Midterms 2026Wer nach unseren Maßstäben Ihre Stimme verdientZum Leitfaden →
GESCHRIEBEN IN KLAREM DEUTSCH.
CLAY TRIBUNE.
Anzeige

Lethal Weapon 2 Kritik: Riggs und Murtaugh sehen sich in straffer Fortsetzung südafrikanischer Immunität gegenüber

Eine Geschichte zweier Offiziere, eines unberechenbaren Draufgängers und eines Familienvaters, die einen abscheulichen Konsul durch Hafen und Konsulat gleichermaßen jagen.

Von mitch·4 Min. Lesezeit
Two officers race through the mist of the harbor as a chase unfolds beneath the pale moon.

Zwei Jahre nach dem ersten Lethal Weapon jagen Riggs und Murtaugh eine Lieferung Goldmünzen aus Südafrika und stolpern dabei in eine Verschwörung, die durch diplomatische Immunität geschützt wird. Das ist die Ausgangslage von Lethal Weapon 2, und sie ist besser, als sie klingt. Die Buddy-Cop-Komödie von 1989 wirkt wie eine straffere, härtere Version ihres Vorgängers, mit einer politischen Schärfe, die auch heute noch trifft.

Richard Donner führt Regie, und er weiß genau, was er behalten und was er streichen muss. Der Film läuft 114 Minuten, und fast nichts bremst ihn. Die Verfolgungsjagd durch das Konsulat, die Autoverfolgung durch den Hafen, der Kampf im Lagerhaus – jede Sequenz verdient ihre Laufzeit. Das ist ein Film, der auf Tempo gebaut ist, und er lässt selten nach.

Trailer, via Warner Bros. Rewind.

Anzeige

Riggs und Murtaugh

Mel Gibson und Danny Glover sind der Motor. Gibson spielt Riggs als lockere Kanone, den Beamten, der seinen Instinkten mehr vertraut als dem Dienstweg. Glover spielt Murtaugh als Familienmenschen, denjenigen, der sich um die Konsequenzen sorgt. Gemeinsam tauschen sie Beleidigungen aus und retten sich gegenseitig das Leben, und die Chemie hält über den ganzen Film.

Joe Pesci taucht als Leo Getz auf, der nervige Zeuge, der mitten in alles hineingezogen wird. Seine Rolle ist kleiner als im ersten Film, aber er stiehlt immer noch Szenen mit seiner nervösen Energie. Patsy Kensit spielt Rika van den Haas, die Sekretärin, die sich in Riggs verliebt, auch wenn sie sein Ziel verachtet. Ihre Anwesenheit gibt der politischen Dimension ein menschliches Gesicht.

Die südafrikanische Verschwörung

Die Bösewichte sind Arjen Rudd, der Generalkonsul, und Pieter Vorstedt, sein Sicherheitsagent. Sie betreiben eine Schmuggeloperation, die Drogen von Südafrika in die Vereinigten Staaten schifft, und sie nutzen diplomatische Immunität, um sie zu decken. Das ist eine clevere Wendung, und der Film behandelt sie mit einem Ernst, den die Komödie um sie herum nie verliert.

Rudd ist ein abscheulicher Mann, und der Film lässt ihn nicht leicht davonkommen. Er repräsentiert ein System, dem Riggs und Murtaugh bereit sind, offen entgegenzutreten, und diese Spannung gibt der Geschichte ein Gewicht, das dem ersten Film fehlte. Die Verfolgungssequenzen machen Spaß, aber die Einsätze fühlen sich höher an, weil die Bösen nicht nur Kriminelle sind – sie sind Agenten eines Regimes.

Die Verfolgungsjagd durch den Hafen

Das Herzstück ist die letzte Strecke, in der Riggs und Murtaugh Rudd und seine Gefolgsleute durch den Hafen von Los Angeles jagen. Es ist eine spannungsgeladene Sequenz, voller Schüsse und knapper Entkommen, und sie steuert auf eine Auflösung zu, die die Handlung abschließt, ohne den Schwung zu verlieren. Der Film weiß, wann er eine Szene atmen lassen und wann er sie vorantreiben muss.

Die politische Schärfe

Der Film ist in seiner Politik nicht subtil, und das muss er auch nicht sein. Rudd ist ein Vertreter des Südafrikas der Apartheid-Ära, und der Film macht das von Anfang an klar. Murtaugh holt Leos Hilfe, um eine Szene zu inszenieren, die die Unterstützung der Anti-Apartheid-Demonstranten vor dem Konsulat gewinnt. Es ist ein einfacher Trick, aber er funktioniert, weil der Film seine Laufzeit damit verbracht hat, die Grausamkeit des Bösewichts zu etablieren.

Die Schwächen

Der Film ist nicht perfekt. Ein Teil des Humors wirkt veraltet, und das Tempo lässt in der mittleren Strecke gelegentlich nach. Die Nebenbesetzung, darunter Steve Kahan als Captain Murphy und Jenette Goldstein als Meagan Shapiro, bekommt weniger zu tun als im ersten Film. Aber nichts davon nimmt etwas von der Kernstärke.

Die Zahlen

Hier ist, was die Bilanz zeigt:

  1. Laufzeit: 114 Minuten
  2. Erscheinungsdatum: 7. Juli 1989
  3. Studio: Warner Bros.
  4. Oscar-Nominierung: Beste Tonschnitt (Robert G. Henderson)
  5. Weltweites Einspielergebnis: 227 Millionen Dollar
  6. Gefolgt von: Lethal Weapon 3 (1992)

Das endgültige Urteil

Lethal Weapon 2 ist eine straffe, lustige und überraschend pointierte Actionkomödie. Sie verdient ihren Ruf als einer der besten Beiträge der Reihe. Die Besetzung liefert ab, die Handlung liefert ab und die Action liefert ab. Es ist ein Film, der versteht, was den ersten Teil funktionieren ließ, und ihn weiter vorantreibt.

Wertung: 7 von 10.

Das Notizbuch

Das Notizbuch abonnieren.

Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.

Wir schicken eine Bestätigungsmail. Jede Ausgabe hat einen Abmeldelink, ein Klick genügt.

Film reviews
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Als Amazon-Partner verdient Clay Tribune an qualifizierten Verkäufen.