The Watcher ist eine Fernsehserie über einen Mann, der in ein Haus zieht, während ihn ein Stalker Nachrichten schickt, und die Grundidee klingt so, als würde sie funktionieren. Das ist nicht der Fall. Die Serie zieht sich, ihre Wendungen sind offensichtlich und ihr Ende wirkt gehetzt. The Watcher ist ein frustrierender Sehtag, der nie ganz seinen Spannungsbogen erreicht.
Trailer, über Rotten Tomatoes TV.
Joes neues Zuhause
Die Serie begleitet einen Mann namens Joe (gespielt von Jake Gyllenhaal), der in ein Vororthaus zieht, während er bedrohliche Nachrichten von jemandem erhält, der sich „The Watcher“ nennt. Der Aufbau ist einfach und effektiv: ein Mann, ein Haus, ein Stalker und Nachrichten, die immer wieder eintreffen. Die Umsetzung ist jedoch nicht gelungen.
Gyllenhaals Leistung
Jake Gyllenhaal trägt die Serie mit einer stillen Intensität, die sie nicht ganz zusammenbrechen lässt. Seine Leistung ist der Grund, warum irgendjemand die langsamen Mittelstücke durchsteht. Er spielt Joe als einen Mann unter Druck, der ständig seine Umgebung scannt und versucht herauszufinden, wer ihn beobachten könnte. Aber selbst seine Präsenz kann die wiederholten Fehltritte des Drehbuchs nicht retten.
Das langsame Mittel
Die mittleren Episoden ziehen sich. Die Serie verbringt zu viel Zeit mit Füllmaterial und zu wenig mit dem Aufbau von Spannung. Es ist der Abschnitt, in dem die Geschichte ins Stocken gerät, in dem die Bedrohung ihre Dringlichkeit verliert und in dem die Zuschauer das Interesse verlieren. Bis zum Eintreffen des Finales ist der Schwung verloren.
Die Identität des Stalkers
Die Identität von The Watcher wird früh in der Staffel enthüllt. Die Wendung wird bereits in der ersten Episode angedeutet, und die Serie macht nichts mit ihr, nachdem sie enthüllt wurde. Die Enthüllung fühlt sich wie eine Formalität und keine Offenbarung an. Das Publikum weiß, wer der Stalker ist, bevor die Show bereit ist, es wissen zu lassen, und der Rest der Staffel holt nie wirklich auf.
Das Finale
Das Finale hetzt durch den letzten Akt und knüpft alles schnell zusammen. Es fühlt sich gehetzt und unbefriedigend an. Die Serie baut nichts auf ihren Höhepunkt auf, so dass das Ergebnis flach ausfällt. Es gibt keinen Aufbau, keinen Lohn, nur eine schnelle Lösung, die das Publikum mehr verlangen lässt.
Was funktioniert
- Die Darstellungen, insbesondere Gyllenhaals, sind stark
- Die Prämisse ist aufrichtig beunruhigend
- Das Produktionsdesign vermittelt das Vorstadtambiente gut
Was nicht funktioniert
- Das Tempo zieht in der Mitte an
- Die Identität des Stalkers wird zu früh enthüllt
- Das Finale wirkt gehetzt und unvollendet
Das Fazit
The Watcher ist eine verpasste Chance. Es hat eine großartige Prämisse und einen kompetenten Hauptdarsteller, aber das Drehbuch kann sein Potenzial nicht ausschöpfen. Die Serie entscheidet sich nie für ihren eigenen Ton und schwankt zwischen Thriller und Familiendrama, ohne auf irgendeinem der beiden zu landen. Das Ergebnis ist eine Serie, die unvollendet wirkt, selbst wenn sie vorbei ist.
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The Watcher erhält 5,4 von 10 Punkten.
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