James Camerons Avatar: The Way of Water ist ein Nachfolgefilm, der sich zwischen Spektakel und Geschichte aufteilt. Es ist ein schöner Film, der manchmal vergisst, warum wir um seine Figuren besorgt sind.
Trailer, via Avatar.
Jake Sully und Neytiri kehren zurück
Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldaña) haben nun Kinder. Sie leben auf Pandora, einer üppigen fremden Welt, die Cameron für den ersten Avatar erschaffen hat. Die Familie ist das emotionale Zentrum des Films, und wenn sich die Geschichte auf sie konzentriert, landet es.
Ein neuer Pandorer Mond
Der Film beginnt auf einem neuen Pandorer Mond, einer riesigen Wasserwelt. Die Na’vi, die dort leben, haben eine eigene Kultur und Lebensweise. Dies ist der am ehrgeizigsten gestaltete Teil, und er funktioniert zum größten Teil. Die visuelle Gestaltung ist beeindruckend, und die Action-Szenen auf Wasser sind wirklich spannend.
Der langsamen Anfang
Das Problem ist die Gänge. Die erste Stunde verläuft langsam, mit ausgedehnten Szenen, in denen die Kinder lernen, ihre eigenen Tiere zu befreunden. Ein Teil davon ist Charakterbildung, aber zu viel davon fühlt sich wie Füllmaterial an. Wenn die Spannung dann einsetzt, hat der Film seine Dynamik verloren.
Tonowari und Lo’ak
Die Hinzufügungen beinhalten einen Na’vi-Warrior namens Tonowari (JSGen) und seine Tochter Lo’ak (JSGen). Sie bringen eine frische Perspektive ins Geschichtenerzählen, aber ihre Bögen sind dünn. Der Held, Colonel Quaritch (Stephan Lang), kehrt mit einem Rachegedanken zurück, und sein Auftreten treibt die finale Handlung. Seine Szenen sind die am fesselndsten des Films, auch wenn seine Motive einfach sind.
Die Wasserkämpfe
Wenn sich der Film dem Kampf widmet, liefert er. Die Wasserkämpfe sind der Highlight, mit Cameron, der Gefechte organisiert, die gefährlich und drängend wirken. Die Luftkämpfe sind ebenfalls stark, obwohl sie auf den gleichen fliegenden Szenen basieren, die den ersten Film definierten.
Tonschöpfung
Die Musik von Harry Gregson-Williams ist funktionell, aber nicht außerordentlich. Sie hebt das Material nicht auf die Art hoch, wie eine großartige Musik es sollte. Die Tonschöpfung hingegen ist ausgezeichnet. Das Brüllen der Kreaturen und das Krachen des Wassers sind eintauchend.
Die Länge
Mit über drei Stunden ist der Film lang. Ein Teil dieser Länge ist verdient, aber zu viel davon ist es nicht. Die Länge könnte ohne Verlust der emotionalen Wendungen gekürzt werden.
Der Vergleich
| Element | Avatar: The Way of Water | Erster Avatar |
|---|---|---|
| Ort | Wassermond von Pandora | Waldmond von Pandora |
| Fokus | Familiendrama | Romantik und Krieg |
| Rhythmus | Langsame Anfangsphase, schnelle Endphase | Ausgewogen |
| Bildsprache | Eindrucksvoll | Pionierarbeit |
„Das Wasser-Planet-Idee ist das beste Element des Films.“
Abschließende Worte
Avatar: The Way of Water ist ein optisch eindrucksvoller Film, der mit der Dramaturgie und der Tiefe der Charaktere kämpft. Es ist eine würdige Fortsetzung des Originals, doch es erreicht nicht die gleichen Höhen. Die Aktion ist aufregend, und die Familien-Dynamik ist echt, aber der Mittelteil zieht sich hin.
Punktzahl: 6,7 von 10




