Mike Rogers verteidigt sein Auslassen der Debatte im Senat von Michigan (
Der republikanische Kandidat für den U.S.-Senat in Michigan, Mike Rogers, wehrt sich gegen Berichte, dass er eine Einladung zu einer am 15. September ausgetragene Fernsehdebatte mit seinem demokratischen Rivalen, Abdul El-Sayed, abgelehnt habe. In einem Einzelgespräch mit CBS News Detroit bestand Rogers darauf, dass er nie zugestimmt habe, daran teilzunehmen. (
Rogers sprach mit CBS News Detroit, Stunden nachdem El-Sayed an der Veranstaltung am Dienstag auf FOX 2 Detroit teilgenommen hatte. Der Sender sagte, er habe beide Kandidaten am 5. August eingeladen und El-Sayed habe am nächsten Tag zugestimmt. Rogers’ Wahlkampfteam sagt, es habe nie zugestimmt, anwesend zu sein. (
Rogers’ Eröffnungsstatement (
„Nun, erstens ist es keine Debatte. Es ist eine Bürgerversammlung. Wir haben nie zugestimmt,“ sagte Rogers in seinem Interview. (
Er lehnte auch ab, eine Zusage gebrochen zu haben, und sagte: „Wir hatten es nie in unserem Zeitplan.“ (
Als Rogers darauf hingewiesen wurde, dass der Sender plant, ein Rednerpult für ihn freizuhalten, widersprach er und beschrieb die Vorkehrung als „höchst unprofessionell“. (
El-Sayeds Reaktion (
El-Sayed sagte, Rogers vermeide eine Konfrontation über seine Bilanz und seine Unterstützung für Präsident Trump. „Wenn ich er wäre, würde ich auch nicht gegen mich debattieren,“ sagte El-Sayed nach der Veranstaltung am Dienstag. (
El-Sayed wies darauf hin, dass Rogers sich geweigert habe, Fragen zu den Zöllen im Zusammenhang mit Kanada oder den finanziellen Kosten des Krieges zu beantworten. Der Gouverneur von Michigan beanstandete es dann, dass Rogers Zeit gefunden habe, um auf einem Republican Convention in Dallas aufzutreten, während er die Veranstaltung in Detroit ausließ. (
Der Zeitplanstreit (
Der Streit betrifft, ob der Termin am 15. September jemals eine gegenseitige Vereinbarung zwischen beiden Parteien darstellte. Der Sender veröffentlichte eine Erklärung, in der er eine Voreingenommenheit des Moderators behauptete und implizierte, dass dieser bereits eine Seite gewählt habe. Rogers wiederholte dieselbe Behauptung während seines eigenen Interviews.
Er sprach genau diese Worte und sagte: „Wenn jemand bereits seinen Kandidaten gewählt hat, kann man in einem Fernsehstudio keine ‚2-gegen-1‘-Veranstaltung abhalten.“
Die Konvention in Dallas
El-Sayeds Kritik an Rogers’ Auftritt in Dallas war ein wiederkehrendes Thema in seiner Antwort.
Rogers’ Abschlusshochdruck
CBS Detroit teilte mit, dass Rogers sagte, die Wähler hätten die Möglichkeit, die Kandidaten Seite an Seite zu sehen. „Ihr bekommt zwei Debatten direkt hier“, sagte er.
Die beiden Kandidaten haben mitgeteilt, dass sie an persönlichen Treffen am 8. und 21. Oktober teilnehmen werden.
Die fünf Debatten-Herausforderung
Am 5. August, dem Tag, an dem CBS News prognostizierte, dass El-Sayed die demokratische Vorwahl gewonnen hatte, forderte er Rogers zu fünf Debatten heraus, wie CBS Detroit zu dieser Zeit berichtete. Er hatte sich für mehr persönliche Begegnungen eingesetzt.
Am Sonntag hielt Rogers seine Rede vor Anhängern in Detroit, während El-Sayed seine Prioritäten in „Face the Nation with Margaret Brennan“ darlegte.
Das Rennen und sein Einsatz
Der Senatssitz wird frei, weil der demokratische Senator Gary Peters nicht mehr kandidiert, und das UVA Center for Politics bewertet das Rennen derzeit als „Swing State“.
Der Sitz ist ein Muss für die Kontrolle der oberen Kammer.
Schlüssel-Fragen (
Die Schlüssel-Fragen sind: (
- Hat Rogers der Debatte zugestimmt? (
- Hat der Sender El-Sayed im Voraus ausgewählt? (
- Werden die beiden Debatten im Oktober überhaupt stattfinden? (
Keine der Antworten kann bei der Veranstaltung am Dienstag gefunden werden. Beide Kandidaten haben sich verpflichtet, an den verbleibenden zwei Debatten teilzunehmen, wo die wahren Antworten ans Licht kommen werden. (
Die nächsten zwei Debatten werden entscheidend dafür sein, wie dieser Wettkampf ausgeht. Rogers hat erklärt, dass die Wähler die Möglichkeit haben werden, die Kandidaten Seite an Seite zu sehen. El-Sayed hat zugestimmt, an diesen beiden Debatten im Oktober teilzunehmen. (
Laut dem UVA Center for Politics ist der Wettkampf noch völlig offen. (
| Veranstaltung ( | Datum ( | Status ( |
|---|---|---|
| Debatte am 15. September | Sept. 15) | Rogers sagt, er habe nie zugestimmt; El-Sayed habe teilgenommen |
| Debatte am 8. Oktober | 8. Oktober | Beide Kandidaten haben sich verpflichtet |
| Debatte am 21. Oktober | 21. Oktober | Beide Kandidaten haben sich verpflichtet |
Die Tabelle zeigt den Zeitplan für die drei persönliche Treffen zwischen Rogers und El-Sayed. Rogers und El-Sayed haben sich beide verpflichtet, an den beiden Debatten im Oktober teilzunehmen, und Rogers sagt, die Wählerinnen und Wähler hätten dann die Möglichkeit, die Kandidaten Seite an Seite zu sehen.
Wer schützt was?
Die praktische Auswirkung davon, dass Rogers die Debatte am 15. September auslässt, ist, dass El-Sayed die Bühne allein bekommt, während Rogers Ausfragen zu Zöllen, Kriegskosten und seiner Unterstützung für Trump vermeidet. Rogers bestreitet, der Debatte zugestimmt zu haben, und El-Sayed sagt, Rogers meide eine Konfrontation über seine Bilanz.
Die Zeitung vermutet, dass Rogers seinen Leisten schützen will. Fragen Sie sich, warum Rogers die Veranstaltung als Bürgerversammlung und nicht als Debatte bezeichnete und warum er die Vereinbarung des Senders als „hoch unprofessionell“ bezeichnete, obwohl er nicht zugesagt hatte, daran teilzunehmen.
Der Zeitplanstreit betrifft zudem die Rolle des Moderators. Rogers wiederholte die Behauptung, der Moderator habe bereits Partei ergriffen. Die Zeitung vermutet, dass diese Behauptung dazu dient, Zweifel an der Fairness der Veranstaltung zu säen, ohne die Ablehnung einzugestehen. Rogers‘ Kampagne teilt mit, man habe nie zugestimmt, teilzunehmen; El-Sayed sagt, Rogers habe eine Konfrontation vermeiden wollen. Keine der Seiten hat eingeräumt, ein Versprechen gebrochen zu haben, doch der Streit bleibt ungelöst bis zu den Debatten im Oktober.
Sehen Sie das Video, auf dem sich die Geschichte stützt, unter Cbsnews.
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