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Dylan O’Briens ruhiger Held steht in „Love and Monsters“ allein gegen die Monster.

Ein Mann verlässt seine Zuflucht, um ein Mädchen zu finden, das er liebt, inmitten monströser Kreaturen, in einer Geschichte von stiller Sehnsucht und Schrecken. )

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A solitary man steps forth from his dwelling into a world of vast and terrible monsters.

Love and Monsters ist ein Film über den stillen, einsamen Kampf eines Mannes gegen riesige Monster. Das klingt nach einer großen Prämisse. In der Praxis entfaltet es sich jedoch als eine kleine, intime Geschichte, die in eine größere eingebettet ist, und die beiden Seiten treffen sich nicht immer.

Trailer, über Paramount Pictures.

Wir stellen Joel vor

Der Film beginnt mit Joel (Dylan O’Brien), einem Überlebenden, der unterirdisch in Los Angeles lebt. Er versteckt sich seitdem ein Virus Insekten in riesige Kreaturen verwandelte. Seine Freundin, Abby (Jessica Henwick), lebt an der Oberfläche. Sie schickt ihm Nachrichten und Essen, aber er kann ihr Gesicht nicht sehen. Als ein Signal zeigt, dass die Heilung in San Diego existieren könnte, stimmt Joel zu, sein Versteck zu verlassen.

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Dieses Setup verkauft sich von selbst. Ein Mann, der seit Jahren nicht mehr in den Himmel geschaut hat, geht hinaus, um eine Frau zu finden, die er liebt. Das Drehbuch weiß das und stützt sich darauf.

Das Monsterproblem

Die Monster selbst sind das größte Problem des Films. Sie sind groß, laut und werden hauptsächlich verwendet, um die Handlung voranzutreiben. Eine Verfolgungsjagd durch ein Maisfeld, eine Flussüberquerung, ein Kampf gegen ein Geschöpf, das wie ein riesiges Insekt aussieht. Diese Szenen sind geschäftig, oft spannend, aber sie fühlen sich selten persönlich für Joel relevant an.

Der Film möchte, dass man sich um die Monster als Bedrohung sorgt. Das gelingt ihm nicht ganz. Sie sind eher Hindernisse als Charaktere.

Dylan O’Brien trägt den Film

O’Brien ist der Grund, warum Love and Monsters überhaupt funktioniert. Er trägt den ganzen Film, und spielt einen Mann, der alles verloren und nichts gefunden hat. Seine Leistung ist stetig, kontrolliert und manchmal lustig, auf eine Weise, die das Drehbuch nicht vollständig verdient.

Der Film stützt sich auch auf Henwick, deren Abby meist durch Bildschirme und Erinnerungen zu sehen ist. Ihre Präsenz ist spürbar, aber sie wird auf Distanz gehalten, was die emotionalen Einsätze kleiner hält, als sie sein könnten.

San Diego

Der Endspurt führt Joel in Richtung San Diego, wo die Heilung angeblich wartet. Hier versucht der Film am stärksten, seine Monsterkämpfe sinnvoll erscheinen zu lassen. Das misslingt. Die Einsätze sind zwar auf dem Papier vorhanden, aber die Umsetzung lässt Joel immer wieder allein gegen die Kreaturen kämpfen, was die Intimität zerstört, die der Film so lange aufgebaut hat.

Die stille Wahrheit

Was in „Love and Monsters“ funktioniert, ist Joels Einsamkeit. Der Film versteht das besser als seine Monster. Es ist eine Geschichte über einen Mann, der jahrelang gewartet hat, und das Warten ist der schwierigste Teil. Die Action-Sequenzen sind kompetent. Die Charakterarbeit ist der Bereich, in dem der Film sein Herz findet.

Eine solide, kleine Geschichte

„Love and Monsters“ ist kein großartiger Film. Es ist ein guter Film, der durch eine Prämisse zurückgehalten wird, die nach Spektakel verlangt, und ein Regisseur, der mehr am stillen Leid eines Mannes interessiert ist. Der Film ist am besten, wenn er aufhört, von Monstern zu handeln, und anfängt, von einem Mann zu handeln, der endlich sein Schutzhaus verlässt.

„Ich habe jahrelang gewartet.“

Dieser Satz fasst den gesamten Ansatz des Films zusammen. Joel hat gewartet, und jetzt bewegt er sich. Die Monster sind nur die Dinge, die ihm im Weg stehen.

„Love and Monsters“ ist ein Film, der weiß, was er mit seiner Hauptfigur und seiner Prämisse vorhat, auch wenn er nicht ganz die Größe erreicht, die er verspricht. Es ist eine solide, kleine Geschichte, die in große Kreatureneffekte gekleidet ist, und es lohnt sich allein schon für O’Briens Leistung zu sehen. Er erhält eine Wertung von 6,3 von 10.

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