Die Vereinigten Staaten und China haben vereinbart, Zölle auf jeweils 30 Milliarden Dollar Waren zu senken, wie aus Ankündigungen der Regierungen beider Seiten vom Montag hervorgeht. Der Schritt folgt auf eine Waffenruhe, die die beiden Länder im vergangenen Herbst geschlossen haben, und bringt einige Erleichterung für Käufer vor der Feiertagssaison.
Das Abkommen wurde bekanntgegeben, nachdem Präsident Donald Trump den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington, D.C., letzte Woche empfangen hatte. Finanzminister Scott Bessent hatte bereits letzte Woche signalisiert, dass die Verhandlungsführer vereinbart hatten, diese Waffenruhe bis Januar zu verlängern. Montags Ankündigung bringt die Details zu Papier. Die beiden Seiten haben sich nun dazu verpflichtet, während der Feiertagssaison Frieden zu wahren, wobei die Verlängerung der Waffenruhe bis Januar bedeutet, dass beide Länder in eine ruhige Phase bis zum Jahresende eingebunden sind.
Zollsenkungen in den Zahlen
Die US-Liste zielt auf Spielzeug, Sportausrüstung und Weihnachtsdekorationen ab. Chinas Liste umfasst amerikanische Agrarprodukte. Beide Länder senken die Zölle auf 30 Milliarden Dollar Waren des jeweils anderen, wie aus Ankündigungen der Regierungen beider Seiten hervorgeht.
Das bilaterale Handelsdefizit der USA mit China betrug im vergangenen Jahr mehr als 202 Milliarden Dollar. Diese Zahl unterstreicht, wie viel Boden die Zollseneckungen abdecken – und wie viel sie ungeklärt lassen. Eine Reduzierung um 30 Milliarden Dollar ist zwar erheblich, adressiert aber nur einen Bruchteil der gesamten Handelsbeziehung.
Jacob Cooke zum Feiertagsgeschäft
Jacob Cooke, CEO von WPIC, das US-Marken beim Verkauf in China unterstützt, sagte, der Zeitpunkt sei entscheidend. „Wenn wir die Zollseneckungen tatsächlich vor der Feiertagssaison umgesetzt sehen, könnte dies einen willkommenen Aufschwung für den US-Konsum und für Einzelhändler bedeuten“, sagte er.
Cooke wies auch auf den engen Rahmen hin, unter dem Unternehmen arbeiten. „Jeder Prozentpunkt zählt für die Preisvergleichbarkeit und die Erhaltung der Gewinnspanne“, fügte er hinzu.
Ryan Zhaos Umsatzprognose
Ryan Zhao, Direktor von Jiangsu Green Willow Textile, erwartet, dass die Umsätze in der zweiten Jahreshälfte im Jahresvergleich um 30 % steigen werden, wenn die Zollseneckungen umgesetzt werden. Seine Prognose beruht auf der Annahme, dass die Reduzierungen in Kraft treten, bevor die Weihnachtseinkäufe beginnen.
Wie es zu den Zöllen kam
Die beiden Länder verhängten im vergangenen Jahr Einfuhrzölle in der Höhe von über 40 % bzw. mehr als 30 % aufeinander. Diese Zahlen beschreiben die Spitzenwerte, die während der Auseinandersetzung erreicht wurden. Die USA und China beschränkten weitere Zollerhöhungen nach einer einjährigen Waffenruhe, die letzten Herbst geschlossen wurde. Bessents Aussage letzte Woche verlängerte diese Waffenruhe bis Januar.
Der Handelsausschuss
Der „Handelsausschuss“ der USA und Chinas wird aus Beamten beider Regierungen bestehen, die sich mindestens einmal pro Quartal treffen. Spitzenbeamte werden sich „nach Bedarf“ treffen. Die Vereinbarung bietet beiden Seiten ein ständiges Forum, um Meinungsverschiedenheiten zu klären, sobald sie auftreten.
Die Listen im Vergleich
Die Liste der USA enthält insgesamt 77 Artikel. Chinas Liste enthält insgesamt 1.619 Artikel. Das schiere Volumen der Artikel auf Chinas Liste spiegelt den Umfang des Handels mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen zwischen den beiden Ländern wider.
Die Liste der USA ist enger gefasst, umfasst aber dennoch eine Reihe von Konsumgütern. Spielzeug und Sportausrüstung sind wichtige Kategorien für Feiertagsausgaben, und der Artikel „Weihnachtsdekorationen“ deutet darauf hin, dass die Kürzungen auf Feiertags-Käufe angewendet werden. Der Vergleich zeigt die unterschiedlichen Prioritäten auf beiden Seiten – die USA konzentrieren sich auf Konsumgüter, während China landwirtschaftliche Produkte ins Visier nimmt.
Die Umsetzung steht noch aus
Die Zollsätze sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber kein Allheilmittel. Die 30-Milliarden-Dollar-Zahl ist zwar erheblich, deckt aber nur einen Bruchteil des Handels zwischen den beiden Ländern ab.
Für Käufer hängt der unmittelbare Nutzen davon ab, ob die Kürzungen vor der Feiertagsaison in Kraft treten. Für Unternehmen bedeutet der Vorteil niedrigere Kosten für die Geschäftstätigkeit über den Pazifik hinweg. Die von Cooke beschriebenen Margendrücke bedeuten, dass selbst kleine Zollsätze für Unternehmen, die mit engen Gewinnspannen arbeiten, eine Rolle spielen können.
Die Verlängerung der Waffenruhe bis Januar bedeutet, dass beide Seiten sich dazu verpflichten, den Frieden über die Feiertagszeit zu wahren. Ob die Zollsätze vor diesem Zeitpunkt vollständig umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.
„Wenn wir die Zollsätze tatsächlich vor der Feiertagsaison umgesetzt sehen, könnte dies einen willkommenen Schub für den Konsum in den USA und für Einzelhändler bedeuten.“
Das ist Cooke’s Hoffnung, und eine berechtigte. Die Feiertagsaison ist eine Zeit, in der Verbraucher besonders preissensibel sind, und eine Reduzierung der Zölle auf Spielzeug und andere Geschenke könnte einen Unterschied in den Ladenregalen bewirken.
Die Waffenruheverlängerung
Die im vergangenen Herbst erzielte Waffenruhe war eine bedeutende Entwicklung. Sie stoppte die Eskalation der Zölle, die sich seit Jahren erhöhten. Die Verlängerung bis Januar bedeutet, dass beide Seiten sich dazu verpflichten, den Frieden über die Feiertagsaison hinweg zu wahren.
Die Zahlen erzählen die Geschichte. Die US-Liste ist kürzer, aber stärker auf Konsumgüter konzentriert. Chinas Liste ist weitaus umfangreicher und umfasst eine größere Bandbreite an landwirtschaftlichen Produkten.
| Artikel | US-Liste | Chinas Liste |
|---|---|---|
| Spielzeug | Ja | Nein |
| Sportausrüstung | Ja | Nein |
| Weihnachtsdekorationen | Ja | Nein |
| Agrarprodukte | Nein | Ja |
| Anzahl der Artikel | 77 | 1,619 |
Die Umsetzung der Zöllsenken ist der entscheidende Test. Wenn die Reduzierungen vor den Feiertagen angewendet werden, könnten die Vorteile für Verbraucher und Einzelhändler erheblich sein.
Ob die Kürzungen vor den Feiertagen vollständig umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Das Abkommen selbst ist zwar vorhanden, aber die tatsächliche Abschaffung der Zölle hat noch nicht stattgefunden.
Die Position der Zeitung
Die Zeitung befürwortet das Abkommen und ist gegen den Patt, und es wird darauf hingewiesen, dass beide Seiten sich nun verpflichtet haben, den Frieden über die Feiertage zu wahren. Das Abkommen verlängert den Waffenstillstand bis Januar, und die beiden Seiten befinden sich in einer ruhigen Phase, die bis zum Jahresende andauert.
Die Zöllsenken in Höhe von 30 Milliarden Dollar pro Seite adressieren nur einen Bruchteil der umfassenderen Handelsbeziehung, bringen aber einige Erleichterung für Käufer vor der Feiertagsaison. Die Liste der USA zielt auf Spielzeug, Sportausrüstung und Weihnachtsdekorationen ab, während Chinas Liste amerikanische Agrarprodukte umfasst.
Der „Board of Trade“ der USA und Chinas wird aus Beamten beider Regierungen bestehen, die sich mindestens einmal pro Quartal treffen und damit beiden Seiten ein festes Forum für die Bearbeitung von Meinungsverschiedenheiten bieten, wenn diese auftreten.
Quelle: „USA und China senken Zölle auf 60 Milliarden Dollar an Waren. Hier steht, was sich qualifiziert“, CNBC.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

