Miley Cyrus hat ein neues Album veröffentlicht, und es kommt mit einem vollständigen Abspann, der tiefer geht, als die meisten Pop-Platten zuzugeben bereit sind. Bass Persuades, ihre erste LP seit Something Beautiful von 2024 und ihre erste Veröffentlichung unter dem neu angenommenen Mononym, erschien heute, und die Tracklist ist voll mit echten Features von Model/Actriz und Miike Snows Andrew Wyatt, dazu Produktion vom häufigen Collaborator Kid Harpoon und ihrem Verlobten Maxx Morando.
Das Album sei ein Spiegelbild all der Orte, an denen Cyrus in den vergangenen zwei Jahrzehnten gewesen sei, sagte sie in einer auf Instagram veröffentlichten Erklärung. „Dieses Album entstand schnell, aber das ist mein Leben seit 20 Jahren“, schrieb sie. „Sobald ich anfing, mir eine Rolle zu wünschen, die LA zu meinem Zuhause machen würde, ging es nonstop. Dieses Album ist ein Spiegelbild all der Orte, an denen ich unterwegs war, und des Friedens, der damit kam, als ich anfing, alles langsamer angehen zu lassen. Danke, dass ihr diese Veröffentlichung mit mir feiert. Es ist eine besondere Platte, und es ist eine Wonne, sie mit euch zu teilen.“
Eröffnung mit der Tracklist
Die Tracklist von Bass Persuades beginnt mit dem Titelsong, der ein Produzenten-Credit enthält, zu dem Cyrus selbst, Kid Harpoon, Michael Pollack und Maxx Morando gehören, neben Komponisten-/Textdichter-Credits für Cyrus, Kid Harpoon, Michael Pollack und Gregory Aldae Hein. Der Song listet zudem Background-Gesang von Michael Pollack und Kid Harpoon, Engineering von Brian Rajaratnam und Liam Hebb sowie Mixing von Mark „Spike“ Stent.
Different Religion, mit Model/Actriz, fügt Cole Haden zum Gesang hinzu sowie ein Produzenten-Credit für Michael Pollack und Maxx Morando. Der Engineer ist Liam Hebb, mit zusätzlicher Arbeit von Brian Rajaratnam. Der Song enthält zudem ein Drum-Programmer-Credit für Aaron Shapiro.
Let’s Get Married bringt Monsterz & Strangerz als Produzenten ins Spiel, wobei Jordan Johnson und Stefan Johnson zu den Komponisten-/Textdichter-Credits stoßen. Die Drums kommen von Franco Reid, wobei Perkussion zwischen Reid und Kid Harpoon geteilt wird. Die E-Gitarren-Arbeit ist zwischen Kid Harpoon und Monsterz & Strangerz aufgeteilt, während der Synthesizer Kid Harpoon und Monsterz & Strangerz zugeschrieben wird.
Orbit fügt Griff Clawson zu den Produktionscredits hinzu, und die Liste der Toningenieure ist lang, mit Beiträgen von Jaime Sikora, Monsters & Strangerz, Christopher Burks und Noah „Mailbox“ Passovoy. Die Perkussion des Songs übernimmt Ruben Radlauer, und das Mellotron wird Griff Clawson zugeschrieben. Die Dulcimer-Gitarre und das Wurlitzer werden Michael Pollack zugeschrieben, dazu Klavier von Pollack und Harfe von Sara Kawai.
Die Gastauftritte stechen hervor
Neon Signs ist das herausragende Feature, bei dem Andrew Wyatt von Miike Snow zusammen mit Cyrus den Gesang übernimmt. Der zusätzliche Produktionscredit geht an Monsters & Strangerz, Andrew Wyatt und Maxx Morando, wobei Toningenieur Brian Rajaratnam und Andrew Wyatt zusammen mit Liam Hebb das Mixing übernehmen. Die Drums teilen sich Wyatt, Maxx Morando und Franco Reid, wobei Kid Harpoon als Drum-Programmierer aufgeführt wird.
Aftermath bringt Wayne Coyne als zusätzlichen Gesang ein, wobei Griff Clawson die Produktion beisteuert. Die Liste der Toningenieure ist riesig, mit Liam Hebb, Monsters & Strangerz, Jordan Johnson, Christopher Burks, Noah „Mailbox“ Passovoy, Stefan Johnson und Brady Wortzel, die alle aufgeführt werden. Der Drum-Programmierer wird zwischen Kid Harpoon und Maxx Morando geteilt.
Die Live-Shows kommen
Cyrus wird das Album nächsten Monat bei zwei Live-Shows in der Hollywood Bowl in Los Angeles aufführen. Eine ist am 18. Oktober, die andere am 16. Oktober.
Unsere Sicht auf das Album
Die Credits sind ein Zeichen dafür, wie Cyrus arbeitet. Sie engagiert nicht einfach Produzenten; sie engagiert sie intensiv, und sie engagiert sie wiederholt über mehrere Songs hinweg. Die Tatsache, dass Kid Harpoon auf fast jedem Track als Produzent, Toningenieur oder Instrumentalist auftaucht, deutet auf eine Arbeitsbeziehung hin, die über eine einzelne Session hinausgeht. Dasselbe gilt für Michael Pollack, der im gesamten Album als Produzent, Komponist, Texter und Instrumentalist in Erscheinung tritt.
Die Gästeliste ist bemerkenswert für ihre Bandbreite. Model/Actriz und Andrew Wyatt bringen unverwechselbare Stimmen in ihre jeweiligen Tracks ein, und Wayne Coynes Auftritt auf Aftermath verleiht diesem Song eine unverwechselbare Note. Das Album stützt sich zudem stark auf Synthesizer und perkussive Texturen, wobei Pollack bei mehreren Songs für Synthesizer-Arbeit aufgeführt wird.
Die Aussage über das Zurücktreten nach zwei Jahrzehnten ununterbrochenen Lebens ist bezeichnend. Cyrus rahmt das Album als einen Moment der Reflexion, und die Produktionscredits deuten auf eine mit Präzision und Sorgfalt gebaute Platte hin. Ob der Bass die Hörer überzeugt, wird von den Songs selbst abhängen, doch allein die Credits belegen ein Engagement für das Handwerk, das weit über das fertige Produkt hinausreicht.
Wichtige Fakten – Album: Bass Persuades – Erste LP seit: Something Beautiful (2024) – Neues Mononym: Miley – Features: Model/Actriz, Andrew Wyatt von Miike Snow – Gäste: Wayne Coyne – Live-Shows: 16. und 18. Oktober in der Hollywood Bowl in Los Angeles
Die Credits sind eine Erinnerung daran, dass Popmusik oft ein Mannschaftssport ist, und Cyrus hat ein Team zusammengestellt, das Ingenieure, Programmierer und Arrangeure umfasst. Die Platte ist jetzt erschienen, und die vollständigen Credits sind für jeden lesenswert, der wissen möchte, wie die Wurst gemacht wird.
Quellenmaterial: „Read the Full Credits to Miley Cyrus’ Bass Persuades“, Pitchfork.
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