Pete Hegseth, der Verteidigungsminister, hat einen neuen Plan, wohin das Pentagon seine Forschungsgelder sendet. Er kündigte am Mittwoch an, dass das Pentagon mit fünf nicht-Ivy-League-Hochschulen und Universitäten zusammenarbeitet, eine Maßnahme, die darauf abzielt, das Militär von Amerikas renommiertesten Hochschulen zu distanzieren.
Die Ankündigung präsentiert die fünf staatlichen Hochschulen als eine „neue Generation erstklassiger Bildungseinrichtungen“, heißt es in der Erklärung. Die Partnerschaft umfasst die Louisiana State University (LSU), Liberty University, Tuskegee University, Mississippi State University und eine weitere Institution, deren Name im bereitgestellten Auszug abgeschnitten wurde.
Die fünf Partner
Die Partnerschaft umfasst eine breite Palette von Institutionen. LSU ist eine öffentliche Universität in Louisiana. Liberty University ist eine private christliche Schule. Tuskegee University ist eine historisch afroamerikanische Hochschule und Universität. Mississippi State University ist eine öffentliche Land-Grant-Institution.
Warum die Veränderung wichtig ist
Hegseths Schritt ist Teil eines breiteren Trends, das Militär von Elite-Institutionen zu distanzieren. Der Verteidigungsminister hat deutlich gemacht, dass er die Ivy League als Repräsentant der falschen Art von amerikanischem Establishment betrachtet, und diese Partnerschaften sollen signalisieren, dass das Pentagon anderswo nach akademischen Kooperationen sucht.
Die Ankündigung positioniert diese fünf Schulen als erstklassige Institutionen für sich, die einer Partnerschaft mit dem Pentagon würdig sind. Ob diese Darstellung außerhalb des Pentagon Bestand hat, ist eine andere Frage.
Das Problem der Ivy League
Die Ivy League ist Amerikas renommierteste Gruppe von Universitäten. Zu ihren Mitgliedern gehören Harvard, Yale, Princeton, Columbia, Brown und Dartmouth. Sie repräsentieren gemeinsam einige der ältesten und angesehensten Institutionen des Landes.
Jahrzehntelang hat das Pentagon mit Ivy-League-Institutionen bei einer Vielzahl von Initiativen zusammengearbeitet. Das Militär hat mit diesen Schulen an allem von der Grundlagenforschung bis hin zu fortschrittlichen Waffensystemen gearbeitet.
Hegseths Wechsel ist ein bewusster Bruch mit dieser Tradition. Durch die Auswahl von nicht-Ivy-League-Partnern signalisiert er, dass das Pentagon Wert auf Leistung jenseits der üblichen Verdächtigen legt.
Die neue Generation
Die fünf Schulen in der neuen Partnerschaft haben eine Gemeinsamkeit: sie sind keine Ivy-League-Institute. Das ist der springende Punkt der Ankündigung.
| Institution | Typ | Standort |
|---|---|---|
| LSU | Öffentliche Universität | Louisiana |
| Liberty University | Private christliche Schule | Virginia |
| Tuskegee University | Schwarze Hochschule und Universität | Alabama |
| Mississippi State University | Öffentlich-finanzierte Hochschule | Mississippi |
| Fünfta Institution | Nicht spezifiziert | Nicht spezifiziert |
Der Name der fünften Institution wurde im bereitgestellten Auszug gekürzt, sodass ihre vollständige Identität unbekannt bleibt.
Was die Bekanntmachung aussagt
Die Erklärung ist kurz, aber prägnant. Sie listet die fünf Schulen auf und beschreibt sie als führende Bildungseinrichtungen. Sie bietet keine Details zu Finanzierung, Forschungsbereichen oder Zeitplänen.
„Wir arbeiten mit einer neuen Generation führender Hochschulen zusammen, darunter Louisiana State University, Liberty University, Tuskegee University, Mississippi State University und…“
Der Auszug endet mitten im Satz und lässt die fünfte Institution namenlos.
Zwischen den Zeilen lesen (1)
Die Ankündigung ist performativ. Sie soll eine Botschaft vermitteln, wem das Pentagon wichtig findet. Indem er diese fünf Schulen auswählt, teilt Hegseth der Welt mit, dass das Militär Institutionen schätzt, die nicht Teil der Ivy League sind.
Ob diese Schulen selbst einen Wert darin sehen, ist eine andere Frage. (3)
Was kommt als Nächstes (4)
Es gibt keinen Zeitplan für Forschungsergebnisse, keine Liste von Projekten und keine Details darüber, wie die Schulen ausgewählt wurden. (5)
Klar ist die Richtung. Das Pentagon distanziert sich von der Ivy League und bewegt sich in Richtung einer breiteren Gruppe akademischer Partner. Ob das zu besseren Forschungsergebnissen, mehr Innovation oder einem stärkeren Militär führt, ist noch nicht bekannt. (6)
Die Sichtweise der Zeitung (7)
Dies ist ein politischer Schachzug, der als Bildungsreform verkleidet ist. Die Ivy League ist die angesehenste Gruppe von Universitäten in Amerika, und das Pentagon hat sich bei seinen wichtigsten Forschungsprojekten lange auf sie verlassen. Indem Hegseth zu nicht-Ivy-League-Partnern wechselt, macht er eine Aussage darüber, wem das Militär vertraut. (8)
Die Ankündigung ist ein Zeichen der Zeit. Das Militär sucht nach neuen Quellen intellektuellen Kapitals, und diese fünf Schulen gehören nun zu dieser Suche. (9)
Quellenmaterial: „Hegseth announces 5 new non-Ivy League partnerships“, thehill.com. (10)
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

