Sean Parnell, der Sprecher des Pentagon, teilte in den sozialen Medien mit, dass das Militär die Hinrichtung durch Erschießung durch ein Feuerkommando für Nidal Hasan gewählt habe, den Mann, der dafür verurteilt wurde, 13 Menschen ermordet und mehr als 30 im Jahr 2013 in Fort Hood verletzt zu haben. Die Entscheidung wurde vom Verteidigungsminister Pete Hegseth empfohlen und vom Präsidenten Trump genehmigt.
Der Autor Parnell schrieb diese Worte: „Der Sekretär des Heeres wird den Zeitpunkt und den Ort der Hinrichtung festlegen. Der Tag des Urteils für Hasan ist endlich gekommen.“
Wenn sie durchgeführt wird, würde Hasans Hinrichtung die erste Hinrichtung eines US-amerikanischen Militärangehörigen seit Jahrzehnten darstellen. Es würde auch eine seltene Verwendung eines Feuerkommandos darstellen; die Methode wurde in South Carolina dreimal im letzten Jahr eingesetzt, was die ersten Feuerkommando-Hinrichtungen seit 2010 bedeutete.
Der Prozess, der ihn hinter Gittern brachte
Ein ehemaliger Oberstleutnant der Armee und ehemaliger Armeepsychiater namens Hasan gestand während seines Prozesses, er sei für die Schießerei verantwortlich. Er sagte dem Gericht, er habe auf seine Kameraden gefeuert, was er als Versuch beschrieb, islamische Aufständische vor den US-amerikanischen Streitkräften zu schützen. Hasan wurde 2013 in einem Militärgerichtshof für schuldig befunden.
Der Mann erhielt eine Todesstrafe. CBS News hat Hasans Anwalt um eine Stellungnahme gebeten.
Selbstvertretung vor Gericht
Im Prozess entschied sich Hasan, sich selbst zu vertreten. Die vom Gericht bestellten Ersatzanwälte äußerten Bedenken, dass er absichtlich versuchte, eine Todesstrafe zu erwirken.
Der Meinungsverschiedenheit zwischen Hasan und seinen Rechtsvertretern erregte während des langen Berufungsprozesses erhebliche Aufmerksamkeit.
Die vom Obersten Gerichtshof abgewiesene Berufung
Hasan beantragte im Jahr 2024 beim Obersten Gerichtshof die Prüfung seines Falles und argumentierte, der Richter habe sein Recht auf eine öffentliche Verhandlung verletzt, indem er Zuschauer vor der Beratung bestimmter Angelegenheiten mit den Anwälten aus dem Gerichtssaal geworfen habe. Das Oberste Gerichtshof entschied sich im vergangenen Jahr, die Angelegenheit nicht zu behandeln.
Eine seltene Wahl der Methode
Bei zivilen Todesstraffällen verlässt sich die Bundesregierung in der Regel auf die Giftspritze. Anfang dieses Jahres gab das Justizministerium jedoch bekannt, dass Bundesbeamte andere Methoden in Betracht ziehen sollten, darunter Erschießung, elektrischer Stuhl und tödliches Gas.
Die Vereinigten Staaten setzen Menschen selten per Erschießungskommandos hin. Das letzte Mal geschah dies in South Carolina, wo im vergangenen Jahr drei solcher Todesfälle stattfanden. Zuvor hatte das Land diese Methode seit 2010 nicht mehr angewandt.
Die Straße vor uns
Bis der Sekretär des Heeres das Datum und den Ort der Hinrichtung festlegt, bleibt Hasan in der Todeszelle.
Die Entscheidung kam von der Spitze sowohl des Pentagon als auch des Weißen Hauses.
Wo die Zeitung steht
Die Zeitung befürwortet die Entscheidung des Militärs, Hasan per Erschießungskommandos hinzurichten, solange dies im Einklang mit einem fairen Verfahren geschieht und sich gegen jede Behörde oder Stelle richtet, die ihre eigene Befugnis zur Genehmigung einer solchen Strafe ausübt. Die Entscheidung kam vom Pentagon und dem Weißen Haus, wie es sein sollte.
Die Erschießungskommandos-Methode stellt eine Abkehr von der üblichen Art der Vollstreckung eines Todesurteils dar, und die Zeitung befürwortet die Wahl des Militärs, solange der Prozess dahinter offen und fair bleibt. Der Fall war durch einen Prozess gegangen, bei dem Hasan sich selbst verteidigte, und ein Kriegsgerichtsurteil, und der Oberste Gerichtshof lehnte seinen Berufungsantrag ab. Die Zeitung möchte, dass der Prozess ohne weitere Einmischung einer Stelle, die ihre eigenen Regeln aufstellt, fortgesetzt wird.
Der Leser sollte auf jedes Anzeichen achten, dass die Entscheidung auf etwas anderem als einem fairen Verfahren beruht.
Box mit wichtigen Fakten
- 2013 in einem Kriegsgericht verurteilt
- Zur Todesstrafe verurteilt
- Letzte militärische Hinrichtung eines US-Militärangehörigen: 1961, als ein Soldat gehängt wurde.
- Letzte Erschießungen durch ein Firing Squad in den USA: drei in South Carolina, letztes Jahr.
- Hasans Berufung beim Obersten Gerichtshof wurde letztes Jahr abgelehnt.
Was kommt als Nächstes
Im Pentagon und im Weißen Haus wurde die Entscheidung von denen getroffen, die ganz oben sitzen. Der höchste Gerichtshof des Landes hat sich geweigert, sich einzumischen.
Hasans Fall hat sich über Jahre hingezogen. Seine Darstellung seiner selbst vor Gericht warf Fragen zu seinen Motiven auf. Die Bedenken der Anwälte hinsichtlich seiner Absichten wurden nie beantwortet.
Die Hinrichtungsmethode durch ein Firing Squad fügt dem Fall eine zusätzliche Schicht Spektakel hinzu, der bereits landesweite Aufmerksamkeit erregt hat.
Die jüngsten Richtlinien des Justizministeriums deuten darauf hin, dass die Bundesregierung bereits Optionen jenseits der tödlichen Injektion in Betracht zieht, was zu einem möglichen Anstieg der Verwendung von Firing Squads im ganzen Land führen könnte.
Fürs Erste hat das Pentagon gesprochen.
Das Militär, das Rechtssystem und die Familien der Opfer stehen unter einem Schatten, bis der Sekretär des Heeres sowohl ein Datum als auch einen Ort wählt.
Quellenmaterial: „Fort Hood shooter Nidal Hasan to be executed by firing squad, Pentagon says,“ CBS News.
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