Der Moderator von Mad Money, Jim Cramer, hat sein Geld auf Brinker International gesetzt. Während der Sendung vom 11. September wies er darauf hin, dass die Casual-Dining-Kette „nie versagt, mich zu beeindrucken“, und er glaubt, dass die kommende Präsentation des Unternehmens vor Analysten diesen Erfolgskurs fortsetzen wird.
Crams Argument für Brinker
Cramer lobte die Leistung des Unternehmens und merkte an, dass Brinker regelmäßig in der Sendung auftaucht. Er sagte:
„Brinker… Wir haben sie ständig in der Sendung. Brinker, wissen Sie, ist Chili’s, und das Unternehmen versagt nie, mich zu beeindrucken. Ich denke, dieses Meeting wird keine Ausnahme sein.“
Starke Zahlen aus dem vierten Quartal
Brinkers jüngste Zahlen untermauern Crams Zuversicht. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 1,54 Milliarden Dollar, was den Jahresumsatz auf 5,81 Milliarden Dollar brachte. Der bereinigte Gewinn pro Aktie für das Quartal erreichte 3,07 Dollar, was einer Steigerung von 23 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Chili’s, die Flaggschiffmarke des Unternehmens, verzeichnete einen Anstieg der gleichen Ladenumsätze um 5,6 %. Damit ist es das 21. Quartal in Folge mit positivem gleichen Ladenumsatzwachstum.
Die Speisekarte, die die Erwartungen übertraf
Der Big Crispy Chicken Sandwich trug dazu bei, den Kundenfrequenz zu erhöhen. Laut CEO Kevin Hochman „übertraf“ das Sandwich die Schätzungen des Managements.
Chili’s stützte sich auch auf seine Plattform „3 for Me“ mit einem Wert von 10,99 Dollar für den täglichen Gebrauch. Zusammen hielten diese Aktionen Kunden in den Türen.
Margen unter Druck
Die positiven Nachrichten gehen mit einer Warnung einher. Brinker steht weiterhin vor anhaltenden Gefahren durch Kosten, die nicht sinken wollen, und breitere wirtschaftliche Kräfte, die beeinflussen, wie viel Verbraucher ausgeben.
Die Kosten für den Betrieb von Restaurants stehen weiterhin unter Druck von zwei Seiten: Großhandelspreise für Kernprodukte wie Rindfleisch und Obst sowie Löhne, die in regionalen Märkten weiter steigen.
Brinkers Wachstum des Kundenaufkommens ist stark auf preisorientierte Werbeplattformen angewiesen, sodass eine Verlagerung hin zu Produkten mit geringeren Margen bei den Dinern die Betriebsmargen zusammendrücken könnte. Intensiver Wettbewerb um Werbeaktionen in den Bereichen Casual Dining und Quick-Service-Restaurants schränkt zudem die langfristige Preisgestaltungsmöglichkeit von Brinker ein.
Was Investoren tun
Laut den Aufzeichnungen von Insider Monkey waren im zweiten Quartal insgesamt 48 Hedgefonds in Brinker investiert, was einer leichten Abnahme gegenüber den 49 Fonds entspricht, die im vorherigen Quartal Positionen hielten. Das aktuelle Short-Interest-Verhältnis beträgt 13,55 %, was darauf hindeutet, dass Short-Seller die Aktie genau beobachten.
Einige Investoren wetten gegen die Aktie durch die Short-Position, während das Hedgefonds-Interesse darauf hindeutet, dass Brinker weiterhin die enge Aufmerksamkeit institutioneller Investoren auf sich zieht.
Das Endergebnis
Cramers Begeisterung ist leicht nachzuvollziehen, und die jüngsten Ergebnisse des Unternehmens zeigen echte Stärke. Aber der Druck auf die Margen durch Inflation und Werbeaktionen verleiht dem Bild Gewicht.
Brinker hat Quartal für Quartal positive Same-Store-Sales erzielt, und sein CEO verweist auf konkrete Erfolge im Menü. Die Fähigkeit des Unternehmens, Kunden weiterhin durch die Türen zu locken und gleichzeitig steigende Kosten zu verwalten, wird bestimmen, ob die Analystenpräsentation Cramers hohen Erwartungen gerecht wird.
Quellenmaterial: „Jim Cramer Says Brinker (EAT) “Never Fails to Wow Me”,“ Yahoo Finance.
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