M. Night Shyamalans „Signs“ findet endlich sein Publikum, und der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Der Science-Fiction-Film über die Alien-Invasion ist aktuell auf Peacock im Trend.
Gedreht auf dem Höhepunkt seiner frühen Karriere, hatte Shyamalan gerade „The Sixth Sense“ und „Unbreakable“ hinter sich. Der Film folgt Graham Hess, einem ehemaligen Episcopalkleriker, der nach dem Tod seiner Frau nun Witwer ist, gespielt von Mel Gibson, während er seine beiden Kinder, Morgan und Bo, nach dem zufälligen Tod ihrer Mutter auf einer Farm in Pennsylvania aufzieht. Sein Bruder Merrill, gespielt von Joaquin Phoenix, schließt sich ihm an, als seltsame Ereignisse auf ihrer Farm in Pennsylvania zunehmen.
Die Kornfelder und das Licht
Während sich Kornkreise in den Feldern zeigen und seltsame Bewegungen in der Nacht beginnen, ziehen sonderbare himmlische Lichter über die Welt. Grahams Glaubenskrise vertieft sich, als er mit den übernatürlichen Ereignissen um ihn herum zu kämpfen hat. Es gibt keine Sicherheit mehr, und die Invasoren rücken schnell vor.
Die Familie muss lernen, die Zeichen um sich herum zu lesen, um zu überleben. Dieser Titel, argumentiert der Kritiker, ist der springende Punkt des Films.
Warum es besser funktioniert als die meisten Alien-Filme
„Signs“ ist intim, wo das Genre oft laut ist. Er befasst sich mit Trauer, Reue, moralischem Versagen und Glauben neben der Invasion selbst. Diese Elemente sind vielleicht nicht das, was das Publikum von einem Film über Aliens erwartet, die die Weltherrschaft übernehmen. Aber der Kritiker argumentiert, dass es gerade diese menschlichen Elemente sind, die den Horror so real erscheinen lassen.
Die Chemie zwischen Gibson und Phoenix trägt den Film. Ihre Brüder ergänzen sich perfekt, und die Kinderdarsteller fügen die skurrilen, authentischen Details hinzu, die die Welt echt wirken lassen.
Was „Signs“ zu Shyamalans bestem Werk macht
Der Kritiker bezeichnet „Signs“ als vielleicht Shyamalans bestes Werk, räumt aber ein, dass dies eine kühne Behauptung ist. Die aktuelle Popularität des Films auf Peacock bietet die Chance, die Debatte mit einem erneuten Ansehen zu klären.
Der Kritiker verweist auf die kleinen Details, die dem Film einen echten Charakter verleihen. James Newton Howards Musik untermalt die Momente des Entsetzens und die drohende globale Vernichtung. Die Klaviertasten sind genauso angstauslösend wie die außerirdischen Finger unter der Tür oder die schattenhafte Gestalt auf dem gegenüberliegenden Dach.
Ein Herbst-Binge-Watching-Tipp
Für alle, die nach Monstern suchen, abseits der üblichen Verdächtigen, bietet „Signs“ einen Wendepunkt. Dracula, Frankensteins Monster und der Werwolf sind alle auf dem Regal, aber die Aliens des Films sind etwas völlig anderes. Der Kritikbericht warnt davor, Monster-Make-up zu erwarten, das auch nur annähernd gut aussieht.
Der Film funktioniert als herbstliches Binge-Watching-Erlebnis, so der Kritiker. Es ist ein unheimlicher Alien-Film, der geerdet, angespannt und zutiefst menschlich wirkt.
Kernfakten
- Regie: M. Night Shyamalan
- Hauptrolle: Mel Gibson als Graham Hess
- Nebendarsteller: Joaquin Phoenix, Rory Culkin, Abigail Breslin
- Plattform: Auf Peacock im Trend
„Signs“ ist auf Peacock abrufbar. Die aktuelle Popularität des Films auf der Plattform ist eine Gelegenheit, zu verstehen, warum er immer wieder als Shyamalans bestes Werk herausgestellt wird – und für sich selbst zu beurteilen, ob er diesen Titel verdient.
Sehen Sie das Video, auf das die Geschichte aufbaut, auf Collider.
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