Aneri Shahs Regiedebüt „I’m Doing My Job“ begleitet sechs weibliche Notfallmedizinerinnen im Kampf gegen COVID-19, während sie Kinder erziehen, familiären Druck standhalten und sich selbst treu bleiben. Der 50 Minuten lange Dokumentarfilm feiert seine Premiere am 12. Oktober auf Apple TV, Amazon Prime Video, Google Play, YouTube Movies und Vimeo On Demand, mit Tubi und weiteren Streaming-Diensten im späteren Verlauf dieses Herbstes.
Shahs Cousine und der Ursprung des Films
Shahs Cousine, eine Notfallärztin in Brooklyn, die gerade ihre Mutterschaftszeit beendet hatte, wandte sich während eines Ansturms von COVID-Fällen mit einer ernsten Frage an sie: ob Shah sich um ihren neugeborenen Sohn kümmern würde, falls ihr und ihrem Ehemann etwas zustoßen sollte. Diese Anfrage kam im Jahr 2020 und veranlasste Shah, mit der Aufnahme ihrer alltäglichen Gespräche zu beginnen. Im Laufe der Zeit wurden diese Aufnahmen zu einem kurzen Video, das sich über die WhatsApp-Gruppen der südasiatischen Gemeinschaften verbreitete, von denen jede Hunderte bis Tausende Mitglieder zählte.
Shah wurde von anderen Ärztinnen kontaktiert, die ihre eigenen Erfahrungen teilten, was sie dazu veranlasste, das Projekt zu einem Langfilm auszudehnen.
Die sechs Ärztinnen im Zentrum des Films
Dr. Shivani Mody, Dr. Ameera Haamid, Dr. Shazia Sohrawardy, Dr. Sabena Vaswani, Dr. Smruti Desai und Dr. Humaira Ali bilden den Kern der Besetzung des Films. Die Geschichte begleitet ihr Leben in zwei Settings: der Notaufnahme und ihren Häusern. Es verfolgt, wie sie ihre Aufgaben als Ärztinnen mit ihren Rollen als Mütter, Töchter und Mitglieder von Einwanderer- und multikulturellen Familien vereinbaren.
Der Trailer zitiert eine Ärztin mit den Worten: „Ich hatte das Gefühl, ich gehe jeden Tag zur Arbeit und denke: ‚Mist, sterbe ich hier? Werde ich arbeiten und sterben?'“, während eine andere Ärztin mit den Worten zitiert wird: „Ich war so ängstlich, ich war kurz davor zu kotzen. So habe ich mich noch nie gefühlt, wenn ich zur Arbeit gegangen bin.“
Shahs Erklärung, warum sie den Film gedreht hat
„Ich habe diesen Film gemacht, weil ich zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, mit südasiatischen und schwarzen Frauen über ihre tiefsten Ängste, Hoffnungen und Verwundbarkeiten zu sprechen und sie dabei zu sehen, wie sie sich ergeben und einfach ’sein’“, sagte Shah in einer Erklärung. „Ich liebe diese Geschichten. Ich liebe diese Frauen. Dieser Film ist mein Liebesbrief an sie.“
Das Distributionsabkommen mit Monkey Wrench Films
Der Film wird von Monkey Wrench Films vertrieben, wobei Tom Putnam, SVP der Distribution des Unternehmens, sagte: „Ich habe einen Großteil des letzten Jahrzehnts damit verbracht, Filme über Ersthelfer zu machen. Als ich I’m Doing My Job sah, hatte ich das Gefühl, dass Aneri etwas eingefangen hatte, das wir während COVID nicht oft genug gesehen haben: was diese Frauen bei der Arbeit und zu Hause mit sich herumtragen. Ich wollte helfen, ihre Geschichten so vielen Zuschauern wie möglich zugänglich zu machen.“
Das Kreativteam hinter der Dokumentation
Shah hat Matthew Mills von Spacestation als Executive Producer des Projekts gewonnen. Sharika Ajaikumar und Kopal Goyal haben den Film geschnitten, während Erika Kramer ihn als Director of Photography gedreht hat. Die Musik wurde von Priya Darshini, einer für den Grammy nominierten Musikerin, komponiert und umfasst Darbietungen von Max ZT am Hackbrett, Moto Fukushima am Bass und dem ebenfalls für den Grammy nominierten Cellisten Dave Eggar. Dieser Soundtrack soll separat nach dem Film veröffentlicht werden.
Shahs Regieanmerkungen zu Identität und Storytelling
„Wenn eine Krise eintritt, zeigen Menschen ihr wahres Gesicht“, schreibt Shah in einer Regieanmerkung. „Es ist eine Therapie, die ich nicht erwartet hätte, zu sehen, wie Frauen mit unterschiedlichem Hintergrund und Töchter von Einwanderern ihre ganze Bandbreite zeigen und aussehen, wie eine einfühlsame Führungspersönlichkeit aussieht. Es ist tiefgründig, dass wir nie erwähnen, dass alle Protagonisten Frauen mit unterschiedlichem Hintergrund sind. Ich glaube, echter Fortschritt liegt dann vor, wenn wir universelle Geschichten nutzen und Rasse, ethnische Zugehörigkeit und Geschlecht als vielschichtigen Hintergrund und nicht als Hauptbühne betrachten.“
„Ich glaube, echter Fortschritt liegt dann vor, wenn wir universelle Geschichten nutzen und Rasse, ethnische Zugehörigkeit und Geschlecht als vielschichtigen Hintergrund und nicht als Hauptbühne betrachten.“
Der Trailer und wo man ihn sehen kann
Jetzt können Zuschauer den Trailer ansehen. Er hat bereits ein breites Publikum über mehrere Plattformen erreicht, und Tubi und andere Dienste werden später diesen Herbst hinzukommen.
Die Stärke des Films liegt in seiner Wahrhaftigkeit. Die Ärzte werden hier nicht als idealisierte Figuren dargestellt; stattdessen werden sie als müde, ängstlich und weiterhin ihrer Arbeit nachgehend gezeigt. Es ist dieses Zusammenspiel – Terror, Müdigkeit und beharrliche Pflicht – das dem Film seine Kraft verleiht.
Die Zuneigung, die Shah diesen Frauen entgegenbringt, wird in jeder Einstellung deutlich, während die Plattformpartnerschaft dafür sorgt, dass ihre Geschichten weit über die Gemeinschaften hinausgetragen werden können, in denen sie ursprünglich erzählt wurden.
Der Film feiert am 12. Oktober seine Premiere.
Sehen Sie das Video, um das die Geschichte aufgebaut ist, auf Deadline.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

