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SBI Group verpflichtet sich zu 25 Millionen Dollar für dtcpay und setzt auf Zahlungsinfrastruktur

SBI unterstützt die 25-Millionen-Dollar-Serie-A-Runde des singapurischen Zahlungsunternehmens dtcpay und tritt neben Genedant und Kwee Liong Tek als strategischer Investor ein.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
Bankers review digital asset charts in a modern fintech office.

Die lizenzierte Zahlungsfirma dtcpay aus Singapur hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über 25 Millionen Dollar abgeschlossen und damit die japanische SBI Group als strategischen Investor in ihren Aktionärskreis aufgenommen.

Ein in Singapur lizenziertes Unternehmen bietet digitale Vermögenswertkonvertierung, Verwahrung und Visa-gebundene Kartendienste in Europa, Hongkong, Australien und Nordamerika an. Die Lizenz als Major Payment Institution, die es hält, stammt von der Monetary Authority of Singapore.

Genedant Capital und Kwee Liong Tek behielten ihre Anteile während der gesamten Runde. Vertex Ventures Southeast Asia & India kam zuerst, um die Finanzierungsrunde als Ankerinvestor zu stützen, gefolgt von SBI, das über SBI Ventures Asset und den SBI-NTU-Kyobo Digital Innovation Fund einstieg.

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Was dtcpay tut

Dtcpay konvertiert Vermögenswerte und verwahrt sie. Es bietet eine an Visa gebundene Karte an, mit der Nutzer Stablecoins ausgeben können, als wären es reguläres Geld. Die regulatorische Reichweite des Unternehmens erstreckt sich über Europa, Hongkong, Australien und Nordamerika.

Der Zweck der Finanzierung

Bei der Runde ging es nicht darum, das zu bewahren, was dtcpay bereits aufgebaut hat, so Alice Liu, die Gründerin und CEO des Unternehmens. Stattdessen beschrieb sie sie als einen Versuch, die Art und Weise zu verändern, wie Geld über Grenzen hinweg bewegt wird.

„Wir haben diese Runde nicht aufgenommen, um zu erhalten, was wir aufgebaut haben“, sagte Liu in der Erklärung. „Wir haben sie aufgenommen, um grundlegend zu verändern, wie Geld über Grenzen hinweg bewegt wird.“

Die Finanzierung wird von Dtcpay für den Aufbau eines Unternehmensportals, die Verfeinerung seiner App und den Ausbau seines Händlernetzes verwendet. Das Unternehmen hat seine Bewertung, seinen Umsatz und die Art und Weise, wie der Erlös verwendet werden soll, unter Verschluss gehalten.

Warum SBI investierte

Die Investition der Gruppe in SBI spiegelt einen breiteren Trend wider. Sie hat Geld in Stablecoin-Banking und digitale Vermögenswertinfrastruktur gesteckt.

Kürzlich hat SBI das singapurische Unternehmen Coinhako übernommen. Es hat seinen milliardenschweren Anteil an Ripple erweitert, um den Stablecoin RLUSD zu vertreiben. Es fungiert als Gründungsvalidator für das Arc-Netzwerk von Circle.

SBIs Einstieg bei dtcpay ist ein Versuch, vollständig regulierte Kanäle zu sichern, die japanisches Kapital mit südostasiatischen Handelswegen verbinden. Stablecoins bieten eine schnelle Alternative zum langsamen traditionellen Korrespondenzbankgeschäft, solange der Intermediär strenge regulatorische Standards erfüllt.

Die Struktur der Runde

SBI beteiligte sich über zwei separate Kanäle an der Finanzierungsrunde: SBI Ventures Asset und den SBI-NTU-Kyobo Digital Innovation Fund, während Vertex Ventures Southeast Asia & India als ursprünglicher Ankerinvestor fungierte.

Die beiden früheren Investoren behielten ihre Anteile während der Runde, wobei Genedant Capital und Kwee Liong Tek beide investiert blieben. Das bedeutete, dass die bestehenden Geldgeber an Bord blieben, als SBI hinzukam.

Was als Nächstes kommt

Der erklärte Plan von Dtcpay besteht darin, drei Bereiche auszubauen:

  • Ein Unternehmensportal
  • Verbesserte Anwendungsfunktionen
  • Händlererweiterung

Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu, wie es das eingesammelte Geld verteilen will oder wie hoch sein aktueller Wert ist.

Das größere Bild

Dieser Bericht zeichnet die Rolle des asiatisch-pazifischen Raums als Testfeld für Stablecoins nach, die in die regulierte Finanzwelt eintreten, wobei die Vorschriften, Anwendungsfälle und RLUSD der Region nun als wichtiger Prüfstein für diese Instrumente dienen.

Die Platzierung von Dtcpay ist bedeutsam aufgrund seiner Stellung zwischen regulierten Zahlungen und digitalen Vermögenswerten. Die Lizenz als Major Payment Institution aus Singapur bietet dem Unternehmen eine Grundlage.

Die Beteiligung von SBI hat zusätzliches Gewicht. Die japanische Gruppe hat Singapur ins Zentrum ihrer globalen Stablecoin-Strategie gestellt, wobei Coinhako und die RLUSD-Beteiligung bereits in diesen Plan einbezogen sind.

Diese Finanzierungsrunde markiert das Ende einer Phase und den Beginn einer anderen. Das Geld ist aufgebracht, und nun richtet sich der Fokus darauf, es einzusetzen.

Der Anspruch hinter Lius Darstellung der Runde als Schritt zur Veränderung grenzüberschreitender Geldbewegungen ist beträchtlich.

Die Bewertungsfrage ist noch nicht geklärt. Bis dahin kann die Finanzierungsrunde nur als Zeichen des Vertrauens von SBI gesehen werden, nicht als Finanzbericht.

Der weitere Weg ist klar zu erkennen. Singapur fungiert als Bindeglied zwischen japanischer Finanz und Handel in Südostasien, und dtcpay steht bereit, dieses Geschäft hindurchzubewegen.

Da die Mittel nun verfügbar sind, kann das Unternehmen mit dem Ausbau seines Unternehmensportals, der Verbesserung seiner App und dem Wachstum seines Händlernetzes voranschreiten.

Quellenmaterial: „SBI Group backs payments firm dtcpay in $25 million funding round“, CoinDesk.

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