GESCHRIEBEN IN KLAREM DEUTSCH.
Über uns
CLAY TRIBUNE.
ShopCartAccount
Anzeige

Al Pacino fährt die langsame Gangster-Dramatik von Tulsa King, trotz ungleichem Tempo

Eine Besprechung von Tulsa King, der langsam kochenden Krimi-Serie mit Al Pacino in der Rolle eines Mafiosos, der eine veränderte Heimatstadt zurückkehrt.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
An older man stands alone on a dark street lit by neon signs.

Tulsa King ist eine langsame, bedrohte Krimidrama über einen Mann, der nach 25 Jahren aus dem Gefängnis entkommt und seine Heimatstadt nicht wiedererkennt. Die Serie spielt um Al Pacino als Fred Ross, einen Mafioso, der zurückkehrt nach Tulsa, um zu erlangen, was er glaubt sei sein Erbteil: Kontrolle über die Stadt’s kriminelle Unterwelt. Die Show erschien auf HBO Max im Jahr 2022 und hat seither eine stabile Zuschauerzahl aufgebaut durch seine zweite Staffel.

Der Grundgedanke ist einfach, aber die Umsetzung verlässt sich stark auf Charakterstudien. Fred ist ein Mann, der Jahrzehnte fern von einer Welt verbracht hat, die ohne ihn weitergegangen ist. Er kommt nach Tulsa mit einem Plan, aber die Stadt hat sich verändert, und die Menschen, die er einst kannte, haben sich fortbewegt oder sind gestorben. Seine Versuche, Dominanz wiederzugewinnen, werden zu einer Studie über Macht, Loyalität und das Verfall des alten Guards.

Trailer, via Paramount Plus.

Anzeige

Fred Ross‘ Rückkehr

Pacino trägt die Serie mit ruhiger Intensität. Fred ist kein Mann von Handlung im traditionellen Sinne. Er ist ein Denker, ein Strategiker und ein Mann, der versteht, dass Gewalt ein Werkzeug, nicht eine Lösung ist. Seine Szenen sind oft still, und Pacino verwendet sein Gesicht, um Angst, Wut und Resignation zu vermitteln. Die Darstellung des Schauspielers ist der Motor der Show, und sie hält den langsamen Rhythmus davon ab, sich zu verzögern.

Die Nebendarsteller sind solide, aber weniger merkwürdig. Die Serie investiert viel Zeit in Freds Beziehungen zu seiner Tochter und seiner geschiedenen Frau, aber diese Fäden fühlen sich unterentwickelt verglichen mit der Haupthandlung. Die Antagonisten sind fähig, aber sie fehlen die Tiefe, die Pacino auf die Bühne bringt. Die Stärke der Serie liegt in ihrer Leitung, nicht in ihrem Ensemble.

Das Tulsa Setting

Tulsa selbst ist ein Charakter. Die Serie erfasst die Stadt’s Verfall und ihre neue Energie, zeigt, wie Gentrifizierung und Veränderung die Straßen verändert haben, die Fred kennt. Die Produktionsgestaltung ist stark, und die Orte fühlen sich bewohnt an. Die Serie zieht auch auf lokale Geschichte zurück, webt Bezugnahmen auf die Stadt’s Vergangenheit ein, die Texturen der Narration hinzufügen.

Staffel Eins‘ Rhythmus

Die erste Staffel ist unregelmäßig. Die frühen Episoden verharren langsam, sie investieren viel Zeit in die Einführung von Freds Hintergrund und seiner aktuellen Situation. Einige Zuschauer werden die ersten paar Episoden frustrierend finden, besonders wenn sie sofortiges Action erwarten. Die Serie baut auf ein Finale auf, das eine befriedigende Bezahlung liefert, aber dorthin zu gelangen erfordert Geduld.

Der mittlere Abschnitt zieht sich leicht. Es gibt Momente von Spannung, aber die Serie investiert viel Zeit in dialogreiche Szenen, die nicht immer den Plot vorantreiben. Dies ist eine bewusste Wahl, und sie funktioniert im Großen und Ganzen, aber sie kann die Aufmerksamkeitsspanne von Zuschauern, die schnelleren Rhythmus bevorzugen, testen.

Die Stärken

  1. Pacinos Darstellung stabilisiert die gesamte Serie.
  2. Die Kulisse wird mit Sorgfalt und Authentizität dargestellt.
  3. Das Finale liefert eine starke Bezahlung.
  4. Die Serie untersucht Themen von Macht und Nachlass mit Nuancen.

Die Schwächen

  1. Nebenfiguren sind unterentwickelt.
  2. Mittlere Episoden ziehen sich wegen langsamen Rhythmus.
  3. Der Gegenspieler besitzt nicht denselben Gewicht wie Fred.

Staffel Zwei

Die zweite Staffel setzt dort fort, wo die erste aufgehört hat, mit Fred, der immer noch versucht, sich einen Platz in einer Stadt zu erobern, die ihn nicht mehr will. Die Serie vertieft ihre Betrachtung der Figuren um Fred, gibt seiner Tochter und seiner Frau mehr Bildzeit. Die Staffel führt neue Bedrohungen ein, sowohl innen als auch außen, die Fred weiter in Konflikt treiben.

Das Tempo bessert sich etwas in der zweiten Staffel, obwohl es langsamer bleibt als bei vielen Kriminalserien. Die Serie vertraut ihrem Publikum darauf, mit Freds inneren Konflikten zu leben, und dieses Vertrauen lohnt sich in den späteren Episoden. Die Staffel endet mit einem Abschluss, der einen klaren Weg für zukünftige Folgen vorgibt.

Endewertung

Tulsa King ist eine Serie über einen Mann, der nicht akzeptieren kann, dass die Welt sich weiterbewegt. Es ist eine Charakterstudie, die sich als Kriminalserie verkleidet, und sie funktioniert am besten, wenn sie sich auf Pacinos Darstellung konzentriert. Die Serie ist ungleich, aber ihre Stärken überwiegen ihre Schwächen.

Die Serie ist derzeit auf HBO Max streambar und hat eine ergebenen Fangemeinde etabliert. Für Fans von langsamem Kriminal-Storytelling bietet sie eine belohnte Erfahrung, auch wenn sie nicht immer ihren Rhythmus findet.

Punktzahl: 6,5 von 10

Das Notizbuch

Das Notizbuch abonnieren.

Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

Wir schicken eine Bestätigungsmail. Jede Ausgabe hat einen Abmeldelink, ein Klick genügt.

TV reviews
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Als Amazon-Partner verdient Clay Tribune an qualifizierten Verkäufen.