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Twilight Review: Kristen Stewart und Robert Pattinson tragen eine langsame Flamme, die nie ganz entzündet wird

Eine junge Frau fällt für einen Vampir in Forks, doch das Film kann nicht widerstehen, jede Regel seines Volkes zu erklären, wodurch die Liebesgeschichte kalt bleibt.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A girl looks across a shadowed forest at a pale, distant figure.

Twilight will eine Liebesgeschichte über ein Mädchen sein, das sich in einen Vampir verliebt. Stattdessen beschränkt es sich hauptsächlich darauf, eine Geschichte zu erzählen von einem Mädchen, das einem Jungen zusieht, während er erklärt, warum er sie nicht verletzen will. Der Film aus dem Jahr 2008 beginnt damit, dass Bella Swan nach Forks, Washington, zieht, um bei ihrem Vater zu leben, nachdem ihre Mutter sich wieder verheiratet hat. Dort lernt sie Edward Cullen kennen, einen mysteriösen Mitschüler, der durchs Leben geht, als wäre er aus Stein gemacht. Er ist ein Vampir und hat ein Jahrhundert lang den Drang, Menschen zu verletzen, unterdrückt. Sie ist ein Mensch und hat sich trotzdem in ihn verliebt.

Trailer, via The Twilight Saga.

Forks und die Cullens

Die Stadt Forks ist grau und nass, und der Film verbringt viel Zeit damit, sie zu zeigen. Twilight ist am besten, wenn sie langsamer wird, um den Figuren Raum zu geben. Bellas Gespräche mit ihren neuen Freunden, besonders Angela Weber und Jessica Stanley, geben dem Film Wärme. Der Moment, in dem Bella und Edward auf dem Abschlussball tanzen, ist ein stiller Augenblick, der gut landet, weil es den Schauspielern ermöglicht, miteinander zu interagieren, ohne viel sagen zu müssen.

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Das Problem tritt auf, wenn der Film beschließt, alles zu erklären. Edward erzählt Bella von seiner Art in langen, übertriebenen Szenen, die mehr wie eine Vorlesung als wie ein Gespräch wirken. Die Geschichte der Vampire, die Regeln, die sie beherrschen, und die Gefahr, die sie von anderen übernatürlichen Wesen droht — alles wird so dargestellt, dass es die Spannung zwischen den Hauptfiguren entzieht.

Die Romanze stockt

Die Romanze selbst ist der Motor des Films, und sie stockt früh. Bella und Edward sind kaum zusammen zu sehen, verbringen die Mehrheit ihrer Zeit getrennt. Bella beobachtet Edward von der Ferne, und Edward beobachtet Bella von der Ferne, und der Film tut wenig, um diese Verbindung drängend zu gestalten. Der Spannung kommt weniger von der Bedrohung durch die Volturi als vielmehr von der Tatsache, dass das Paar sich nicht berühren kann.

Es gibt Momente echter Empfindsamkeit, die unter der Erklärungsflut begraben liegen, aber sie gehen im Durcheinander des Plots verloren. Der Film dauert fast zwei und ein halbe Stunden, und es fühlt sich länger an. Szenen dehnen sich über ihre Willkommensezeit, und die Geschwindigkeit sinkt in der Mitte.

Was funktioniert

  1. Die Darbietungen von Kristen Stewart und Robert Pattinson tragen das Film, wenn der Drehbuch es ihnen überlässt. Ihre Chemie ist echt, selbst wenn die Dialoge nicht sind.
  2. Die Kameraarbeit fängt die regengesättigte Schönheit von Forks auf eine Art ein, die authentisch wirkt.
  3. Die Musik, komponiert von Carter Burwell, gibt Stimmung ohne die Handlung zu übertönen.
  4. Die Nebendarsteller, geleitet von Billy Burke als Charlie Swan und Peter Facinelli als Emmett Cullen, geben dem Film einen Sinn des Zuhauses, das den Fantasie grundet.

Diese Elemente arbeiten zusammen, um einen Film zu erschaffen, der abwechselnd interessant ist. Sie sind genug, um die Zuschauer während der ruhigeren Abschnitte interessiert zu halten, aber sie sind nicht genug, das Werk vor seinen strukturellen Problemen zu retten.

Das Urteil

Twilight ist ein Werk, das weiß, wie man eine Szene setzt, aber es kämpft, eine zu bauen. Die Romanze ist ein langsames Feuer, das nie ganz entzündet wird, und die Welt der Vampire wird erklärt so ausführlich, dass kaum noch etwas übrig bleibt, worüber man sich wundern könnte. Das Werk ist am besten in seinen stilleren, personengeleiteten Momenten, und am schlimmsten in seinen längeren, erklärenden Abschnitten.

Punkte: 4.8 von 10.

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