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FlashForward schreibt Geschichte, indem es jedem erlaubt, in die Zukunft zu schauen. )

Eine Rezension von ABCs FlashForward, einer Serie mit einer gewagten Prämisse, aber schwacher Umsetzung, die ihre Mysterien für immer ungelöst lässt.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
A dim corridor of glowing monitors depicting fragmented visions of the future.

ABCs FlashForward ist eine kühne Idee mit schwacher Umsetzung. Die Prämisse ist einfach: Alle Menschen auf der Erde erleiden einen Ausfall von zwei Minuten und sehen eine Vision ihres zukünftigen Ichs. Die Folge ist globales Chaos. Was folgt, ist ein weitläufiger, manchmal brillanter, meist frustrierender Procedural über die Nachwirkungen. Die Serie wurde von Brannon Braga und David S. Goyer geschaffen und lief von 2009 bis 2010, fand aber nie so recht Fuß.

Das Problem ist strukturell. Die Flashforwards sollen Charakterentwicklungen vorantreiben, sind aber vage und repetitiv. Charaktere sehen sich bei alltäglichen Dingen: Kochen des Abendessens, Spaziergang auf einer Straße, Handhalten. Das Rätsel, was die Visionen bedeuten, wird nie vollständig beantwortet, und die Serie verbringt mehr Zeit mit politischer Intrige und Terroranschlägen als mit den persönlichen Einsätzen, die das Konzept zum Erfolg machen könnten.

Trailer, über flashforwardseries.

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Die Ausgangssituation

Der Pilot setzt den Ton. Ein weltweiter Stromausfall ereignet sich. Menschen erwachen mit Visionen ihrer Zukunft. Die Regierung bildet eine Task Force, um die Angelegenheit zu untersuchen. Die Serie führt mehrere Schlüsselcharaktere ein:

  • FBI-Agent Mark Benford (Joseph Fiennes), der sich in einem Autounfall sieht
  • Sein Sohn Austin (Zachary Knighton), ein junger Mann mit einer geheimnisvollen Vergangenheit
  • FBI-Agent Demetri Nika (John Cho), der sich tot sieht
  • Sarah Flynn (Sonya Walger), eine Physikerin, die sich schwanger sieht
  • Vivian Cardinal (Jennifer Esposito), eine CIA-Analystin mit einem Glücksspielproblem

Das Ensemble ist stark, und die Schauspieler verkörpern die Verwirrung und Angst des Moments. Aber die Serie verliert schnell den Fokus. Nebenhandlungen über eine Terrorgruppe namens Mayans und eine Schattenorganisation namens Six tauchen früh auf und dominieren die Erzählung.

Der Mittelteil

Die zweite Staffel versucht, den Fokus zu verengen. Die Serie führt einen neuen Charakter ein, Jeremy Bristow (Jack Davenport), einen ehemaligen CIA-Agenten, der sich selbst als Gefangener sah. Er schließt sich der Untersuchung an und bringt eine zynische Note ein. Die Staffel erforscht auch die Idee, dass die Flashforwards eine Warnung und keine Bestimmung sein könnten.

Aber das Tempo leidet. Episoden werden langatmig, und die Serie stützt sich stark auf dialoglastige Erklärungen, um die Handlung zu erklären. Das Rätsel der Mayas und der Sechs bleibt unbefriedigend. Die Serie endet mit einem Cliffhanger, der nie aufgelöst wird.

Der Cast trägt es

Die Leistungen sind das stärkste Element der Serie. Fiennes ist als Hauptdarsteller magnetisch, und Cho liefert einige der besten Szenen als Demetri, dessen Vision seines Todes seinen Handlungsbogen antreibt. Walger ist überzeugend als Sarah, deren Vision einer Schwangerschaft Fragen nach ihrer Identität aufwirft. Esposito bringt eine geerdete Energie in Vivian ein, und Knighton findet Humor im Chaos.

Der Nebencast ist ebenso stark. Michael Weston spielt Lloyd Hawthorne, einen Technologieexperten mit einer bewegten Vergangenheit. Tamara Taylor spielt Kimi Tonks, eine Ärztin mit einer tragischen Hintergrundgeschichte. Kevin Chapman spielt Captain Tom Baldwin, einen Polizisten mit einem dunklen Geheimnis.

Die Schwachstellen

Der größte Fehler der Serie ist ihr Mangel an Richtung. Das Flashforward-Konzept ist faszinierend, aber die Serie setzt es nie wirklich ein, es tiefgehend zu erforschen. Die Visionen werden oft vollständig gezeigt, aber ihre Bedeutung wird selten erklärt. Die Serie behandelt sie als Handlungsmotive und nicht als Offenbarungen der Charaktere.

Das politische Drama ist ebenfalls ein Wechselbad. Die Serie berührt Themen wie Terrorismus, Verschwörung und globale Unruhen, setzt sich aber nie wirklich mit den sozialen Auswirkungen des Blackouts auseinander. Die Serie ist mehr an Spektakel als an Substanz interessiert.

Die Finale Staffel

Die zweite Staffel endet mit einem Cliffhanger, den ABC nie aufgegriffen hat. Die Serie wurde nach 23 Episoden abgesetzt, wobei das Rätsel ungelöst blieb. Das ist schade, da die Serie das Potenzial hatte, die philosophischen Fragen zu erforschen, die durch die Flashforwards aufgeworfen wurden.

Das Urteil

FlashForward ist eine Serie, die mehr versprach, als sie hielt. Sie hat eine großartige Prämisse, einen talentierten Cast und einige wirklich angespannte Momente. Aber das Schreiben ist inkonsistent, das Tempo ist langsam, und das Rätsel bleibt ungelöst. Es ist eine Serie, die man für ihren Ehrgeiz sehen kann, aber nicht für ihre Umsetzung.

Die letzte Episode der Serie wurde am 25. März 2010 ausgestrahlt. Sie ließ das Publikum mit mehr Fragen als Antworten zurück.

Episode) Ausstrahlungstermin)
Pilotfolge) 21. September 2009)
Finale) 25. März 2010)

Vergleich der Staffeln)

Staffel) Fokus) Stärken) Schwächen (Weaknesses)
1 Die Vision und das Task Force festlegen (Establishing the vision and the task force) Starkes Ensemble, fesselnde Mysterien (Strong ensemble, compelling mysteries) Vage Rückblenden, langsames Tempo (Vague flashforwards, slow pacing)
2 Konzentration auf die Maya und die Sechs verstärken (Tightening the focus on the Mayans and the Six) Bessere Charakterentwicklungen, mehr Spannung ) Unlösbare Cliffhanger, schwächerer Gesamtplot (Unresolved cliffhangers, weaker overall plot)

Die Serie ist ein Flickenteppich. Sie ist ambitioniert, aber sie kann ihr Versprechen nicht einhalten. Für Fans des Genres lohnt sich ein Blick, aber es ist keine Pflichtsichtung. (The show is a mixed bag. It is ambitious, but it fails to deliver on its promise. It is worth a watch for fans of the genre, but it is not essential viewing.)

7 von 10 (7 of 10)

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