„Saved by the Bell“ lief von 1989 bis 1993 und begleitete das Leben von fünf Schülern an einer Highschool in Kalifornien. Die Serie drehte sich um Witze über Freundschaft, Familie und das Leben von Teenagern und wurde zu einem der beliebtesten Fernsehsitcoms seiner Zeit. Hier ist, was die Serie richtig machte, und was sie ausließ.
Trailer, via Eric Lofberg.
Die Besetzung
Die Stärke der Serie lag in ihrer Besetzung. Mark-Paul Gosselaar spielte Zack Morris, einen selbstbewussten Schüler, der oft die Regeln ignorierte. Mario Lopez spielte A.C. Slater, den gutaussehenden Sportler. Tiffani Thiessen spielte Kelly Kapowski, das Mädchen, das jeder Junge begehrte. Elizabeth Berkley spielte Jessie Spano, das intelligente Mädchen mit dem großen Herzen. Lark Voorhees spielte Lisa Turtle, die modebegeisterte Außenseiterin. Die Chemie zwischen diesen Schauspielern trug die meisten Episoden.
Was funktionierte
- Die Serie verstand Teenagerhumor gut, und ihre Witze kamen bei jungen Zuschauern gut an.
- Die Charaktere waren unterschiedlich genug, sodass Zuschauer mithalten konnten, selbst wenn die Handlung dünn wurde.
- Episoden waren selten lang, sodass das Tempo hoch blieb.
- Die Handlung erlaubte Geschichten über das Schulleben, ohne dass sie veraltet wirkten.
Was nicht funktionierte
- Einige Handlungsstränge verließen sich auf billige Tricks anstatt auf die Entwicklung der Charaktere.
- Die Serie behandelte ihre weiblichen Charaktere manchmal wie Objekte anstatt wie Menschen.
- Die Witze über Zacks Wohlstand und Status wurden schnell alt.
- Die Ideen der Show über Liebe und Beziehungen waren einfach und oft falsch.
Vergleich mit anderen Serien
| Feature | Zeichentrickserie | Andere Serien |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Jugendliche und Familien | Jugendliche und Erwachsene |
| Schauplatz | Highschool | Häuser, Büros, Straßen |
| Stil ( | Leicht, humorvoll ( | Vielfältig, manchmal ernst ( |
| Länge ( | Kurz, episodisch ( | Länger, oft fortlaufend ( |
Der Vergleich zeigt, dass „Saved by the Bell“ genau wusste, was es tat. Es richtete sich an ein junges Publikum und lieferte genau das, ohne zu versuchen, etwas anderes zu sein. (
Langfristige Anziehungskraft (
Die Wirkung der Serie ist noch heute spürbar. Ihre Charaktere wurden zu kulturellen Ikonen, und ihre Witze prägten, wie Fernsehsendungen über Teenager sprechen. Selbst jetzt, Jahrzehnte später, treffen Verweise auf Zack Morris oder A.C. Slater bei Zuschauern an, die mit der Serie aufgewachsen sind. (
Doch das Alter der Serie zeigt sich ebenfalls. Einige ihrer Witze basieren auf Einstellungen und sozialen Normen, die heute veraltet wirken. Die Darstellung von Rasse und Geschlecht in der Serie wirkt heute anders als zur Ausstrahlung der Serie. Diese Probleme verhindern, dass die Serie vollständig angenehm anzusehen ist. (
Die Serie bleibt ein bedeutender Teil der amerikanischen Fernsehgeschichte. Sie prägte das Aussehen eines Teenagers auf dem Bildschirm und wie diese Teenager miteinander sprachen. Ihr Einfluss hält an, auch wenn die Witze nicht mehr vollständig funktionieren. (
Schlusswort)
„Saved by the Bell“ war seinerzeit ein starker Sitcom, aufgebaut auf einem eingespielten Cast und schnellen, einfachen Witzen. Es weiß, was es sein möchte, und liefert es ohne Entschuldigung ab. Doch sein Alter macht sich stellenweise bemerkbar, und einige seiner Ideen über Beziehungen und Identität wirken heute veraltet. Es bleibt ein bedeutender Teil der amerikanischen Fernsehgeschichte, auch wenn es nicht perfekt erhalten bleibt.
Wertung: 7,8 von 10.
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