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Valves SteamOS-Schichten gehen mit neuen Linux-Kompatibilitätswegen über Proton hinaus. )

Valves SteamOS erhält neue Kompatibilitätsschichten jenseits von Proton, darunter FEX, die das Steam Frame-Headset antreibt.

Von mitch·6 Min. Lesezeit
A futuristic gaming headset sits on a desk lit by a glowing Steam logo, symbolizing new compatibility layers.

Valve hat Jahre damit verbracht, eine Brücke zwischen Windows-PCs und dem SteamOS zu bauen, das die Steam Deck antreibt. Diese Brücke ist Proton, eine Kompatibilitätsschicht, die x86-Software in Code umwandelt, den die Hardware der Deck mit Arm-Prozessoren ausführen kann. Nun fügt das Unternehmen zwei neue Brücken hinzu, und eine davon ist endlich für den Einsatz bereit.

Das Steam Frame-Headset läuft auf SteamOS, und das Übertragen von Windows-Spielen erfordert mehr als das, was Proton allein leisten kann. Valve wandte sich FEX zu, einem Projekt, das das Unternehmen seit Beginn finanzierte, bevor es überhaupt ein funktionierendes Produkt hatte, und zu einer zweiten Schicht, die im Ausgangsmaterial nicht genannt wird. Die Kombination macht das Frame möglich. Und Valve sieht dies als den Anfang, nicht als das Ende.

Was Proton bereits kann

Proton ist der ältere Bruder in dieser Familie. Es ist eine Kompatibilitätsschicht, die auf Wine basiert, einem Projekt aus den frühen 2000er Jahren, das x86-Binärdateien in etwas umwandelt, das Linux verstehen kann. Proton basiert auf Wine und hat sich zu einer gängigen Möglichkeit entwickelt, Windows-Spiele auf der Steam Deck auszuführen.

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Valve hat Proton nicht von Grund auf neu erfunden. Es nutzte ein bestehendes Werkzeug und verbesserte es. Dieser Ansatz funktionierte gut genug, dass die Deck zu einer ernstzunehmenden Gaming-Maschine wurde.

Aber Proton hat Grenzen. Hier kommt FEX ins Spiel.

FEX und der lange Weg zur Einsatzbereitschaft

FEX steht für Fex-emu, ein Open-Source-Projekt, das x86-Prozessorbefehle auf einem Arm-Chipset emuliert. Das Projekt begann 2018 als kleines, plattformübergreifendes Emulationsprojekt. Es wuchs schnell und fügte Funktionen hinzu, mit denen es moderne x86-Befehlssätze unterstützen kann.

Laut der Fex-Website umfasst der Emulator „einen fortschrittlichen Binär-Recompiler, der alle modernen Erweiterungen des x86(-64)-Befehlssatzes unterstützt.“ Er ruft auch Grafikbibliotheken wie OpenGL und Vulkan auf, um den Overhead zu reduzieren, und verwendet „Code-Caching, um Stottern so weit wie möglich zu minimieren“, wie in der eigenen Entwicklerdokumentation von Steam angegeben.

Valves Investition in Fex begann, bevor das Projekt ein funktionierendes Prototyp hatte. Valve-Ingenieur Pierre-Loup Griffais teilte dem The Verge im vergangenen Jahr mit, dass das Unternehmen seit Beginn des Projekts den Fex-Hauptentwickler Ryan Houdek finanziert habe, als es nur ein Prototyp war. Das Engagement war frühzeitig und tiefgreifend.

Griffais sprach damals unmissverständlich über den Zeitplan. Er sagte, es würden fast ein Jahrzehnt der Arbeit benötigt, bis Fex-emu robust genug sei, damit sich Menschen darauf verlassen könnten, um ihre Bibliotheken zu verwalten. Das ist eine lange Wartezeit für eine Kompatibilitätsschicht, und es spiegelt den Umfang des Problems wider.

Warum Valve das Projekt finanzierte

Die Förderbeziehung ist in der Technologiebranche ungewöhnlich. Die meisten Unternehmen investieren in Open-Source-Projekte, nachdem der Code sich bewährt hat. Valve investierte, bevor dieser Beweis existierte. Der Grund ist einfach: Valve wollte einen Weg finden, x86-Software auf Arm-Hardware auszuführen, und sah Fex als die beste Option an.

Houdek dankte Valve öffentlich für dieses Vertrauen. Im November feierte er mit einem Dankeswort das siebte Jubiläum des Projekts. „Ich möchte den Leuten von Valve dafür danken, dass sie von Anfang an dabei waren und es mir ermöglicht haben, dieses Projekt zu starten“, schrieb er. „Sie vertrauten mir mit der Verantwortung an, das Projekt so zu gestalten und zu strukturieren, dass es langfristig funktioniert; nicht nur für ihre eigenen Anwendungsfälle, sondern auch, um es als Open-Source-Projekt zu erhalten, das jeder für seine eigenen Anwendungsfälle anpassen kann.“

Die Aussage ist bemerkenswert, was sie über Valves Absichten aussagt. Das Unternehmen betrachtete Fex als eine langfristige Investition, nicht als einen Schnellfix. Es wollte, dass das Projekt für alle funktioniert, nicht nur für seine eigenen Geräte.

Vom Prototypen zur Integration

Die Integration ist von Bedeutung. Das Steam Frame ist ein SteamOS-gesteuertes Gerät, und es führt Windows-Software über FEX aus. Das ist eine praktische Demonstration einer Kompatibilitätsschicht, die in einem ausgelieferten Produkt tatsächlich funktioniert.

Was kommt als Nächstes für SteamOS auf Arm

Valve stoppt nicht beim Frame. Griffais sagte Rock Paper Shotgun, das Unternehmen erforsche aktiv Versionen von SteamOS für andere Arm-Geräte. „Ich denke, eines der Dinge, die wir tun wollen, und das der Frame sozusagen ebnet, ist einfach mehr allgemeines SteamOS für Arm, richtig?“, sagte er. „Es gibt eine Reihe von Geräten, auf denen man ein großartiges Erlebnis mit SteamOS haben könnte, die derzeit ein wenig anders sind, dieses angrenzende Ökosystem. Aber nicht wirklich so unterschiedlich, wie wir es für uns halten.“

Das Zitat deutet auf eine breitere Strategie hin. Valve sieht SteamOS als eine Plattform, nicht als einen einmaligen Versuch. Der Frame ist der Testfall.

„Es gibt eine Reihe von Geräten, auf denen man eine tolle Erfahrung machen kann, wenn man SteamOS darauf ausführt, die derzeit eine Art nebenläufiges Ökosystem darstellen, das nur ein wenig anders ist. Aber unserer Meinung nach nicht wirklich so anders.“

Der Begriff „nahegehendes Ökosystem“ ist hierbei aufschlussreich. Valve spricht nicht von einem neuen Markt. Es spricht von Geräten, die es bereits gibt, mit Prozessoren, die SteamOS ausführen könnten, wenn die Kompatibilitätsschichten vorhanden wären. Der Frame hat das Konzept bewiesen.

Der Open-Source-Aspekt

Fex ist ein Open-Source-Projekt, und Valve hat es dabei belassen. Diese Entscheidung bedeutet, dass die Arbeit für jeden einsehbar ist, der sie überprüfen möchte.

Der Weg vor uns

Valve hat ein Jahrzehnt damit verbracht, die Grundlage für SteamOS auf Arm aufzubauen. Der Frame ist der erste große Meilenstein, und das Unternehmen macht weiter voran. Der nächste Schritt ist es, SteamOS auf mehr Geräten zum Laufen zu bringen.

Die Open-Source-Natur von Fex bedeutet, dass die Arbeit für andere zur Verfügung steht, um darauf aufzubauen. Das könnte die Akzeptanz über Valves eigene Produkte hinaus beschleunigen. Die Kompatibilitätsschichten sind real, und sie funktionieren.

Der Steam Frame ist der Beweis dafür, dass die Schichten funktionieren. Die nächste Frage ist, welche Geräte als nächstes folgen.

Meilenstein Jahr Status
Das Fex-emu-Projekt beginnt 2018 Kleines, plattformübergreifendes Emulationsprojekt (1)
Valve finanziert den Hauptentwickler von Fex (2) Vor dem Prototyp (3) Frühe Finanzierung beginnt (4)
Proton basiert auf Wine (5) Vor der Veröffentlichung von Deck (6) Vorhandenes Werkzeug angepasst (7)
Fex bereit für die Integration (8) Endphasen (9) Steam Frame wird ausgeliefert (10)
Steam Frame wird ausgeliefert (11) Aktuell (12) Windows-Spiele über FEX ausführen
SteamOS für Arm erkundet Laufend Valve verfolgt dies aktiv

Die Tabelle zeigt die Abfolge der Ereignisse. Fex begann als kleines Projekt, erhielt frühzeitig Fördermittel und erreichte über eine Dekade hinweg die Reife. Der Frame ist der Beweis dafür, dass die Schichten funktionieren. Der nächste Schritt ist die Verfügbarkeit von SteamOS auf mehr Geräten.

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