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Deep Blue Sea Reviews: Die Haie wurden schlauer als der Film wusste, was er mit ihnen anfangen sollte. )

Eine Geschichte über Makohaie, die auf Intelligenz gezüchtet wurden, ein versunkenes Labor und einen Koch, der Unterschlupf im Ofen findet. )

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A great white shark breaches a broken window in a flooded submarine laboratory.

Deep Blue Sea möchte ein intelligenter Thriller über Gentechnik und Alzheimer-Forschung sein, und verbringt den Großteil seiner Laufzeit damit, so zu tun, als wäre es ein Hai-Film. Diese Spannung löst sich nie ganz, und das Ergebnis ist ein Film, der als Kuriosität interessanter ist als als Gruselstreifen.

Die Prämisse ist einfach und dumm. Forscher in dem Unterwasserlabor Aquatica ernten Proteinkomplexe aus dem Gehirn von Makohaien, um inaktive menschliche Gehirnzellen zu reaktivieren. Zwei Wissenschaftler, Susan McAlester und Jim Whitlock, treiben das Experiment weiter als erwartet. Sie gentechnisch verändern die Haie, um größere Gehirne zu bekommen, und machen die Kreaturen dadurch intelligenter, schneller und viel gefährlicher. Ein starker Sturm beschädigt die Anlage, und die Überlebenden sind mit einer Population von Haien gefangen, die gelernt haben, zu denken.

Der Film wurde am 28. Juli 1999 von Warner Bros. veröffentlicht. Er wurde von Renny Harlin gedreht, dessen letzter erfolgreicher Film vor diesem Cliffhanger aus dem Jahr 1993 war. Das Drehbuch wurde von Duncan Kennedy, Donna Powers und Wayne Powers geschrieben. Es spielen Thomas Jane, Saffron Burrows, Samuel L. Jackson, Michael Rapaport und LL Cool J als Sherman „Preacher“ Dudley, einen Koch, der sich vor einem streunenden Hai im Ofen versteckt. Der Film war eine internationale Koproduktion zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko und wurde in den Fox Baja Studios in Rosarito gedreht, wo das Produktionsteam die großen Wassertanks nutzte, die ursprünglich für James Camerons Titanic gebaut worden waren.

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Trailer, via Warner Bros. Rewind.

Die Haiangriffe

Der Film beginnt damit, dass ein Hai der Anlage entkommt und ein Boot voller junger Erwachsener angreift. Diese Szene ist reine Vorbereitung und funktioniert besser als alles, was folgt. Von dort aus schickt der Film einen Firmenvorstand namens Russell Franklin, um die Anlage zu untersuchen, und Susan und Jim beweisen, dass ihre Forschung funktioniert, indem sie einen Proteinkomplex testen, der aus dem Gewebe des Gehirns ihres größten Hais isoliert wurde. Der Hai beißt Jim seinen Arm ab, als dieser im Labor aufwacht.

Das Kabelchaos während der Luftrettung ist der Punkt, an dem der Film sich voll und ganz der Absurdität verschreibt. Jim wird in den Haifischkäfig fallen gelassen, und der größte Hai ergreift die Trage, die noch am Kabel befestigt ist. Er zieht den Hubschrauber in den Turm, was Explosionen auslöst, die Brenda Kerns und die Hubschrauberpiloten töten. Der Hai zerschmettert dann Jims Trage gegen das Hauptfenster des Labors und überflutet so die Einrichtung.

Die Smart Sharks

Die zentrale Wendung ist, dass die Haie nicht nur hungrig sind. Sie sind schlau. Susan gesteht, dass sie und Jim das Protokoll gebrochen haben, indem sie die Gehirngröße der Haie erhöht haben, und dass die Kreaturen nun viel intelligenter und gefährlicher sind. Dies soll die Einsätze erhöhen, aber es funktioniert nicht. Der Film verbringt so wenig Zeit damit, zu erklären, warum diese Haie intelligent sind, dass die Enthüllung wie ein Fußnote wirkt.

Die Besetzung macht das Beste daraus, was sie mit dem begrenzten Material können. Saffron Burrows spielt Dr. Susan McAlester mit einer stetigen Ruhe, die die frühe Wissenschaft glaubhaft darstellt, und Thomas Jane bringt körperliche Präsenz als Carter Blake, den Hai-Aufseher, ein. Samuel L. Jackson spielt Russell Franklin mit einem müden Charme, und Michael Rapaports Tom Scoggins erhält eine kleine, aber nützliche Rolle als Ingenieur. LL Cool Js Preacher ist eine Comic-Figur, die im Ofen versteckt Witze reißt, während er dem Tod ins Auge blickt.

Die Musik und der Ton

Trevor Rabin komponierte den Soundtrack, und der Film-Soundtrack enthält zwei Songs, die von LL Cool J aufgeführt werden: „Deepest Bluest (Shark’s Fin)“ und „Say What.“ Diese Ergänzungen wirken wie Marketingentscheidungen mehr als wie kreative, und sie tragen nicht viel zum Ton bei.

Der Film verlässt sich stark auf animatronische und computergenerierte Haie. Einige Szenen zeigen echte Haie, aber die meisten Kreaturen sind künstlich. Das ist in den Wasserszenen zu sehen, in denen die digitalen Haie weniger wie Raubtiere und mehr wie animierte Cartoons aussehen. Die praktischen Effekte sind besser, aber sie sind auf kurze Momente beschränkt.

Der Review

Deep Blue Sea erhielt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung überwiegend gemischte Kritiken. Einige Kritiker lobten den Film für seine Spannung, sein Tempo und seine Actionsequenzen. Andere kritisierten seine Originalitätslosigkeit und die Konventionen von B-Movies. Retrospektive Bewertungen haben den Film deutlich positiver bewertet, wenngleich diese späteren Einschätzungen immer noch deutlich unter dem Niveau liegen, das wir als Erfolg bezeichnen würden.

Der Film spielte weltweit 165 Millionen Dollar bei einem Budget von 60–82 Millionen Dollar ein. Das ist eine solide Rendite, ändert aber nichts an der Qualität des Produkts.

Wichtige Fakten – Titel: Deep Blue Sea – Jahr: 1999 – Regisseur: Renny Harlin – Autoren: Duncan Kennedy, Donna Powers, Wayne Powers – Schauspieler: Thomas Jane, Saffron Burrows, Samuel L. Jackson, Michael Rapaport, LL Cool J – Budget: 60–82 Millionen Dollar – Box Office: 165 Millionen Dollar – Laufzeit: 105 Minuten – Bewertung: 5,4/10

Vergleichstabelle | Element | Bewertung | | — | — | | Prämisse | Dümmlich, aber vielversprechend | | Umsetzung | Absurd engagiert | | Hai-Intelligenz | Untererklärt | | Chemie im Cast | Solide, aber angespannt | | Endurteil | Einen Blick wert |

Deep Blue Sea ist ein Film, der sein eigenes Albernheit auf einer gewissen Ebene versteht, aber ihr nicht vollständig frönt. Die Haie sollen die Schrecken erzeugen, aber der Schrecken wird durch den Bedarf des Films verwässert, die Wissenschaft hinter ihrer Existenz zu erklären. Das Ergebnis ist ein Film, den man einmalig sehen kann, hauptsächlich wegen der praktischen Effekte und der gelegentlichen scharfen Zeilen von Preacher. Es ist kein großartiger Film, aber auch kein Misserfolg. Es ist eine Filmvergnügung, die weiß, dass es eine Filmvergnügung ist.

Bewertung: 5,4/10

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