Jensen Huang schaltete Präsident Trump beim All-In Summit am Montag über Lautsprecher zu, womit er den Teilnehmern eine direkte Verbindung zum Weißen Haus ermöglichte. Der Anruf kam in einem Moment intensiver Debatte über künstliche Intelligenz, und Trump nutzte die Gelegenheit, um Bedenken hinsichtlich superintelligenter Maschinen abzutun.
Der Austausch begann damit, dass Huang einen Anruf beim Präsidenten führte, der dann die Menge über das Telefon des CEOs ansprach. Trump sagte dem Publikum, dass „die Roboter nicht übernehmen“ werden, und er stellte die jüngsten Ängste vor der Entwicklung von KI als eine „Schwindelei“ dar. Er sprach auch über Datenzentren und behauptete, dass Gemeinschaften, die ohne sie „sterben“, seit ihrer Ankunft „wirklich wohlhabend“ geworden seien – obwohl er keine konkreten Beweise für diese Behauptung lieferte.
Trumps Anruf und die KI-Debatte
Der Anruf folgte auf ein arbeitsreiches Wochenende in der KI-Politik. Anthropic CEO Dario Amodei veröffentlichte einen Essay mit dem Titel „We Must Pace the Frontier“, in dem er für langsamere KI-Entwicklung und Koordinierung zwischen Regierungen plädierte. Der Essay löste zahlreiche Reaktionen von KI-Führungskräften aus, die im Großen und Ganzen einer Meinung waren.
Trump widersprach dieser Konsens in Posts auf Truth Social am Montag. Er verwendete dann Teile dieser Posts für seine Bemerkungen bei der Veranstaltung. Seine Kommentare wurden aufgezeichnet und online gestellt, sodass jeder die vollständige Ansprache des Präsidenten an die versammelte Menge hören konnte.
Huangs Zusicherung
Huang ging nicht auf Trumps Abweisung der KI-Bedenken ein. Stattdessen gab er allgemeine Zusicherungen über die Wettbewerbsfähigkeit der USA ab. Er sagte: „Wir werden sicherstellen, dass in Amerikas KI-Wettlauf alle gewinnen. Jede Branche, jedes Unternehmen, jeder Bundesstaat, jedes Volk.“
Er wandte sich auch direkt an Trump und sagte ihm, er spreche vor „Tausenden“ von Menschen.
Hier ist der Ablauf der Ereignisse an diesem Tag:
- Huang führte einen Anruf bei Trump von der Bühne aus durch.
- Trump sprach die Menge über das Telefon an, bezeichnete KI-Ängste als Schwindelei und lobte Datenzentren.
- Trump bezog sich auf seine Truth Social Posts vom Montag und wiederholte einige davon, wie er sie dort geschrieben hatte.
- Huang antwortete mit allgemeinen Versprechungen über die amerikanische KI-Führung.
Das Gespräch war ein Spektakel statt einer substanziellen Intervention. Trumps Verwendung der Formulierung „die Roboter werden nicht übernehmen“ spiegelte seine insgesamt skeptische, abweisende und des technischen Details uninteressierte Haltung gegenüber Technologie wider, die die Menschen beschäftigt, die diese Systeme aufbauen.
Huang blieb derweil bei sicheren, leitenden Anglizismen. Er versprach amerikanische Dominanz im KI-Wettlauf, ohne sich zu einer konkreten politischen Position zu verpflichten.
Die Aufnahme des Gesprächs ist auf X verfügbar, wo Zuhörer sich selbst ein Bild von der Tonlage der Äußerungen des Präsidenten machen können. Im Moment ist die Botschaft einfach: die Roboter werden nicht übernehmen.
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