Dorfbewohner in Piddington, einem Oxfordshire-Weiler in der Nähe von Bicester, haben abgestimmt, die Verbindungen zum Vereinigten Königreich zu kündigen, um gegen Pläne zu protestieren, mehr als 1.000 Asylsuchende in einer nahegelegenen Militärbasis unterzubringen.
Das Referendum fand am Dienstag statt, wobei der lokale Parish Council die Wahl organisierte. Die 350 Einwohner des Dorfes wurden eingeladen, ihre Stimme in einer kleinen Wahlbox abzugeben, die vor dem Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt war, das als der Haupttreffpunkt der Gemeinde dient.
Von den 312 abgegebenen Stimmen votierten 285 für den Austritt aus dem Vereinigten Königreich, 26 für den Verbleib, und ein Stimmzettel wurde ungültig erklärt. Susannah Parden, stellvertretende Vorsitzende des Parish Council, verkündete das Ergebnis und zitierte den Schlachtruf des Dorfes: „Wir sind Piddington, das Dorf, das brüllt.“
Die Zahlen hinter der Wahl
| Detail | Anzahl |
|---|---|
| Gesamte Einwohner | 350 |
| Abgegebene Stimmen | 312 |
| Stimmen für den Austritt | 285 |
| Stimmen für den Verbleib | 26 |
| Ungültige Stimmzettel | 1 |
Wie die Wahlbox funktionierte
Der Wahlprozess war unkompliziert. Die Bewohner legten ihren Stimmzettel in eine kleine Box vor dem Gemeindehaus, dem zentralen Treffpunkt der Gemeinde.
Das Ergebnis wurde innerhalb weniger Stunden nach Schließung der Wahllokale bekannt gegeben. Die Wahl war entscheidend, da fast jeder Wähler dafür stimmte, die UK zu verlassen, während nur eine Handvoll bleiben wollte.
Worauf sich der Protest bezieht
Das Referendum ist eine symbolische Tat des Trotzes. Das Dorf verlässt die UK nicht tatsächlich – das geht aus der Darstellung der Wahl durch die Organisatoren hervor – aber die Wahl repräsentiert eine starke Stellungnahme gegen die Pläne des Innenministeriums.
Das Dorf ist klein genug, sodass fast jeder, der dort lebt, jeden anderen kennt. Die Wahlbeteiligung war hoch, fast jeder Einwohner hat seine Stimme abgegeben.
Die MoD-Basis Bicester
Die Asylsuchenden sollten in MoD Bicester untergebracht werden, einer ehemaligen Militärbasis in der Nähe des Dorfes. Das Innenministerium hat vorgeschlagen, bis zu 1.256 männliche Asylsuchende dort unterzubringen.
Piddington liegt in der Nähe der Anlage, was bedeutet, dass das Dorf in der Nähe des Lagers liegen wird. Diese Nähe steht im Fokus des Protests.
Susannah Pardens Aussage
Susannah Parden, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, verkündete das Ergebnis. Ihre Aussage – „Wir sind Piddington, das Dorf, das brüllt“ – fängt den Geist der Wahl ein.
Der Ausdruck ist trotzig, aber er ist auch lustig. Ein Dorf mit 350 Einwohnern, das brüllt, ist kein Brüllen. Es ist ein Murmeln, verstärkt.
Warum die Wahl anschlug
Das Referendum funktionierte, weil es klein, lokal und unmittelbar war. Ein Dorfgemeinschaftshaus, eine Wahlurne, eine Frage und ein Ergebnis innerhalb weniger Stunden.
Die Organisatoren mussten keine vollständige Wahl organisieren. Sie brauchten eine Bekundung der Absicht, und sie erhielten sie.
Die Abstimmung war ein Warnschuss. Das Dorf ist bereit, gehört zu werden.
Ein winziger Donner
Piddington ist ein Dorf, das donnern kann. Der Donner ist klein, aber laut für ein Dorf mit 350 Einwohnern.
Das Referendum war ein Protest, und der Protest war erfolgreich. Die Abstimmung war entscheidend, die Botschaft war klar, und das Dorf hat seinen Standpunkt deutlich gemacht.
Das Dorf wird warten. Und es wird wieder donnern, wenn es nötig ist.
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