desnjanskyi-Bezirks ohne Warmwasser zurückließen. Das Muster der Angriffe auf beide Brücken – die Südbrücke wurde erst vor wenigen Tagen mehrfach getroffen – wirft Fragen nach der Strategie dahinter auf. Zielen die Drohnen auf die Logistik ab, oder sollen sie das tägliche Leben in Kiew stören? Das kumulative Ergebnis häufiger Angriffe ist die Besorgnis, nicht ein einzelner katastrophaler Ausfall. (
Sehen Sie das Video, auf das sich die Geschichte stützt, bei der BBC. )
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