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Sechszehn Jahre später schlägt Percy Jackson immer noch den Harry-Potter-Abklatsch. )

Eine Geschichte von einem gestohlenen Bolzen und einem Jungen, der die Schuld der Götter tragen würde, eine Suche, die von Dummheit und Eile geprägt ist. )

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A youth stands upon a lofty height amid mist and storm, bearing the burden of a stolen bolt.

Der Film „Percy Jackson und die Diebe im Olymp“ von 2010 versucht, Rick Riordans Jugendroman zum Leben zu erwecken, und scheitert meist daran, die Götter mehr als nur ein Spezialeffektbudget erscheinen zu lassen. Es ist ein Film über die griechische Mythologie, der mehr Zeit damit verbringt zu erklären, wer Zeus ist, als ihn wie einen handeln zu lassen.

Trailer, über 20th Century Studios AUNZ.

Percys Entdeckung

Die Geschichte folgt Percy Jackson (Logan Lerman), einem schwierigen Teenager, der entdeckt, dass er der Sohn von Poseidon, dem Gott des Meeres, ist. Er erfährt, dass Zeuses Blitz gestohlen wurde, und die Götter geben ihm die Schuld. Percy begibt sich auf eine Suche, um den Blitz zurückzuholen und seinen Namen reinzuwaschen, angeleitet von Grover (Josh Hutcherson) und Annabeth (Alexandra Daddario).

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Der Aufbau ist einfach und fesselnd, aber die Umsetzung zieht sich. Das Tempo ist langsam, und der Mittelteil, der Percys Reise durch verschiedene mythologische Orte beinhaltet, wirkt aufgebläht.

Grover, Annabeth und die Suche

Grover ist der Satyrfreund, der Percy durch das Abenteuer hilft. Josh Hutcherson spielt ihn mit echter Wärme und komödiantischem Timing. Annabeth, gespielt von Alexandra Daddario, ist das Highlight des Trios und verleiht ihrer Figur eine scharfe Intelligenz, die ihre Szenen aufwertet.

Gemeinsam bilden die drei den Kern des Films, aber die Geschichte um sie herum wirkt verstreut. Die Suche führt Percy über das Empire State Building, die Golden Gate Bridge und andere Wahrzeichen, aber die Reise fühlt sich wie Füllmaterial an und nicht wie ein entscheidender Charakterbogen.

Kirk Camerons Zeus

Das größte Problem des Films ist sein Umgang mit dem griechischen Pantheons. Anstatt die Götter mit Ehrfurcht oder Furcht zu behandeln, greift er stark auf Humor zurück. Das funktioniert in kleinen Dosen, aber gegen den Höhepunkt ist der Ton inkonsistent. Im einen Moment sind die Götter lächerlich unfähig, im nächsten sind sie ernsthaft gefährlich, und dieser Wechsel funktioniert nie.

Kirk Cameron spielt Zeus als eine lächerliche, cartoonartige Version des Königs der Götter, was den Einsatz der gesamten Handlung untergräbt. Der Film möchte, dass das Publikum über die Götter lacht, aber er möchte auch, dass es Angst vor ihnen hat, und diese beiden Impulse finden nie eine Vereinbarung.

Jason Druckers Luke

Jason Drucker spielt Luke, den Antagonisten, aber die Rolle ist blass. Seine Szenen sind wenige, und seine Motivation bleibt vage. Stanley Tucci spielt Dionysos, und während er die Rolle mit scharfem Witz ausstattet, ist seine Präsenz auf wenige Szenen beschränkt.

Die Nebendarsteller sind insgesamt blass. Keine der Nebenfiguren der Götter oder Monster hinterlässt einen bleibenden Eindruck, und der Film verlässt sich auf seine drei Hauptdarsteller, um das Gewicht der Geschichte zu tragen.

Der Look des Films

Visuell ist der Film kompetent, aber unauffällig. Die Straßen von New York wirken überzeugend schmutzig, und die Unterweltsequenz ist dunkel und atmosphärisch. Aber die effektlastigen Actionsequenzen wirken plump, mit CGI-Monstern, denen es an Gewicht oder Bedrohung mangelt.

Der Soundtrack ist unvergesslich, und der Schnitt ist während der Verfolgungsjagden abgehackt. Nichts davon hebt das Material auf.

Der Höhepunkt, der nie eintritt

Der Höhepunkt ist gehetzt, und die Auflösung ist enttäuschend. Nach all der Vorbereitung ist die finale Konfrontation schnell vorbei, und der Film endet, bevor die Geschichte Zeit zum Atmen hat. Die Suche ist gelöst, aber die emotionale Belohnung fehlt.

Der Film endgültige Momente fühlen sich wie ein Achselzucken an und nicht wie eine Schlussfolgerung. Percy reinigt seinen Namen, holt den Blitz zurück, und die Götter machen weiter, aber das Publikum fühlt sich betrogen gelassen.

Ein ins Stocken geratenes Abenteuer

Der Film ist ein Durcheinander aus guten Absichten und schlechter Ausführung. Er ist zu albern, um ihn ernst zu nehmen, und zu ernst, um wirklich lustig zu sein. Die Charaktere sind blass, das Tempo ist ungleichmäßig, und die Mythologie wird als Witz abgetan und nicht als Grundlage behandelt.

Er hat Momente des Charmes, besonders in seinen ruhigeren Szenen, aber der Gesamteffekt ist enttäuschend. Fans der Bücher mögen in der Adaption Trost finden, aber Neulinge werden wahrscheinlich verwirrt und enttäuscht sein.

Element Stärken Schwächen
Besetzung Lerman, Hutcherson, Daddario tragen den Film Nebenrollen sind unterrepräsentiert
Ton Humor lockert die Spannung Inkonsistente Tonfallwechsel
Visuelles Kompetent, atmosphärisch Holprige Action, flache Effekte
Handlung Einfache Prämisse Langsames Tempo, gehetztes Finale

Der Film ist keine Katastrophe, aber eine verpasste Chance. Er hätte ein spannendes Abenteuer sein können, begnügt sich aber mit einer lauwarmen Imitation davon.

Wertung: 4,7 von 10

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