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GPT-6 Astra knackt einen seit hundert Jahren bestehenden deutschen Geheuschlüssel aus dem Ersten Weltkrieg.

Eine deutsche Funknachricht aus dem Ersten Weltkrieg, verschlüsselt in einem lange ungelösten Chiffre, ist nun von GPT-6 Astra entschlüsselt worden — einem Kreuzer vor Sewastopol, einer nachfolgenden Geschwader.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
An old radio station glows beneath a grid of letters, as though a secret message were waiting to be revealed.

Ein deutscher Wissenschaftsblog hat eine WWI-deutsche Funknachricht veröffentlicht, die GPT-6 Astra gelöst hat, und die Lösung ist ein Schiffsbericht von 1918. Die Nachricht beschreibt einen englischen Kreuzer, der in Sewastopol eintrifft, und eine alliierte Geschwader, die ihm folgt.

Das verwendete Chiffre ist ADFGVX, ein System, bei dem ein Raster, das aus einem Schlüsselwort besteht, bestimmt, wie jede Buchstabe ersetzt wird. Das Schlüsselwort hier lautet „TRUPPENVERSCHIEBUNG“, das alphabetisch sortiert vor der Nachricht ausgelegt wird. Jeder Buchstabe im Schlüsselwort verweist auf eine Position im chiffrierten Text, und die Bearbeitung dieser Mathematik enthüllte den Klartext.

Die entschlüsselte Nachricht

Die entschlüsselte Nachricht lautet: „EIN ENGLISCHER KREUZER EINLIEG X SEWASTOPOL X S4STEN X EIN GESCHWADER DER X ALLIIERTEN FOLGT 26STEN X.“ Auf Englisch ist das: „AN ENGLISH CRUISER ARRIVED AT SEVASTOPOL ON THE ?4TH AN ALLIED SQUADRON FOLLOWS ON THE 26TH.“

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Astra überprüfte die Schiffsaufzeichnungen und fand heraus, dass der Kreuzer HMS Canterbury am 24. November 1918 tatsächlich in Sewastopol eintraf. Die alliierte Geschwader folgte am 26. November.

Warum es funktionierte

Das Chiffre war zuvor vom Codeknacker George Lasry entschlüsselt worden, der Hunderte dieser Nachrichten entschlüsselt hatte. Einige Nachrichten blieben jedoch ungelöst, darunter eine, die am 27. November 1918 verschickt wurde. Astras Hypothese ist, dass „TRUPPENVERSCHIEBUNG“ ab dem 9. Dezember 1918 als Schlüssel verwendet wurde – später als der Zeitpunkt, an dem diese Nachricht verschickt wurde. Der Grund für diese Lücke ist unbekannt.

Die Lösung stimmt mit den ursprünglichen Schiffslogs überein.

Wie das Chiffre funktioniert

ADFGVX funktioniert, indem eine Nachricht über ein Raster gelegt wird, das aus einem Schlüsselwort besteht. Jede Zelle im Raster enthält ein Buchstabenpaar, und die Paare werden aus sechs möglichen Werten entlang beider Achsen entnommen. Das Schlüsselwort „TRUPPENVERSCHIEBUNG“ wurde alphabetisch sortiert, bevor es ausgelegt wurde, wobei die verschlüsselte Nachricht unterhalb davon in Zeilen von 19 platziert wurde.

Die Mathematik beinhaltet das Zählen von Spalten und Symbolen. Die Buchstaben des Schlüsselworts verweisen auf bestimmte Positionen in der Nachricht, und diese Positionen enthüllen die Klartextbuchstaben.

Die Reihenfolge der Ereignisse

  1. Der Chiffre wurde erstmals vom Codeknacker George Lasry gelöst, der Hunderte dieser Nachrichten entschlüsselt hat.
  2. Einige Nachrichten blieben ungelöst, darunter eine, die am 27. November 1918 verschickt wurde.
  3. Astras Hypothese ist, dass „TRUPPENVERSCHIEBUNG“ ab dem 9. Dezember 1918 als Schlüssel verwendet wurde – später als diese Nachricht verschickt wurde.
  4. Die Lösung stimmt mit den ursprünglichen Logbüchern des Schiffes überein.

Was es zeigt

Dies ist ein geringfügiges, aber beachtliches Ergebnis. Ein Sprachmodell hat eine Jahrhundert-alte verschlüsselte Nachricht über Schiffe, die in Sewastopol eintrafen, gelöst.

Die Tatsache, dass die Lösung mit realen Schiffsaufzeichnungen übereinstimmt, verleiht ihr Gewicht. Laut dem Blogger war diese Nachricht zuvor nicht entschlüsselt worden.

Kennzahlen-Box

  • Chiffre: ADFGVX
  • Schlüsselwort: TRUPPENVERSCHIEBUNG (alphabetisiert)
  • Entschlüsselte Nachricht: Kreuzer traf ein am 24. November, Geschwader folgte am 26. November
  • Datum der Nachricht: 27. November 1918
  • Zuvor gelöst von: George Lasry
  • Modell verwendet: GPT-6 Astra

Die Quintessenz

Astras Arbeit zeigt, was passiert, wenn ein Modell ein Problem angeht, an dem Menschen lange gesucht haben. Die Chiffre war gut verstanden, aber die spezifische Schlüssel- und Datumsabweichung ließ diese Nachricht bis jetzt ungelöst.

Es ist ein kleiner Sieg für die maschinell unterstützte Geschichtsforschung.

Ausgangsmaterial: „GPT-6 Astra löst ein deutsches Funkchiffre aus dem Ersten Weltkrieg,“ prinzai.com.

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