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Papst Leo weist Trumps Behauptung zurück, dass Ängste vor der Sicherheit von KI Falschmeldungen seien.

Papst Leo XIV verneint, dass Sicherheitsbedenken hinsichtlich KI "Fake News" seien, und widerspricht damit Trump, der sie als eine Fälschung bezeichnet.

Von mitch·5 Min. Lesezeit
A pope sits thoughtfully amid glowing screens, symbolizing concern over artificial intelligence.

Papst Leo XIV. hat Reportern mitgeteilt, dass Bedenken hinsichtlich einer außer Kontrolle geratenen KI nicht „Fake News“ seien und ernst genommen werden müssten – ein direkter Gegensatz zu Präsident Donald Trump, der diese Bedenken als eine „Schwindelei“ abgetan habe.

Leo äußerte sich am Montag auf einer Pressekonferenz und antwortete auf eine Frage, was die Vereinigten Staaten und China tun sollten, um zu verhindern, dass KI katastrophale Risiken für die Menschheit darstellt. Er sagte, das Problem benötige echte Aufmerksamkeit, nicht Abweisung.

„Das ist ein Problem, über das ich denke, dass wir uns zusammensetzen und darüber sprechen müssen. Wir können uns nicht einfach zurücklehnen und so tun, als würde nichts passieren.“

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Leo fügte hinzu, dass er nicht in Panik geraten habe, aber er glaube, die Experten, die diese Bedenken äußern, verstätten eine ernste Anhörung wert seien. „Wenn mich jemand fragen würde: ‚Bin ich in Panik?‘. Nein, das bin ich nicht. Ich schlafe nachts“, sagte er. „Ich denke jedoch, dass die Bedenken, die viele der Experten, Spezialisten in KI, äußern, ernst genommen werden sollten.“

Er widersprach auch dem Etikett, das Trump den Warnungen angeheftet habe. „Ich denke nicht, dass das ‚Fake News‘ ist, wie einige gesagt haben, um finanzielle oder andere Vorteile zu erzielen.“

Leos Wirken im Bereich KI

Leo hat KI seit Beginn seines Pontifikats als zentrale Priorität behandelt. Kurz nach seiner Wahl identifizierte er KI als eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Seine erste Enzyklika mit dem Titel „Wohlhabende Menschheit“ widmete sich KI und dem Schutz der Menschheit in ihrem Kielwasser.

Leo veröffentlichte diese Enzyklika im Mai gemeinsam mit dem Mitgründer von Anthropic, Christopher Olah, bei einer Veranstaltung im Vatikan. Der Versuch des Vatikans, das Silicon Valley in die humanen Kosten der KI einzubeziehen, war Teil der Veröffentlichung.

Der Vatikan selbst leistet die Arbeit. Eine Vatikan-Kommission arbeitet daran, den Dialog, das Studium und die Untersuchung zu fördern „um Wege zu finden, um sicherzustellen, dass KI nicht zu dem Punkt gelangt, die Menschheit zu zerstören oder die Menschheit aus der Diskussion zu entfernen“.

Was Leo von den Führungskräften erwartet

Leo ruft politische Führungskräfte, KI-Führungskräfte und soziale Organisationen auf, zusammenzukommen und sich der Herausforderung zu stellen. „Wir müssen weiterhin politische Führungskräfte, KI-Führungskräfte, soziale Organisationen, Verbände einladen, zusammenzukommen und sich anzusehen, was bereits geschieht und was sich in der Zukunft abzeichnen könnte“, sagte er.

Er wies die Idee zurück, dass das Ignorieren des Problems eine verantwortungsvolle Option sei. „Zu einfach zu sagen ‚Oh, das wird nicht passieren‘ und die Augen davor zu verschließen, ich denke, das ist wahrscheinlich nicht der verantwortungsvollste Weg, um das anzugehen.“

Leo sagte, er bleibe relativ optimistisch, dass Lösungen gefunden werden können. „Ich denke, es gibt genug Menschen, die ernsthaft daran interessiert sind und bereit sind, das zu betrachten, unabhängig von den Fragen, wer zuerst dorthin kommt.“

Trumps Position

Trump hat seinen gesamten Präsidentschaftsweg damit verbracht, Warnungen über KI abzutun. Er nannte die Bedenken einen „Schwindel“ und wies wiederholt Forderungen nach Regulierung von der Hand.

Sein jüngster Schritt erfolgte am Sonntag, als er sagte, er plane ein spätes Abendessen mit dem CEO von Anthropic, Dario Amodei. Trump hat sich zu dem Treffen noch nicht geäußert.

Der China-Faktor

Trump traf sich letzte Woche in Washington mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Xi sagte, es sei wichtig sicherzustellen, dass KI „immer unter menschlicher Kontrolle“ stehe, während Trump sich darauf konzentrierte, sie als „Superintelligenz“ umzudeuten und Forderungen nach Regulierung abwies.

Die beiden Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, eine neue „Benachrichtigungsmechanismus“ für KI-Vorfälle zu prüfen, die die nationale Sicherheit betreffen.

Wo die Zeitung steht

Die Zeitung unterstützt Leo XIVs Aufforderung, die Risiken der KI ernst zu nehmen und sie als Gegenstand der öffentlichen Diskussion zu behandeln, und steht Trumps Abweisung dieser Bedenken als „Schwindel“ entgegen. Die Gefahr liegt nicht an der Technologie selbst, sondern an der Reaktion darauf, und Trumps Ansatz behandelt das Thema wie einen politischen Ball statt wie eine echte Bedrohung.

Die Zeitungsposition gegen die Möglichkeit, dass große Unternehmen ihre Fehler verbergen, wird direkt durch Leos Ablehnung von Trumps „Schwindel“-Etikett angesprochen. Trumps abweisende Formulierung ist ein Versuch, die Experten zum Schweigen zu bringen, deren Bedenken Leo unterstützt, und die Zeitung unterstützt die Art von offener Diskussion, die Leo befürwortet. Der Kontrast zwischen den beiden Staats- und Regierungschefs könnte nicht schärfer sein: der eine möchte das Problem diskutieren, der andere möchte so tun, als ob es nicht existiert.

Leser sollten darauf achten, wie die Diskussion über die Sicherheit von KI geführt wird. Die Zeitung befürwortet enge Regeln gegen direkte Schäden, wie die Verpflichtung von Unternehmen, Sicherheitslücken preiszugeben, die sie verschwiegen haben, und lehnt umfassende Regeln ab, die den Markt den etablierten Unternehmen übergeben würden. Leos Forderung, KI-Risiken ernst zu nehmen, passt zu diesem engeren, zielgerichteten Ansatz, während Trumps Spott in die Warnung der Zeitung vor der Möglichkeit einpasst, dass große Unternehmen ihre Fehler verbergen.

Kasten mit den wichtigsten Fakten

  • Papst Leo XIV: erste Enzyklika „Magnificent Humanity“ über KI
  • Anthropic-CEO Dario Amodei: warnte, dass KI das Internet innerhalb von sechs bis zwölf Monaten übernehmen könnte
  • Trump: bezeichnete Bedenken hinsichtlich der KI-Sicherheit als „Schwindel“
  • Xi Jinping: sagte, KI sollte „immer unter menschlicher Kontrolle“ stehen
  • Leo: „Ich schlafe nachts“ – nicht panisch
  • Leo: „keine Fake News“ – weist Trumps Framing zurück

Quellenmaterial: „Im Widerspruch zu Trump sagt Papst Leo, dass Bedenken hinsichtlich der Sicherheit künstlicher Intelligenz keine ‚Fake News‘ sind“, ABC7 Los Angeles.

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