Max Payne 2: The Fall of Max Payne versetzt einen Detektiv in eine Stadt, die niemals schläft, und liefert einen Shooter, der sich schwerer anfühlt als die meisten seiner Konkurrenten. Das Spiel handelt den düsteren Fatalismus des ersten Max Payne ab, um etwas der Trauer Naheres zu liefern, und diese Veränderung verändert, wie sich das Ganze spielt.
Detektivarbeit in der Stadt
Die Geschichte wirft Max in ein New York, das sich noch immer von einem Terroranschlag erholt, und lässt ihn eine Spur verfolgen, die mit dem Tod seiner Frau verbunden ist. Dieser Verlust liegt über jeder Mission, und das Spiel stützt sich ständig darauf. Es ist eine dunklere Version der gleichen Formel, die den ersten Teil erfolgreich machte, und es gelingt ihm meistens.
Feinde bewegen sich schneller und treffen härter zu als zuvor. Deckungssysteme geben den Spielern die Möglichkeit, sich zur Seite zu beugen und sich zu verstecken, und das Spiel belohnt Geduld gegenüber reiner Gewalt. Bullet Time kehrt zurück, aber das Spiel verwendet es seltener und bewahrt es für Momente, in denen es benötigt wird.
Waffen, Drogen und Schmerzmittel
Die Waffenliste bleibt großzügig. Spieler können Waffen aus einem Dutzend Klassen kombinieren, und das Spiel merkt sich gut, was jeder Charakter trägt, so dass das Umschalten zwischen ihnen natürlich wirkt. Das Signatur-Schmerzmittel-System ist zurück, das Max ermöglicht, Gesundheit gegen ein paar Sekunden zusätzliche Geschwindigkeit und Schadensresistenz einzutauschen. Es bleibt eines der cleversten Belohnungs-Risiko-Systeme des Genres.
Leveldesign und seine Grenzen
Level sind um enge Korridore und offene Räume herum aufgebaut, und das Spiel behandelt beide gut. Vertikale Bewegung wird oft verwendet, Feinde werden von oben herabgeschickt oder Spieler werden gezwungen zu klettern, um neues Terrain zu erreichen. Das Tempo hält über einen vollständigen Durchlauf hinweg, obwohl einige Missionen im mittleren Abschnitt etwas zu lange dauern.
Hier zeigt das Spiel sein Alter:
- Die Stadtkarte wiederholt sich zwar über viele Bezirke hinweg, ist aber groß.
- Die Vielfalt der Gegner ist dünn, sobald die ersten Stunden vorbei sind.
- Einige Nebenmissionen fühlen sich wie Füllmaterial an und nicht wie sinnvolle Ergänzungen.
Das durchbricht jedoch nichts von dem Spiel, aber es katapultiert es auch nicht über seine Vorgänger hinaus.
Sound und Performance
Die Sprachausgabe trägt eine schwere Last, und der Hauptdarsteller liefert Dialoge über Verlust und Verrat mit einer Gewichtigkeit, die dem Drehbuch entspricht. Die Musik wechselt zwischen angespannten Klangspuren und ruhigeren, Ambient-Stücken, und sie übertönt selten die Action auf dem Bildschirm. Auf dem PC ist die Performance stabil; auf der Konsole bleiben die Frameraten gut, obwohl das Spiel sein Alter auf neueren Maschinen zeigt.
Wo es zu kurz kommt
Das Spiel erfindet das Rad nicht neu. Es verbessert die Formel, die im ersten Max Payne festgelegt wurde, aber es katapultiert die Serie nicht auf eine Weise voran, die es definiert. Das Gameplay ist ausgezeichnet, die Geschichte ist stark, und die Welt ist detailliert, aber der Kern-Loop aus Schießen, Verstecken und Vorwärtskommen wird jedem vertraut sein, der das Original gespielt hat.
Der Mehrspielermodus ist zwar solide, aber eine kleinere Funktion als die Kampagne. Er bietet eine ordentliche Auswahl an Modi und Karten, erreicht aber nicht die Tiefe, die in anderen Shootern der Zeit zu finden ist.
Endergebnis
Max Payne 2: The Fall of Max Payne erhält eine Wertung von 8,4 von 10. Es ist ein polierter, gut gemachter Shooter, der seine eigenen Regeln versteht und sich an sie hält. Die Geschichte geht ins Herz, das Schießen ist präzise, und das Cover-System ist eine echte Verbesserung gegenüber dem, was vorher dagewesen ist. Wo es zu kurz kommt, ist der Ehrgeiz: es versucht nicht, das Genre neu zu machen, und es muss das auch nicht. Es bittet die Spieler einfach darum, Max durch eine Stadt zu begleiten, die noch unter einem Verlust leidet, und es gelingt ihm dabei.
Das Spiel ist auf Xbox, PS3, PC und X360 verfügbar und spielt am besten, wenn es als fokussierte, lineare Erfahrung und nicht als weitläufiges Open-World-Sandbox-Spiel betrachtet wird. Jeder, der den ersten Max Payne mochte, wird hier viel finden, auch wenn der Einsatz ein wenig kleiner erscheint als es der Titel verspricht.
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