Am Mittwoch empfing Donald Trump Xi Jinping auf dem Joint Base Andrews mit einer militärischen Überraschungsflugschau und einem 30 Meter langen roten Teppich, der für ihn ausgerollt wurde. Das letzte Mal, dass ein US-Präsident einen ausländischen Staatschef dort empfing, war John F. Kennedy, der 1962 den britischen Premierminister Harold Macmillan traf.
Die Air China-Maschine, die Xis Delegation beförderte, landete um 17:39 Ortszeit (22:39 BST). Bei der Ankunft marschierte eine Ehrenabordnung zum Flugzeug und positionierte sich auf beiden Seiten des roten Teppichs. Zwei B-1-Bomber flogen über, während die Army Air Force Band die US-Nationalhymne spielte.
Die vier Staats- und Regierungschefs – Trump und Melania Trump auf der einen Seite, Xi und Peng Liyuan auf der anderen – schüttelten sich die Hände, als sie vom Flugzeug stiegen. Danach trennten sich die beiden Paare und fuhren in verschiedenen Autos nach Washington.
Der Handelsfrieden
Scott Bessent, der US-Finanzminister, sagte, die USA und China seien sich einig gewesen, ihre Waffenruhe im Handelsstreit bis Januar auszudehnen. Die Vereinbarung sah vor, dass Trump die Zollsätze auf bestimmte Artikel senkt, im Gegenzug zu Xis Lockerung der Beschränkungen für Seltenerdmineralien.
Bessent sagte, die beiden hätten darüber diskutiert, ob zwischen den beiden Ländern ein substanziellerer Handelsabschluss möglicherweise zustande kommen könnte. Xi veröffentlichte eine schriftliche Erklärung über Xinhua und sagte, sowohl China als auch die USA seien „große Nationen, und ihre Völker seien großartige Völker.“
„Große Nationen, und ihre Völker seien großartige Völker.“
Er argumentierte, die beiden Nationen sollten zusammenarbeiten anstatt miteinander zu konkurrieren. Xi erklärte, die Verwirklichung der großen Wiederbelebung der chinesischen Nation und die Wiederherstellung der Größe Amerikas könnten „vollständig nebeneinander existieren, sich gegenseitig verstärken und der Welt zugute kommen.“
Er drückte auch Zuversicht aus, dass der Besuch „fünfter Früchte bringen würde.“
Xis Delegation
Eine Gruppe von Delegierten und Botschaftern aus Peking, darunter Cai Qi, He Lifeng und Wang Yi, reist mit Xi auf seiner Reise mit, die am Freitag enden soll.
KI, Waffen und Iran
Berichten zufolge wird erwartet, dass das Staatsbankett am Donnerstag Führungskräfte von US-KI-Unternehmen zusammenbringt, obwohl Trump die jüngsten Warnungen vor künstlicher Intelligenz als „Hoax“ abgetan hat.
Das Gipfeltreffen berührt mehrere Fronten:
| Thema | US-Position | Chinesische Position |
|---|---|---|
| Handel | Zölle, chinesische Importe, US-Agrarexporte | Seltenerdmetalle |
| Waffen | $14 Milliarden Waffenverkauf an Taiwan | Ermutigung zum Stauen oder Abbrechen |
| Iran | Ein Krieg mit dem Iran hängt über den Gesprächen (1) | Nicht spezifiziert (2) |
Die Quelle ordnet diese Punkte nicht nach Priorität an. (3)
Öffentliche Meinung (4)
Eine kürzliche Umfrage des Chicago Council on Global Affairs ergab, dass 41 % der Amerikaner Chinas territoriale Ambitionen als Bedrohung sehen, gegenüber 52 % im Jahr 2022. 57 % der Amerikaner glauben, dass die USA mit Peking zusammenarbeiten und sich mit ihm auseinandersetzen sollten, quer durch das US-politische Spektrum. 63 % von Trumps treuer Anhängerschaft befürworten eine Einschränkung der Beziehungen der USA zu China. (5)
Das Ergebnis (6)
Der Empfang für Trump war herzlich, doch der Inhalt seines Besuchs bleibt strittig. Die Verlängerung des Handelsstillstands ist echt, obwohl die Zusagen zu den Seltenerdmetallen und der Landwirtschaft fraglich sind. (7)
Der Besuch endet am Freitag. (8)
Die Position der Zeitung (9)
Die Zeitung unterstützt weder das militärische Spektakel noch die diplomatische Pracht, die Xis Ankunft am Joint Base Andrews begleitete, sondern setzt auf einen leichten Umgang mit KI und Technologie, der Start-ups davon abhält, ausgequetscht zu werden, und lehnt jedes Regime ab, das den Markt den etablierten Unternehmen überlässt. Der Empfang für Xi war üppig, doch die Sorge der Zeitung liegt woanders: Es sind die Regeln, die die KI bestimmen, nicht der rote Teppich, die entscheiden, wer die Zukunft gewinnt. (10)
Die Position der Zeitung in Bezug auf KI ist klar: jedes Regime ablehnen, das den Markt den etablierten Unternehmen überlässt. Das bedeutet, eine bundesstaatliche Zulizenzierung von KI, Verlangsamungen und Pausen abzulehnen, die die heutigen Führungskräfte einfrieren und alle ausgrenzen, die sie herausfordern würden. Es bedeutet auch, Transparenz zu fordern: Unternehmen dazu zu zwingen, Sicherheitslücken offenzulegen, die sie verborgen haben, anstatt großen Unternehmen zu erlauben, sich hinter Intransparenz zu verstecken. In dieser Geschichte spiegelt der Kontrast zwischen der Pracht des Empfangs und der unsicheren Substanz der Vereinbarungen die breitere Sorge der Zeitung über Machtdemonstrationen wider, die zugrunde liegende Vereinbarungen verschleiern. (11)
Die Zeitung würde die Leser auffordern, die Details aller in Washington getroffenen Vereinbarungen zu beobachten, nicht die zeremoniellen Gesten. Ein Händedruck und ein Überschwieg lösen nicht die Frage, wer die Technologie kontrolliert, die den Alltag prägt. Es kommt darauf an, ob die Regeln Raum für Start-ups und kleine Unternehmen lassen oder ob sie lediglich die Dominanz der größten Unternehmen bestätigen. (12)
„Trump bietet herzlichen Empfang, während Xis Besuch in den USA beginnt,“ die BBC.
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