Paradise City ist ein seltsamer, chaotischer, oft brillanter Versuch, die Geschichte von American Satan, dem Horror-Drama aus dem Jahr 2017 über eine satanische Rockband, fortzusetzen. Kreiert von Ash Avildsen, läuft die Serie über acht Episoden auf Prime Video und folgt derselben Band, während sie versucht, ihre Familie inmitten des Chaos der Musikindustrie zusammenzuhalten. Ein Geist aus der Vergangenheit des Sängers, zusammen mit einem jungen Fan, kommen an, um alles aufzurütteln. Das Ergebnis ist eine Show, die ehrgeiziger ist als konsistent, aber meistens verdient sie ihren Ehrgeiz.
Trailer, via SUMERIAN.
The Band That Won’t Die
Das zentrale Quartett von Relentless wird von Andy Biersack als Johnny Faust, dem Frontmann der Band, angeführt. Ben Bruce spielt Leo Donovan, ein Mitglied der Gruppe. Booboo Stewart ist Vic Lakota, der Gitarrist, und Bella Thorne ist Lily Mayflower, der Bassist. Gemeinsam bilden sie den Kern der Show, und die Chemie zwischen ihnen ist stark genug, um die schwächeren Abschnitte zu tragen.
Der Nebencast ist sogar noch stärker. Drea de Matteo spielt Maya, die Buchungsagentin, während Rhys Coiro Adam, den Manager, spielt. Mark Boone Junior ist Elias Collins, der Inhaber von Akkadian Records, und Amanda Steele ist Vivian Thomas, Faiths Mutter. Die Show bringt auch Cameron Boyce als Simon, Sohn von Oliver und Natalie, zurück, und Lzzy Hale liefert Lilys Gesangsstimme.
A Secret From the Past
Der Motor der Handlung ist ein Geheimnis, das mit der Vergangenheit des Sängers verbunden ist, das ihn durch das Eintreffen eines jungen Fans an seiner Haustür heimsucht. Dieser Strang verleiht der Show ihr dramatisches Gewicht, und er zahlt sich im Endabschnitt aus. Das Eintreffen des jungen Fans zwingt die Band dazu, sich zu stellen, was sie aufgebaut haben, und die Show behandelt dies mit echter Spannung.
Der East-Coast-Rookie-Kid, der die Band vergöttert und versucht, sich in der Musikbranche zu behaupten, bringt eine frische Perspektive ein und spielt den ultimativen Underdog gegen die erfahrenen Veteranen. Seine Anwesenheit hält die Show geerdet, selbst wenn die übernatürlichen Elemente seltsamer werden.
Where Paradise City Falls Short
Die Serie ist nicht ohne Mängel. Einige Episoden wirken aufgebläht, und das Tempo zieht in der Mitte ins Stocken. Die Serie stützt sich zudem stark auf ihre Rockgeschichte, was eine Barriere für Zuschauer darstellen kann, die die Mythologie des Genres nicht kennen. Die übernatürlichen Elemente werden manchmal wie Hintergrundrauschen behandelt, anstatt zentral für die Geschichte zu sein.
Das Schreiben hat gelegentlich Schwierigkeiten, das persönliche Drama mit den größeren übernatürlichen Handlungssträngen auszugleichen. Die Serie will sowohl eine Charakterstudie als auch einen Horror-Thriller sein, und schafft es nicht immer, beides zu erreichen.
Der Endspurt
Die letzten Episoden verschärfen den Druck auf das Geheimnis aus der Vergangenheit, und die Serie findet eine befriedigende Lösung für das zentrale Rätsel. Das Finale verknüpft die Fäden der Vergangenheit des Sängers mit dem Konflikt der Gegenwart und entfaltet eine echte emotionale Kraft.
Die Serie räumt auch dem jungen Neuling von der Ostküste Platz, um seinen Platz zu finden, und schenkt ihm einen ruhigen Sieg, der sich nach seinem langen Kampf verdient anfühlt. Es ist ein kleiner Moment, aber er zeigt, wie viel Sorgfalt die Autoren in die Nebenfiguren stecken.
Fakten auf einen Blick
- Premiere: 25. März 2021
- Episoden: 8
- Sender: Prime Video
- Schöpfer: Ash Avildsen
- Bewertung: 8/10
Paradise City ist eine fehlerhafte, aber fesselnde Ergänzung zum American Satan Franchise. Es nimmt Risiken mit seinen übernatürlichen Elementen und seinem Charakterdrama ein und gelingt es meistens, diese zu nutzen. Der Cast verkörpert das persönliche Risiko, und das Finale hält das Versprechen der früheren Episoden ein.
Die Show ist nicht perfekt, aber die Darstellerleistungen und die Kühnheit des Storytellings machen sie sehenswert. Es ist ein solider Beitrag zu einer Reihe, die weiß, wie man Grenzen überschreitet. )
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