„Monsters at Work“ spielt neun Monate nach dem Zusammenbruch der Gruselindustrie. Die Monster, die einst Kinder terrorisierten, räumen nun die Hinterlassenschaften weg. Es ist eine Prämisse, die für Satire geschaffen ist, aber die Serie liefert das selten.
Die Prämisse
Die Ausgangssituation ist clever. Die Monster, die bei Monsters Inc. arbeiteten, arbeiten nun bei Monsters at Work und sortieren die von ihren alten Jobs verursachten Unannehmlichkeiten aus. Es hätte eine scharfe Betrachtung der Unternehmenskultur und des Umweltkatastrophen sein können. Stattdessen spielt es auf Nummer sicher.
Das Voiceover-Problem
Die Hauptfigur, Bo Peep, spricht fast jede Szene an. Der Voiceover erklärt Dinge, die die Bilder klar zeigen. Es fühlt sich an wie ein Autor, der Angst hat, dass das Publikum den Punkt verfehlt.
Die Witze, die zünden
Einige Witze funktionieren. Die Serie versteht ihre Welt gut genug, um ein paar wirklich lustige Momente über die Absurdität der Monsterwirtschaft zu schaffen. Diese Momente sind selten.
Die Witze, die nicht zünden
Viele Witze fallen flach. Der Humor stützt sich auf Wiederholungen und Slapstick anstatt auf Witz. Ein Running Gag über den Namen eines Charakters wird über ganze Episoden hinweg gedehnt, ohne es zu verdienen.
Die Charakterentwicklungen
Bos Entwicklung ist dünn. Sie verbringt den größten Teil der Staffel damit, dieselbe Lektion über Verantwortung zu lernen. Andere Charaktere erhalten weniger Entwicklung. Keiner von ihnen fühlt sich am Ende vollständig ausgearbeitet.
Die Animation
Die Animation ist hell und poliert. Die Monsterdesigns sind einfallsreich. Davon profitiert das Material jedoch nicht. Es sieht gut aus, ohne etwas hinzuzufügen.
Die Musik
Der Soundtrack ist angenehm, aber unauffällig. Er treibt den Ton nicht voran. Er füllt lediglich den Raum zwischen den Szenen aus.
Die Reihenfolge
| Episode | Titel |
|---|---|
| 1 | „Der große Fehler“ |
| 2 | „Das große Chaos“ |
| 3 | „Der große Plan“ |
| 4 | „Der große Job“ |
| 5 | „Die große Aufräumaktion“ |
Kernfakten
- Titel: Monsters at Work
- Prämisse: Monster räumen die Nachwirkungen des Angstmachens bei Kindern weg
- Format: Animierte Comedy-Serie
- Wertung: 5,5 von 10
„Monsters at Work“ ist kein Reinfall. Es ist eine verpasste Gelegenheit. Die Prämisse ist stark, die Animation ist kompetent, und der gelegentliche Witz zündet. Aber die Serie setzt nicht auf ihre eigene Satire. Sie begnügt sich mit einfachen Slapstick-Einlagen und einer Sprecherrolle, die alles zweimal erklärt.
Eine schärfere, witzigere Version dieser Show verbirgt sich in ihr. Sie tritt aber nie wirklich zutage.
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