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Chris Pine und Tom Hardy daten Reese Witherspoon in This Means War — kein Witz funktioniert

Eine Geschichte von Spionen, Rivalen und einer Dame, die von beiden geliebt wird, worin Komödie und Gefahr nicht zusammen bestehen können.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
Two spies stand apart, rivals for the favor of one beloved lady.

„This Means War“ ist eine Komödie über zwei Spione, die sich in dieselbe Frau verlieben, und fast der ganze Film beweist, dass er mit dieser Prämisse nicht umgehen kann. Chris Pine und Tom Hardy spielen beste Freunde und CIA-Agenten, die sich plötzlich mit Reese Witherspoon verabreden, und das ganze Problem des Films ist, dass er sich nie entscheidet, ob er ein spannender Spionagethriller oder eine romantische Komödie sein will.

Trailer, via Rotten Tomatoes Trailers.

Die Spionagehandlung

Der Ausgangspunkt ist einfach: Pine und Hardy hindern einen Kriminellen namens Karl Heinrich daran, in Hongkong eine Massenvernichtungswaffe in die Hände zu bekommen. Die Mission scheitert, und Heinrich schwört Rache. Zurück in den USA setzt ihr Chef sie zum Schutz an Schreibtische. Dort beginnt die Romanze, als Pine in ein Date platzt, das Hardy arrangiert hat, und ihm danach heimlich überallhin folgt.

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Das Problem ist, dass nichts davon lustig ist. Die Actionszenen sind in Ordnung, aber sie sind größtenteils dazu da, die Figuren zurück zu den romantischen Verwicklungen zu bringen, die der Film offenbar nicht bewältigen kann. Der Film will, dass man sich gleichzeitig um die Einsätze einer Spionageoperation und die Einsätze eines Liebesdreiecks sorgt, und beides kann er nicht.

Das Liebesdreieck

Die Komik soll daraus entstehen, dass die beiden Männer um dieselbe Frau konkurrieren, ohne ihr zu sagen, dass sie sich kennen. Doch die Witze zünden nicht. Das beste Beispiel ist Pines Beharrlichkeit, bei Dates Hardys Backup zu sein, in der Nähe zu lauern und einen normalen Kerl zu spielen. Das soll ein Running Gag sein, ist aber eher nervig als amüsant.

Der Film stützt sich auch stark auf die Vorstellung, dass Pine ein Frauenheld ist, während Hardy ein geschiedener alleinerziehender Vater ist, der versucht, wieder Zugang zu seinem Sohn zu finden. Dieser Kontrast soll die Komik antreiben, doch er verfängt nicht. Der Film kreist immer wieder um dieselbe Ausgangslage – Pine platzt in ein Date, Hardy wird verletzt, Pine wird verletzt –, ohne neue Wege zu finden, sie lustig zu machen.

Eine Besetzung, die mehr wert ist als das Material

Die schauspielerischen Leistungen sind die Rettung des Films. Pine und Hardy bringen beide Energie in ihre Rollen, und Witherspoon erdet die romantische Seite. Til Schweiger taucht als Bösewicht auf, und Chelsea Handler spielt Laurens beste Freundin. Die Nebenbesetzung ist solide, aber sie bekommt nicht genug zu tun.

Die größte Schwäche des Films ist sein Drehbuch. Die Witze sind offensichtlich, der Aufbau wiederholt sich, und die Pointe kommt nie. Der Film weiß, dass seine Prämisse albern ist, und lehnt sich an sie an, ohne sich jemals ganz auf sie einzulassen. Diese Unentschlossenheit ist fatal.

Die Zahlen

  • Titel: This Means War (2012)
  • Regie: McG
  • Drehbuch: Marcus Gautesen, Timothy Dowling, Simon Kinberg
  • Laufzeit: 98 Minuten
  • Genres: Action, Komödie, Romanze
  • Tagline: „It’s SPY Against SPY“
  • Budget: 65 Millionen Dollar
  • Weltweites Einspielergebnis: 156,5 Millionen Dollar
  • Kritikerwertung: 3,1/10

This Means War ist ein Chaos, das nie herausfindet, was es sein will. Er hat eine großartige Besetzung und eine Prämisse, die hätte funktionieren können, doch die Umsetzung ist schwach. Die Witze zünden nicht, die Spannung ist nicht verdient, und das Ende wirkt überstürzt. Es ist ein vergessenswerter Film, der die Talente seiner Hauptdarsteller verschwendet.

Bewertung: 3,1/10

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