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Jason Statham kehrt als widerwilliger Auftragskiller in Mechanic: Resurrection zurück

Ein pensionierter Auftragsmörder wird von einem alten Feind und einer entführten Frau in diesem rund um den Globus führenden Sequel zurück ins Geschäft gezogen.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A man stands alone on a dark beach as a burning boat drifts upon the ocean.

Arthur Bishop hat sich vom Auftragsmord zurückgezogen, jedenfalls glaubte er das. Dann taucht Riah Crain auf, entführt die Frau, die Bishop liebt, und zwingt ihn zurück in das Geschäft, das er hinter sich lassen wollte. Mechanic: Resurrection ist ein Actionthriller aus dem Jahr 2016, der die stille Bedrohung seines Vorgängers gegen eine Weltreise über vier Kontinente eintauscht. Jason Statham kehrt als Bishop zurück, an seiner Seite Tommy Lee Jones, Jessica Alba und Michelle Yeoh. Das Ergebnis ist ein Film, der weiß, wie man zuschlägt, und nicht weiß, wann er aufhören soll.

Trailer, via LionsgateFilmsUK.

Drei Ziele, ein Muster

Bishop täuscht seinen Tod vor und lässt sich in Rio de Janeiro unter dem Namen Santos nieder. Ein Kurier namens Renee Tran spürt ihn auf, und ihr Arbeitgeber will, dass Bishop drei Ziele tötet und jeden Tod wie einen Unfall aussehen lässt. Bishop entkommt, flieht nach Thailand und sucht Zuflucht in einem Strandhaus auf einer Resortinsel, das seinem Freund Mei gehört. Dort rettet er eine Frau namens Gina Thornton, die auf einem Boot geschlagen wurde. Im Handgemenge schlägt der Kopf des Mannes gegen einen Poller, und er stirbt. Bishop verbrennt das Boot und erfährt, dass Gina dort platziert wurde und mit Crain in Verbindung steht. Sie offenbart, dass Crain das Kinderheim bedrohte, das sie in Kambodscha leitet, falls sie nicht mitmachte.

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In den folgenden Tagen kommen Bishop und Gina sich näher. Er erzählt ihr, dass er Crain als Kind kannte und dass beide an dieselbe Bande verkauft wurden. Crain hegt einen Groll, weil Bishop entkam und Crain sich im Stich gelassen fühlt. Wie erwartet entführen Crains Söldner sie, und Crain hält Gina als Geisel, um sicherzustellen, dass Bishop die Auftragsmorde ausführt.

Das erste Ziel ist ein Warlord namens Krill, der in einem malaysischen Gefängnis festgehalten wird. Bishop lässt sich selbst einsperren, gewinnt Krills Vertrauen, indem er einen Mann tötet, der ihn ermorden will, und verabreicht Krill dann eine Überdosis Schlangengift. Er entkommt mit Hilfe von Crains Leuten.

Das zweite Ziel ist Adrian Cook, ein in Sydney ansässiger Milliardär und früherer Menschenhändler. Bishop umgeht die Sicherheitsvorkehrungen von Cooks Penthouse-Wohnung.

Liebe, Druckmittel und Schlangengift

Die zentrale Spannung des Films ist einfach: Bishop kann Gina retten oder die Welt retten. Crains Plan beruht darauf, dass Bishop eine romantische Beziehung mit Gina eingeht, die er dann entführt, um Druck auf Bishop auszuüben, damit dieser die Attentate übernimmt. Die Wendung besteht darin, dass Bishop Crain aus Kindertagen kannte und Crain einen Groll hegt, weil Bishop der Bande entkam und Crain sich im Stich gelassen fühlt.

Das Problem ist, dass die Ausgangslage nie vollständig verdient wird. Bishops Beziehung zu Gina wirkt überstürzt, und die Bedrohung für das kambodschanische Kinderheim wird kaum etabliert, bevor sie zum alleinigen Grund für die Mission wird. Der Film verlangt von uns, dass wir uns um Gina und die Kinder sorgen, doch er gibt uns nie genug Zeit dafür.

Wichtige Fakten – Regie: Dennis Gansel – Drehbuch: Philip Shelby und Tony Mosher, nach einer Geschichte von Shelby und Brian Pittman – Laufzeit 99 Minuten – Budget 40 Millionen Dollar – Weltweites Einspielergebnis 125 Millionen Dollar – Premiere in Hollywood am 22. August 2016 – Kinostart in den Vereinigten Staaten am 26. August 2016

Ziel Ort Methode
Krill Malaysisches Gefängnis Überdosis Schlangengift
Adrian Cook Penthouse in Sydney In der Quelle nicht angegeben

Die Zahlen sagen die Wahrheit

Der Film spielte weltweit 125 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 40 Millionen Dollar, und übertraf damit das Gesamtergebnis seines Vorgängers. Das ist die Art von Zahl, die Studios glücklich macht, auch wenn die Kritiken es nicht taten.

Dies ist ein Film, der versteht, wie man einen Körper in Bewegung setzt, und nicht versteht, wie man eine Geschichte darum herum aufbaut. Die Actionsequenzen sind solide, die Schauplätze exotisch, und Statham bleibt eine verlässliche physische Präsenz. Doch die Handlung ist eine Maschine ohne Seele, eine Abfolge von Zielen und Fluchten, die nie mehr ergibt als die Summe ihrer Teile. Die Liebesgeschichte ist ein Platzhalter, die Rachehandlung eine Geste, und der letzte Akt hetzt durch die verbleibenden Attentate, ohne kaum einen Blick zurück.

Mechanic: Resurrection ist eine solide, aber hohle Fortsetzung, ein Film, der seine eigene Mechanik kennt und vergisst, warum sich irgendjemand dafür interessiert. Er verdient 3,8 von 10.

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