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Oldenburg fügt Ned Crawleys ‚Drop Dead‘ seinem Repertoire hinzu.

Neds Crawleys Horror-Thriller „Drop Dead“ hat seine Weltpremiere auf dem Oldenburger Internationalen Filmfestival in Deutschland.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
Eight people stand trapped inside a dimly lit freight elevator.

Oldenburg hat Neds Crawleys „Drop Dead“ in die offizielle Auswahl aufgenommen und somit der Horror-Thriller seine Weltpremiere auf Deutschlands führendem Festival für Independent-Filme. Das Festival gab die späte Aufnahme heute bekannt.

Der Film folgt acht Fremden, die eine Güteraufzug besteigen und sich in einer immer schlimmer werdenden Situation von Leben und Tod wiederfinden, die letztendlich aufdeckt, dass sie alle durch einen unheimlichen, übernatürlichen oder sogar biblischen Albtraum miteinander verbunden sind. Es ist Crawleys Fortsetzung von „Killing Faith„, dem übernatürlichen Western mit Guy Pearce, DeWanda Wise und Bill Pullman.

Crawleys Wechsel von Weite Flächen zu Enge

Crawley teilte gegenüber der Presse mit, dass er sich bei „Drop Dead“ entschieden habe, „von weiten Landschaften und A-List-Schauspielern wegzugehen“. Stattdessen wollte er „etwas ebenso Fesselndes innerhalb der Grenzen einer verschlossenen, klaustrophobischen Stahlbox von 15 Fuß schaffen, getrieben von den Leistungen relativ unbekannter Schauspieler.“

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Das ist eine ungewöhnliche Wahl für einen Regisseur, dessen letzter Film Pearce, Wise und Pullman präsentierte. Crawley arbeitet nun mit einem Ensemble aus Melissa Neal, Daniel Adeosun, Victor Rivera, Christina Tam, Alexandra Kate, Roger Ajogbe, John O’Mahony und Elijah Craft.

Der Wechsel ist ein bewusster. Nachdem Crawley „Killing Faith“ gedreht hatte, entschied er sich, die weiten Himmel und den großen Namen der Stars seines vorherigen Films gegen ein viel engeres Setting einzutauschen. Während dieser Film auf einen hochkarätigen Cast und weite Westernlandschaften setzte, spielt „Drop Dead“ die Handlung in einem einzigen Aufzugsschacht.

Killing Faiths Streaming-Zahlen

Killing Faith“ feierte großen Streaming-Erfolg. Es erreichte Platz 2 in den weltweiten Filmcharts von HBO Max und erreichte in mehreren Ländern, darunter Argentinien und Brasilien, Platz eins.

Der Film erhielt auch einen Schub durch Fan Stephen King, der kurz nach der Premiere bei Beyond Fest eine Bewertung auf X postete. King nannte es einen „quasi-übernatürlichen Western, der Anklänge an Cormac McCarthy aufweist“ und wählte ihn zu einem seiner Lieblingsfilme des Jahres.

Eine Karriere, die auf Genresprung basiert

Crawleys dritter Film als Regisseur folgt auf „Middle Man„, seine 2016er Debüt-Kriminalkomödie. In diesem Film spielten Jim O’Heir, Andrew J. West und Josh McDermitt.

Sein Karriereweg reicht von Krimikomödie über Western mit übernatürlichen Elementen bis hin zu klaustrophobischem Horror, wobei jeder Schritt weitläufige Schauplätze gegen engere Räume eintauscht. Das Muster ist konsistent: große Idee, kleiner Raum.

Die Entwicklung ist klar: Crawley begann mit einer breiten Komödie, wechselte dann zum Genre des übernatürlichen Westerns und hat sich nun dem Horror in einem einzigen Aufzug zugewandt. Jede Bewegung verengt das Spielfeld, während die Einsätze steigen.

Die Besetzung von Drop Dead

Die Besetzung von Drop Dead liest sich wie eine Liste von Namen, die man vielleicht nicht kennt, was Crawleys erklärtes Ziel, mit relativ unbekannten Schauspielern zu arbeiten, unterstützt. Der Film sperrt sie in einen Frachtaufzug, sodass der begrenzte Raum zum Schauplatz der gesamten Geschichte wird.

Die Besetzung umfasst:

  • Melissa Neal
  • Daniel Adeosun
  • Victor Rivera
  • Christina Tam
  • Alexandra Kate
  • Roger Ajogbe
  • John O’Mahony
  • Elijah Craft

Das Festivalprogramm

Das 33. Oldenburger Internationale Filmfestival findet vom 16. bis 20. September statt. „Drop Dead“ wird im Rahmen der offiziellen Auswahl gezeigt und feiert damit seine Weltpremiere.

Event Datum
Festival findet statt 16. bis 20. September
Drop Dead“-Premiere Weltpremiere in Oldenburg

Was das für Crawley bedeutet

Die Aufnahme von „Drop Dead“ in Oldenburg folgt dem Streaming-Erfolg von „Killing Faith“ und der Aufmerksamkeit, die es von Stephen King auf sich zog. Das Festival verschafft seinem neuen Projekt eine Plattform auf einem der führenden Independent-Festivals Deutschlands.

Die Prämisse des Films – acht Fremde, die in einem Frachtaufzug gefangen sind – ist reiner Horror-Standard. Aber Crawleys Ansatz ist bemerkenswert: er hat die weiten Landschaften seines Westerns gegen eine versiegelte Stahlkiste eingetauscht.

Unsere Meinung

Dies ist die Geschichte eines Regisseurs, der beschloss, in kleineren Räumen zu arbeiten. Crawley wechselte von weiten Landschaften zu einer klaustrophobischen Stahlbox, und er brachte dies direkt zum Ausdruck.

Die Prämisse des Films – acht Fremde, die in einem Lastenaufzug gefangen sind – ist reines Horror-Schema. Doch Crawleys Ansatz ist bemerkenswert: Er hat die weiten Landschaften seines Western gegen eine verschlossene Stahlbox eingetauscht.

Ob das Publikum zustimmen wird, hängt von der Umsetzung ab.

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