Once Upon a Katamari ist der neueste Teil der langjährigen Puzzle-Reihe und erscheint auf Series X|S, Switch 2 und PS5. Das Spiel fordert die Spieler auf, einen Ball über ein Königreich zu rollen und dabei Sterne, Monde und Planeten einzusammeln. Es ist eine einfache Idee in leuchtenden Farben dargestellt, und funktioniert meistens gut.
Trailer, über Bandai Namco Entertainment Southeast Asia.
Der Kern-Loop
Der Kern-Loop ist jedem vertraut, der bereits ein Katamari-Spiel gespielt hat. Die Spieler steuern einen kleinen Ball und bewegen ihn durch eine Landschaft, wobei sie Gegenstände aufnehmen, die an seiner Oberfläche haften. Wenn der Ball wächst, verändert er seine Form, was eine befriedigende Spannung zwischen Größe und Geschwindigkeit erzeugt. Das Spiel fügt neue Mechaniken hinzu, wie z. B. temporäre Power-Ups und zeitgesteuerte Herausforderungen, aber die Grundformel bleibt unverändert.
Die Schwierigkeitskurve ist sanft. Die Level sind so konzipiert, dass sie Geduld gegenüber schnellem Denken belohnen, und das Spiel bestraft Fehler selten hart. Dies macht es einfach, es aufzugreifen und für kurze Sessions zu spielen, obwohl einige Spieler den Mangel an Herausforderung frustrierend finden könnten.
Königreiche und Welten
Das Spiel ist in einem Fantasy-Königreich angesiedelt, das in verschiedene Regionen unterteilt ist, von denen jede ihr eigenes Thema und ihre eigenen Gefahren hat. Einige Level sind um bestimmte Arten von Terrain herum aufgebaut, während andere Feinde einführen, die die Spieler zwingen, Hindernissen auszuweichen. Die Vielfalt verhindert, dass das Spiel sich auch nach Dutzenden von Stunden wiederholend anfühlt.
Die Optik ist hell und fröhlich, mit detaillierten Umgebungen, die auf die Bewegung des Balls reagieren. Sterne funkeln, Monde treiben und Planeten drehen sich, während der Ball sie einsammelt. Die Präsentation ist nicht revolutionär, aber sie ist durchweg erfreulich anzusehen.
Steuerung und Gefühl
Die Steuerung ist auf allen Plattformen reaktionsschnell. Der Ball bewegt sich reibungslos, und das Spiel stolpert selten während geschäftiger Momente. Auf Series X|S und PS5 bleibt die Bildrate stabil, während der Ball wächst. Auf Switch 2 ist die Leistung etwas weniger stabil, aber der Rückgang ist gering.
Das Spiel unterstützt Touch-Steuerung auf mobilen Geräten, wodurch Spieler ihre Finger nutzen können, um den Ball zu führen. Dieser Modus ist nicht so präzise wie die Standardsteuerung, bietet aber eine Möglichkeit zu spielen, die wenig Reibung erzeugt. Das Spiel beinhaltet außerdem einen lokalen Mehrspielermodus, bei dem Spieler gegeneinander antreten können, um herauszufinden, wer am meisten Gegenstände sammeln kann.
Sound und Musik
Der Soundtrack ist fröhlich und leicht, mit Musik, die den skurrilen Ton des Spiels widerspiegelt. Die Soundeffekte sind gut gemacht, und das Spiel reagiert klar auf die Eingaben des Spielers. Die Sprachausgabe ist begrenzt, aber die wenigen Zeilen, die erscheinen, werden mit Charme vorgetragen.
Länge und Wiederspielwert
Ein Durchspiel von Once Upon a Katamari dauert etwa zehn Stunden, je nach Können und Tempo. Das Spiel beinhaltet einen New Game Plus Modus, der den Schwierigkeitsgrad verändert und Spieler belohnt, die mehr sehen möchten. Es gibt auch eine Reihe von Bonus-Herausforderungen, die die im Laufe der Kampagne erlernten Fähigkeiten testen.
Der Wiederspielwert ist moderat. Spieler, die die Hauptgeschichte beenden, werden wahrscheinlich nur wegen der zusätzlichen Inhalte oder um Highscores zu erreichen, wiederkommen. Das Spiel bietet nicht eine große Menge an zusätzlichem Inhalt über das hinaus, was in der Hauptkampagne enthalten ist.
Mehrspieler
Der lokale Mehrspielermodus ist ein Highlight. Spieler können in Echtzeit gegeneinander antreten und darum kämpfen, am meisten Gegenstände zu sammeln. Der Modus ist einfach, aber fesselnd, und es ist eine gute Möglichkeit, die Erfahrung mit Freunden zu teilen. Online-Mehrspieler ist nicht enthalten, was den Reiz des Spiels für Spieler einschränkt, die online mit anderen spielen möchten.
Wo es scheitert
Die größte Schwäche des Spiels ist der Mangel an Tiefe. Der Kern-Loop macht Spaß, ändert sich aber von Anfang bis Ende nicht wesentlich. Einige Spieler werden die Wiederholung nach ausgedehntem Spielen langweilig finden. Das Spiel fehlt auch ein starker narrativer Faden, was bedeutet, dass es wenig Geschichte gibt, um Spieler zwischen den Leveln zu fesseln.
Bewertung der Plattformen
Hier ist, wie das Spiel auf seinen drei bestätigten Plattformen abschneidet, geordnet nach der Gesamterfahrung:
- Series X|S und PS5 – die beste Leistung, mit den flüssigsten Controllern und der stabilsten Bildrate.
- Switch 2 – etwas weniger stabile Leistung, aber dennoch spielbar.
- Lokaler Mehrspielermodus – ein herausragendes Feature, jedoch auf Split-Screen-Spiel beschränkt.
Endergebnis
Once Upon a Katamari ist eine solide, wenn auch wenig ambitionierte, Ergänzung der Katamari-Reihe. Ihr Kernspielablauf ist gut umgesetzt, und ihre Präsentation ist angenehm. Sie treibt das Genre nicht voran, muss es aber auch nicht. Für Fans der Reihe ist es eine komfortable Rückkehr zu alter Stärke.
Das Spiel erhält 8,4 von 10 Punkten.
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