Roswell, New Mexico ist eine Fernsehserie über Liebe, Angst und das Geheimnis, das droht, beides zu zerstören. Sie hatte am 15. Januar 2019 auf The CW Premiere und lief vier Staffeln lang, bis sie am 5. September 2022 endete. Die Serie basiert auf der Buchreihe Roswell High von Melinda Metz und ist die zweite Fernsehadaption dieses Materials, nach der WB-Serie Roswell von 1999 bis 2002.
Die Serie folgt Liz Ortecho, gespielt von Jeanine Mason, die nach Jahren der Abwesenheit in ihre Heimatstadt Roswell, New Mexico zurückkehrt. Sie entdeckt eine schockierende Wahrheit über ihre Jugendliebe: Er ist ein Außerirdischer, der seine außerirdischen Fähigkeiten sein ganzes Leben lang verborgen gehalten hat. Dieser Mann ist Max Evans, gespielt von Nathan Parsons, und er ist mittlerweile Polizist.
Trailer, via Rotten Tomatoes TV.
Das Geheimnis zwischen Liz und Max
Liz schützt Max‘ Geheimnis, während die beiden wieder zueinanderfinden und beginnen, seine Herkunft zu untersuchen. Ihre Romanze wächst gemeinsam mit dem Rätsel seiner Vergangenheit. Doch als ein gewaltsamer Angriff und eine seit Langem bestehende Vertuschung durch die Regierung auf eine größere außerirdische Präsenz auf der Erde hindeuten, drohen die Politik der Angst und des Hasses, ihn zu enttarnen und ihre Beziehung zu zerstören.
Die zentrale Spannung ist einfach: Max‘ Geheimnis ist nicht nur persönlich. Es ist politisch. Die Regierung hat die Anwesenheit von Außerirdischen jahrzehntelang vertuscht, und die Serie kehrt immer wieder zu der Frage zurück, was geschieht, wenn diese Vertuschung scheitert. Der Einsatz ist romantisch, aber er ist auch öffentlich. Max könnte jeden Moment enttarnt werden, und die Folgen würden sich durch die Stadt, das Land und das Leben aller um ihn herum ziehen.
Die Besetzung, die alles zusammenhält
Das Ensemble ist die Stärke der Serie. Mason verleiht Liz Wärme und Überzeugung, einer Frau, die ständig zwei Welten in Einklang bringt: die Einwanderungserfahrung ihrer Familie und ihre wachsende Verbindung zur außerirdischen Gemeinschaft. Parsons spielt Max mit einer stillen Intensität, die seine Figur geerdet wirken lässt, selbst während er außergewöhnliche Fähigkeiten verbirgt.
Michael Vlamis spielt Michael Guerin, und Lily Cowles spielt Isobel Evans-Bracken. Tyler Blackburn spielt Alex Manes, und Heather Hemmens spielt Maria DeLuca. Michael Trevino spielt Kyle Valenti, und Amber Midthunder spielt Rosa Ortecho, Liz‘ ältere Schwester. Karan Oberoi spielt Noah Bracken, und Trevor St. John spielt Alex‘ Vater. Tanner Novlan spielt Alex‘ Bruder Gregory.
Die Besetzung wurde in Etappen bekannt gegeben. Mason wurde am 16. Februar 2018 besetzt, gefolgt von Parsons, Cowles, Vlamis, Blackburn, Hemmens und Trevino Anfang März. Karan Oberoi stieß am 27. März 2018 als Hauptdarsteller dazu, und Trevor St. John wurde am 12. März 2018 für eine wiederkehrende Rolle besetzt. Amber Midthunder wurde im April 2019 in die Hauptbesetzung befördert, und Tanner Novlan stieß im Mai 2020 dazu.
Die Politik der Angst
Die Serie scheut ihre Themen nicht. Die Vertuschung durch die Regierung ist nicht abstrakt. Sie ist eine Kraft, die jede Szene prägt, von der Art, wie Max sich durch die Stadt bewegt, bis zu der Art, wie Liz und ihre Freunde ihre eigenen Identitäten navigieren. Die Serie versteht, dass Angst nicht nur ein Gefühl ist. Sie ist eine Politik.
Die Serie versteht auch, dass Angst in Familien weitergegeben wird. Alex Manes, gespielt von Tyler Blackburn, trägt seine eigene komplizierte Geschichte mit sich, und seine Beziehung zu seinem Vater, gespielt von Trevor St. John, fügt der Geschichte eine weitere Ebene der Spannung hinzu.
Wo die Serie zu kurz kommt
Die Serie ist nicht perfekt. Manche Episoden ziehen sich, und die mittleren Staffeln verlassen sich zu stark auf vertraute Science-Fiction-Klischees. Die Regierungsverschwörung wirkt weniger wie eine Bedrohung und mehr wie ein Hintergrundrauschen. Die Serie ist am besten, wenn sie sich auf Liz und Max konzentriert, und am schwächsten, wenn sie den Fokus verliert.
Was am besten funktioniert
Die besten Momente der Serie entstehen, wenn das Persönliche und das Politische aufeinandertreffen. Die Serie ist am fesselndsten, wenn Liz und Max gezwungen sind, sich damit auseinanderzusetzen, was ihre Beziehung in einer Welt bedeutet, die die Wahrheit verbergen will.
Die Serie profitiert auch von ihrem Schauplatz. Roswell, New Mexico ist ein realer Ort mit einer realen Geschichte, und die Serie nutzt diese Geschichte, ohne jemals ihre fiktionale Prämisse aus den Augen zu verlieren.
Das Urteil
Roswell, New Mexico ist eine Serie, die besser ist als ihr Ruf. Sie ist kein Meisterwerk, aber eine Serie, die sich um ihre Figuren und ihre Themen kümmert. Die Serie ist uneben, doch ihre besten Episoden sind wirklich bewegend. Sie verdient eine Chance und verdient Anerkennung dafür, dass sie versucht, eine Geschichte über Liebe und Angst in einer Welt zu erzählen, die oft vor beidem Angst hat.
Bewertung: 5,8/10
Wichtige Fakten
- Premiere: 15. Januar 2019
- Finale: 5. September 2022
- Sender: The CW
- Erschaffer: Carina Adly MacKenzie
- Episoden: 52 insgesamt, über 4 Staffeln
- Hauptbesetzung: Jeanine Mason (Liz Ortecho), Nathan Parsons (Max Evans)
Besetzungsreihenfolge
- Jeanine Mason (Liz Ortecho)
- Nathan Parsons (Max Evans)
- Michael Vlamis (Michael Guerin)
- Lily Cowles (Isobel Evans-Bracken)
- Tyler Blackburn (Alex Manes)
- Heather Hemmens (Maria DeLuca)
- Michael Trevino (Kyle Valenti)
- Amber Midthunder (Rosa Ortecho)
- Karan Oberoi (Noah Bracken)
- Trevor St. John (Alex‘ Vater)
- Tanner Novlan (Gregory)
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