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Ein Instagram-Account sammelt 36 Fotos, die Maschinen nicht nachbilden können, während generative KI ihren Höhepunkt erreicht. )

Ein Instagram-Account veröffentlicht 36 chaotische Bilder, die so menschlich wirken, dass keine Maschine sie produzieren könnte, und lehnt damit die vorgefertigten Abläufe künstlicher Intelligenz ab.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A candid photo of a child running through a sprinkler, a dog mid-chase, and a spilled drink at a busy cafe.

Online-Inhalte haben in den letzten Jahren rasant an Form gewandelt, und diese Veränderung hat einen Namen: künstliche Intelligenz. KI sitzt nun hinter den Nachrichten, der Fotobearbeitung, der Videoproduktion und mehr. Doch nicht jeder möchte sie dort belassen. Ein Instagram-Account namens ‚Things A.I. Could Never Recreate‘ lehnt KI vollständig ab und postet Fotos, die festhalten, was es bedeutet, Mensch zu sein – einmalige Zufälle, unglückliche Patzer, die gute alte Ironie. Der jüngste Beitrag des Accounts mit dem Titel ‚Unscripted Moments: 36 Chaotic Pictures That Feel Too Real‚ zeigt 36 Bilder, die für jede Maschine zu menschlich sind, um sie zu produzieren.

Was der Account tut

Die Mission des Accounts ist einfach. Er postet einzigartige Aufnahmen, die zeigen, wie es ist, am Leben zu sein. Die Bilder sind ungeschrieben, chaotisch und echt. Sie zeigen Momente, die einmal passieren und nie wieder. Der Account existiert als Gegengewicht zu dem digitalen Lärm um ihn herum.

Der Gartner Hype Cycle

Die Euphorie um KI folgt einem bekannten Muster. Der Gartner Hype Cycle beschreibt, wie neue Technologien von der Begeisterung zur Enttäuschung und dann zu stetiger Nützlichkeit gelangen. Es läuft wie folgt ab:

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  • Gipfel der überhöhten Erwartungen
  • Tal der Ernüchterung
  • Hang der Aufklärung
  • Plateau der Produktivität

Ein im Juni veröffentlichter Gartner-Bericht ordnete die meisten generativen KI-Technologien dem Gipfel der überhöhten Erwartungen zu oder sah sie noch auf dem Weg dorthin. Der Bericht argumentierte, dass diese Technologien zwei bis fünf Jahre davon entfernt seien, voll produktiv zu werden.

Warum generative KI immer wieder scheitert

Eine im vergangenen Monat von RAND veröffentlichte Studie ergab, dass 80 % der KI-Projekte scheitern. Das ist mehr als das Doppelte des Wertes für nicht-KI-Projekte. Dr. Vitomir Kovanovic, ein außerordentlicher Professor an der Education Futures der University of South Australia und stellvertretender Direktor ihres Centre for Change and Complexity in Learning (C3L), wies auf ein größeres Problem hin.

„Zum Beispiel können generative KI-Systeme einige sehr komplexe Aufnahmeprüfungen für Universitäten lösen, scheitern aber an sehr einfachen Aufgaben“, sagte er. „Das macht es sehr schwer, das Potenzial dieser Technologien zu beurteilen, was zu übermäßigem Selbstvertrauen führt.“

Kovanovic erklärte das Problem weiter. „Da sie Fragen fließend beantworten, können Menschen zu überoptimistischen Schlussfolgerungen über ihre Fähigkeiten gelangen und die Modelle in Situationen einsetzen, für die sie nicht geeignet sind“, sagte er.

Was kommt als Nächstes

Kovanovic glaubt, dass die KI-Hype-Welle bald abklingen wird. Er erwartet, dass sich daraufhin realistischere Akzeptanzstrategien entwickeln werden. Er verweist auf eine Umfrage unter US-amerikanischen Unternehmen, die ergab, dass sie KI hauptsächlich zur Effizienzsteigerung (49%), zur Reduzierung von Arbeitskosten (47%) und zur Verbesserung der Produktqualität (58%) einsetzen.

Er sieht auch kleinere, günstigere generative KI-Modelle aufkommen. Diese werden auf spezifische Daten trainiert und lokal eingesetzt, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Sogar OpenAI, das das Rennen um große Modelle angeführt hat, hat die Mini-Version von GPT-4o veröffentlicht, um Kosten zu senken und die Leistung zu verbessern.

Auch die KI-Kompetenzschulung nimmt zu. Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter darin, wie KI funktioniert, welche Grenzen sie hat und welche Best Practices für eine ethische Nutzung gelten. Kovanovic glaubt, dass wir lernen und immer wieder neu lernen müssen, wie man verschiedene KI-Technologien einsetzt, und das wird uns noch viele Jahre beschäftigen.

Das Urteil über die Revolution

Die KI-Revolution könnte eher einer Evolution ähneln. Die 36 Fotos im Instagram-Post deuten darauf hin, dass es Dinge gibt, die Maschinen immer noch nicht nachbilden können. Die 80%-Fehlerrate im RAND-Bericht und Kovanovics Hinweis darauf, dass generative Systeme komplexe Tests lösen, aber einfache scheitern, zeichnen das Bild einer Technologie, die nicht immer ihren Erwartungen entspricht.

Der Ansatz des Accounts ist eine kleine, aber aussagekräftige Geste. Anstatt dem neuesten KI-Trend hinterherzujagen, hält er an der Idee fest, dass einige Momente zu menschlich sind, um sie von einer Maschine reproduziert zu werden.

Kasten mit den wichtigsten Fakten: – 36 chaotische Bilder im Post – 80 % der KI-Projekte scheitern, so RAND – GPT-4o Mini von OpenAI veröffentlicht – Umfrage: 49 % Effizienzsteigerung, 47 % Kostensenkung, 58 % Qualitätsverbesserung – Gartner-Bericht wurde im Juni veröffentlicht

Die Bilder in dem Instagram-Post sind eine Erinnerung daran, dass manche Momente zu menschlich sind, um sie von einer Maschine hervorzubringen. Der Ansatz des Accounts ist eine kleine, aber aussagekräftige Geste. Anstatt dem neuesten KI-Trend hinterherzujagen, hält er an der Idee fest, dass manche Momente zu menschlich sind, um sie von einer Maschine hervorzubringen.

Sehen Sie die 36 Bilder bei Boredpanda.

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