NBC hat eine neue Version von „The Traitors“ entwickelt, und die Macher gestehen ein, dass sie das gesamte Format ändern mussten, um es für das Fernsehen geeignet zu machen. Die neue Staffel, genannt „The Traitors: New Blood“, ersetzt prominente Teilnehmer durch ganz normale Menschen – und diese Änderung zwang die Produzenten, das gesamte Format zu überdenken. Die zweistündige Premiere, die jetzt auf Peacock verfügbar ist, bringt 22 zivile Spieler in das schottische Schloss von Alan Cumming, und die EPs sagen, dass das Spiel schlanker werden musste, um im Fernsehen zu funktionieren.
Cumming wählt seine ersten beiden Verräter
Die Sendung beginnt damit, dass Cumming die Teilnehmer begrüßt und sie direkt ins kalte Wasser wirft. Die Spieler wussten genau, was sie erwartet, und das war der Sinn der Sache. „Um ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln, fühlten sie sich in ihrer Umgebung wohl und spielten von Anfang an hart“, erzählt der ausführende Produzent Sam Rees-Jones gegenüber Variety.
Bei der ersten Gesprächsrunde wählte Cumming Tomica Adams, eine Pilotin aus Boston, und Joe Vanella, einen Bestatter aus Wantagh, New York, als seine ersten beiden Verräter. Dann kam die Wendung: Er teilte ihnen mit, dass ein dritter Verräter kommen würde, und sie mussten entscheiden, wer es sein sollte. Ihr erstes Opfer war Kim Daily, eine gefälschte College-Basketball-Trainerin und echte Anwältin.
Die Verräter wählten auch zwei Komplizen aus, die für die Rolle des Chaosagenten vorsprechen sollten. Katie Fites, eine Marketingmanagerin aus Jacksonville, Florida, und die jüngste Spielerin im Alter von 23 Jahren, und Xavier Scruggs, ein ehemaliger MLB-Spieler, der nun Analyst ist, schmiedeten gegeneinander Intrigen, um den Platz zu ergattern. Die Premiere endet damit, dass sie damit beauftragt werden, ein Buch mit dem Titel „Verbrechen und Strafe“ zu stehlen und es an den Faithfuls vorbeizuschmuggeln.
Die Zeitbeschränkung veränderte alles
Die Fernsehsendungen dauern etwa 41–42 Minuten plus Werbung. Das unterscheidet sich stark von den Peacock-Versionen, die oft über eine Stunde dauern. Mike Cotton sagt, das Team habe viel Arbeit investiert, um herauszufinden, wo die Cliffhanger platziert werden sollten, um das Publikum bei der Stange zu halten.
„Wir haben in der Vorproduktion viel Zeit investiert, um diese verschiedenen Punkte auszuarbeiten, die die Episoden in einen Cliffhanger verwandeln könnten“, erklärt Cotton. „Wir wollten auf keinen Fall die Sendung wie ein Drama schneiden. Wir wollten die Episoden nicht schneller machen oder alles in eine kurze Zeit quetschen.“
Er fügt hinzu, dass die Sendung noch „atmet“ und die Möglichkeit hat, die Charaktere zu erkunden.
Eine neue Art, Spieler zu rekrutieren
Die Premiere zeigt einen Teilnehmer, der eine Karte in der Hand hält, auf der seine Präferenz steht, als Verräter oder Treuer zu spielen. Das ist in dieser Saison neu, so Rees-Jones. Die Produzenten wollten, dass sich die Einladungen echt anfühlen, als würden die Spieler tatsächlich gebeten, an einer verrückten Erfahrung in den schottischen Highlands teilzunehmen.
„Was wir an dieser Version geliebt haben, war Alan, der diese Spieler einlud“, sagt Rees-Jones. „Er schickte diese Einladungen aus, also sollte es so wirken, als würden diese Spieler tatsächlich zu einer verrückten Erfahrung in den schottischen Highlands eingeladen werden. Und in dieser Einladung stand, ob sie ein Verräter oder ein Treuer sein wollten.“
Rosie Franks weist darauf hin, dass die Karte eine Tradition aus früheren Staffeln fortsetzt. „Alan fragt sie schon immer in den ‚Gold-Gesprächen‘ am Feuer in der Premiere, welche Rolle sie im Spiel spielen wollen“, sagt sie.
Die EPs haben auch geändert, wie sie die anfänglichen Verräter auswählen. Sie wählen nur Spieler aus, die freiwillig diese Rolle übernehmen, weil es eine schwierige Aufgabe ist. „Wir wählen Verräter nur aus, wenn sie Verräter werden wollen, weil es eine schwierige Aufgabe ist“, sagt Rees-Jones. „Es gibt viel zu tun, also sollten sie Verräter werden wollen.“
Das Blut der Treuen ist bereits vergossen worden
Die Premiere forderte auch den ersten Opfer unter den Treuen. Kriste Lewis, eine Immobilienverkäuferin aus Mississippi, ging gegen Madeline Kostopulos, eine Bauleiterin aus San Diego, wegen eines beiläufigen Kommentars vor, von dem sie glaubte, es beweise, dass Kostopulos eine der getarnten Killerinnen sei. Victor Vollbrechthausen, ein Geschäftsmann aus New York, der Verbündeter von Kostopulos war, geriet wegen des sofortigen Greifens nach einem Schild in der ersten Herausforderung ins Visier.
Das Paar teilte die Stimmen fast zu gleichen Teilen. Und Daily’s Mord war nicht der einzige vergossene Blut – die Treuen verloren in der ersten Episode einen ihrer eigenen.
Was wir daraus machen
Die Premiere deutet darauf hin, dass die Produzenten versuchen, sich anzupassen. Die Aufnahme einer Karte, auf der die Präferenz für eine Rolle abgefragt wird, die unmittelbare Spannung am runden Tisch und das Cliffhanger-Ende zeigen alle eine Sendung, die sich an das Ausstrahlungsformat anpasst.
Ob das Publikum zustimmt, bleibt abzuwarten. Die Schöpfer beschreiben die Änderungen, die sie vorgenommen haben.
Fact Box – Staffel: The Traitors: New Blood – Moderator: Alan Cumming – Anzahl der Spieler: 22 – Länge der ersten Folge: ~41-42 Minuten (Ausstrahlung), übersteigt auf Peacock oft eine Stunde – Erste Opfer: Kim Daily (Verräter), namlose/r Treue/r – Erste Verräter: Tomica Adams, Joe Vanella (ausgewählt von Cumming); dritte Auswahl durch Adams und Vanella – Jüngster/e Spieler/in: Katie Fites, 23
Vergleichstabelle | Version | Länge | Format | | — | — | — | | Peacock | Übersteigt oft eine Stunde | Promi-Teilnehmer/innen | | NBC | ~41-42 Minuten | Zivilist/innen |
Die EPs wissen, dass die Show sich erneut beweisen muss. Die Premiere ist ihre Chance zu zeigen, dass The Traitors auch ohne prominente Gesichter leben kann. Ob der zivile Cast das Gewicht des Schlosses tragen kann, bleibt abzuwarten.
Quelle: „‘The Traitors: New Blood’ EPs Break Down NBC Premiere, Sweetening the Pot for the Faithful and Why the Civilian Cast ‘Played Hard Straight Away’“, Variety.
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