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Drei Jahre später fühlt sich Percy Jackson und die Olympier immer noch an wie ein Film, der sein eigenes Ende überhastet hat. )

Eine Rezension von Disney+'s Percy Jackson und die Olympier, einer würdigen Adaption von Rick Riordans Mythologie-Geschichte.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A young hero stands before a grand camp lit by divine light amid towering mountains.

Disney+’s Percy Jackson and the Olympians ist eine umfangreiche, selbstbewusste Adaption der beliebten Jugendromane von Rick Riordan, und verdient es meistens, ehrgeizig zu sein. Die Serie folgt Percy Jackson, einem Teenager, der entdeckt, dass er der Sohn von Poseidon ist und dazu bestimmt ist, einen Krieg zwischen den Göttern zu stoppen. Es ist eine Serie über griechische Mythologie, Familiendrama und die Last, außergewöhnlich zu sein, und sie weiß genau, welchen Ton sie anschlagen muss.

Trailer, via Hulu.

Die Götter des Berges Olymp.

Die Serie beginnt damit, dass Percy ein normales Leben führt, bis seine Mutter ihm die Wahrheit über seinen Vater offenbart. Von dort aus führt die Serie eine Reihe von Göttern und Monstern vor, die aus griechischer Überlieferung stammen, von denen jeder mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Humor dargestellt wird. Den Olympiern werden ausgeprägte Persönlichkeiten verliehen, und die Serie betont die Absurdität, wenn Götter unter den Sterblichen wandeln. Dieser Ansatz funktioniert und lässt die Mythologie frisch erscheinen anstatt trocken.

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Der zentrale Konflikt dreht sich um eine Prophezeiung, die einen Krieg zwischen den Göttern vorausagt, und Percy findet sich zwischen den Kräften der Ordnung und des Chaos wieder. Der Einsatz ist hoch, und die Serie geht gut mit der Spannung um und gleicht Actionszenen mit ruhigeren Charaktermomenten aus.

Percys Reise durch Camp Halfe-Blut.

Ein Großteil der Serie spielt in Camp Halfe-Blut, einem versteckten Trainingsgelände für Halbgötter. Das Camp ist eine farbenfrohe, chaotische Welt aus Hütten, Monstern und halb-menschlichen Helden. Die Serie schafft ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit, was für den emotionalen Kern der Geschichte entscheidend ist. Percys Beziehungen zu seinen Freunden Annabeth und Grover verankern das Abenteuer in etwas Persönlichem.

Das Tempo ist ungleichmäßig, wobei einige Episoden wie eine Vorbereitung für zukünftige Episoden wirken. Das kann Zuschauer frustrieren, die einen sofortigen Erfolg wünschen, aber die Serie belohnt Geduld. Das langsame Brennen zahlt sich in späteren Episoden aus, in denen der Einsatz wirklich eskaliert.

Chemie im Cast und Charakterentwicklung.

Die Hauptdarstellerleistungen tragen die Serie. Walker Scobell spielt Percy mit einer Mischung aus Peinlichkeit und Entschlossenheit, die authentisch wirkt. Er ist ein nachvollziehbarer Protagonist, und seine Entwicklung vom Außenseiter zum Helden wird mit Sorgfalt behandelt. Der Nebencast ist stark, wobei insbesondere die Schauspieler, die Annabeth und Grover spielen, gelobt werden, deren Freundschaft den emotionalen Anker der Serie bildet.

Die Schurken sind weniger einprägsam, obwohl die Serie sich bemüht, selbst ihre Antagonisten zu humanisieren. Es besteht der Wunsch, die Motivationen hinter dem Konflikt zu verstehen, was der Geschichte Tiefe verleiht.

Visueller Stil und technische Umsetzung

Das Produktionsdesign ist herausragend. Die Serie verbindet CGI-Effekte mit praktischen Sets, um eine Welt zu schaffen, die sowohl mythisch als auch bodenständig wirkt. Die Actionszenen sind gut choreografiert, und die Serie scheut sich nicht vor Spektakel, wenn sie es braucht. Die Musik untermalt die Bilder und wechselt zwischen epischen Orchesterstücken und intimeren Hinweisen.

Die Serie verwendet außerdem klug die Farbkorrektur, um die Sterbewelt von der magischen Welt von Camp Half-Blood zu unterscheiden. Diese technischen Entscheidungen tragen dazu bei, eine unverwechselbare visuelle Identität für die Serie zu schaffen.

Wo es nicht so gut funktioniert

Nicht alles funktioniert. Einige der mittleren Episoden schleppen, und die Serie verlässt sich gelegentlich zu stark auf Exposition. Die Mythologie ist dicht, und obwohl die Serie eine gute Arbeit leistet, Dinge zu erklären, gibt es Momente, in denen die Informationen überwältigend wirken. Einige Handlungstränge werden eingeführt, aber nicht vollständig aufgelöst, so dass die Zuschauer nach einem Abschluss suchen.

Die Serie hat auch mit dem Gleichgewicht zu kämpfen. Manchmal überschattet die Komödie das Drama, und umgekehrt. Die richtige Tonlage zu finden, ist eine ständige Verhandlung, und die Serie ist nicht immer erfolgreich dabei.

Endergebnis

Percy Jackson und die Olympier ist ein solider Beitrag zur Disney+-Lineup. Sie respektiert das Originalmaterial und passt es an eine neue Generation von Zuschauern an. Die Serie hat ihre Schwächen, aber ihre Stärken – starke Darstellungen, ein scharfer visueller Stil und eine fesselnde zentrale Reise – reichen aus, um sie zu empfehlen.

Fans der Bücher werden viel Freude finden, und Neulinge werden wahrscheinlich schnell süchtig sein.

Wertung: 7,3 von 10

Episode (Folge) Titel (Titel)
1 „Der Blitzdieb“ („The Lightning Thief“)
2 „Der Verlorene Held“ („The Lost Hero“)
3 „Das Labyrinth des Feuers“ („The Burning Maze“)
4 „Athenas Zeichen“ („The Mark of Athena“)
5 „Das Haus der Hades“ („The House of Hades“)
6 „Das Blut des Olymp“ („The Blood of Olympus“)
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