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CLAY TRIBUNE.
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‚Digger‘: Tom Cruise spielt zwei Rollen in einer Bühnschau über den drohenden Klimakollaps, und der Film scheitert an der eigenen Ironie. )

Eine Rezension von „Digger“, in der Tom Cruise zwei Männer spielt, und der Film selbst offenbart seinen Zynismus.

Von mitch·6 Min. Lesezeit
A solitary figure stands amid a shadowed theater, while a stage show goes on before a silent, unseen audience.

In „Digger“ verkörpert Tom Cruise zwei Rollen, und der Film erinnert Sie immer wieder daran. Regie führte Alejandro González Iñárritu, und der Film inszeniert eine Bühnenshow innerhalb eines Films über die Bühnenshow. Die Rezension von The AV Club bezeichnet das gesamte Unterfangen als einen zynischen Trick, der nicht hält, was er verspricht.

Was mitten im Film geschieht

Eine halbe Stunde in den Film hinein verrät der Film seinen zentralen Twist. Der „Digger“, den wir beobachten – Tom Cruise als Digger Rockwell, ein Mann der Ölindustrie – ist in Wirklichkeit eine technische Probe für das 20-jährige Jubiläum von „Fossil Fools“. Das ist eine Bühnenshow über die Zeit, in der Rockwell und seine Freunde aus Regierungskreisen die Klimawissenschaft ignorierten, zum Schaden aller.

Ab diesem Zeitpunkt teilt sich der Film in zwei Stränge. Einer verfolgt die Ereignisse von „Fossil Fools“ in einem blass, budgetlastig wirkenden Stil, den die Rezension mit „Dr. Strangelove“ vergleicht. Der andere verfolgt das Backstage-Drama, das einige Zeit nach dem Zusammenbruch des Klimas spielt, während Cruise’s Figur Curtis Marks mit dem Verschwinden seiner Tochter während der Eröffnung des Stücks zu kämpfen hat.

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Die Doppelrolle erklärt

Der Film wirft Cruise in zwei Rollen: Rockwell und Curtis. Rockwell nimmt die Form einer physischen Manifestation der Prothesen an, die in „Die Simpsons“ vom langjährigen Öl-Tycoon Rich Texan verwendet werden. Curtis ist der unglückliche Schauspieler hinter den Kulissen, der unter Kazu Hiro‘ leidet, während das Flugzeug seiner Tochter während eines verheerenden Sturms an der allerersten Aufführungsnacht verschwindet.

Die Rezension deutet an, dass diese Doppelrolle erklärt, warum Cruise die Rolle angenommen hat. Er darf eine große, protzige Komödie spielen, während Iñárritu zugibt, dass die Show nicht lustig sein soll. Außer, argumentiert die Rezension, dass dies nicht die einzige Perspektive ist, die Iñárritu bietet.

Curtis’ Regisseur argumentiert, dass die Show stinkt

Curtis beschwert sich hinter den Kulissen über den Film, für den das Publikum 15 Dollar bezahlt hat. Hannah, gespielt von Sophie Wilde, antwortet: „Sie lachen dich aus.“ Die Rezension liest dies so, dass das Publikum Trost darin findet, den Männern zuzusehen, die die Welt zerstört haben, und gleichzeitig die gleichen Idioten zu sein, die sie sich vorgestellt haben.

Laut der Kritik ist die Satire ein einziges Chaos, besonders da Iñárritu Enthüllungen aufeinander schichtet. Der Financier des Stücks entpuppt sich als Kennys Onkel, Rockwells Neffe, gespielt von Jesse Plemons, der in den Kulissen der Show gewartet hat, die er produziert, und der auch in der Show als Emmas Sohn auftritt, gespielt von Sandra Hüller.

Kennys Argument

Kenny teilt der Besetzung und dem Team mit, dass Fossil Fools lustig, dumm und genau das ist, was die Leute über das Ende der Welt erinnern wollen. Er sagt, er habe Recht. Als Iñárritu dem Publikum an der Eröffnungshundert spielt, ist nicht ein Auge trocken im ausverkauften Theater.

Der Abstand zwischen dem, was die Charaktere auf dem Bildschirm fühlen, und dem, was das Publikum tatsächlich beim Ansehen des Films erlebt, ist groß genug, um mit einer treibenden Eisscholle verglichen zu werden. Laut der Kritik drängt der Film voran, ohne sein reales Publikum zu amüsieren oder einzubeziehen, sondern wendet sich stattdessen den Menschen innerhalb der Geschichte zu, um zu zeigen, wie das Publikum reagieren soll.

Das Ende

Digger endet mit stehenden Ovationen. Kenny hat Curtis‘ Tochter gefunden, das Publikum hat die Show geliebt, und all die harte Arbeit der Schauspieler hat sich ausgezahlt. Dann stecken die Zuschauer der Ebene 4 ihre Gasmasken auf und gehen zurück in die überflutete Stadt außerhalb.

Der Film ist keine Komödie darüber, wie das Ende der Welt zustande kam, argumentiert die Kritik. Es ist eine Möglichkeit für die Reichen, die Kontrolle über die Erzählung aufrechtzuerhalten. Die Rockwell-Familie schreibt den Mythos von Digger, und Kenny erlangt eine Art Sühne für die Verbrechen seines Onkels.

Der Studio-Zusammenhang

Die Kritik verknüpft die Botschaft des Films mit seiner eigenen Produktion. Warner Bros., das Studio hinter Digger, wird bald von Paramount übernommen, ein Verkauf, der teilweise durch den Vater von Paramount-CEO David Ellison finanziert wird, Larry, einem Trump-Vertrauten, der „zutiefst beängstigende Technologie“ für Kriege auf der ganzen Welt produziert.

Ein paar Stunden braucht Ellison, um jedes Flugzeug aufzuspüren, obwohl seine Fiktion schlecht bleibt und von Publikum verschlungen wird, das nicht viel darüber nachdenkt. Die Kritik sagt, Iñárritus Punkt sei, dass Kunst, selbst wenn sie so erscheint, als würde sie Macht infrage stellen, lediglich als Deckung für sie dient.

Die Einschätzung der Kritik

Die zentrale These des Reviews ist, dass die Struktur des Films zynisch sei. Sie untergräbt sowohl seine Komödie, sein Drama als auch seine plump-gestellte Botschaft, indem er dem Publikum vorschreibt, wie es sich fühlen soll, während er es gleichzeitig für dumm hält, dies zu tun. Das Backstage-Drama soll als Gegengewicht zur Dummheit der Show dienen, widerspricht sich aber immer wieder selbst.

Das Review kritisiert den Film für seine Behauptung, dass Kunst als Opium der Massen dient. Es beschreibt den Film als „awful $200 million Tom Cruise movie“ (schrecklichen 200-Millionen-Dollar-Tom-Cruise-Film) und argumentiert, er nutze schlechte Kunst, um die Öffentlichkeit zu beruhigen und zu kontrollieren. Laut dem Review liegt die Ironie darin, dass der Film diese Funktion ohne Anerkennung und mit echter Aufrichtigkeit ausübe, aber dennoch nicht mit seinem Publikum in Kontakt trete.

Wo das Review ankommt

Das Review argumentiert, dass Digger seinen Zynismus in Satire kleide. Er wolle das Publikum dazu bringen, die Reichen zu verspotten, während er gleichzeitig demonstriere, dass die Reichen die Macht darüber besitzen, was verspottet wird. Das Review sieht darin eine Widersprüchlichkeit und keine clevere Manöver.

Das Review kritisiert auch die Botschaft des Films, dass Kunst das Opium der Massen sei. Es bezeichnet den Film als „awful $200 million Tom Cruise movie“ (schrecklichen 200-Millionen-Dollar-Tom-Cruise-Film), der schlechte Kunst einsetze, um die Massen ruhig und unter Kontrolle zu halten. Die Ironie, so argumentiert das Review, bestehe darin, dass der Film dies anonym und aufrichtig tue, letztendlich aber sein Publikum nicht einbeziehe.

Element Rolle
Rockwell / Curtis Marks Tom Cruise
Präsident Compson John Goodman
Kenny Jesse Plemons
Emma Sandra Hüller
Hannah Sophie Wilde

Das Urteil des Feuilletons ist skeptisch. Die Struktur ist ein Trick, und der Trick funktioniert nicht. Das Publikum lacht über die Show, aber der Film erreicht diese Belustigung nie ganz, und das Backstage-Drama löst die ihm eigene Widersprüche nicht auf.

Sehen Sie das Video, auf dem die Geschichte basiert, bei The A.V. Club.

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