„F is for Family“ nimmt eine irisch-amerikanische Vorstadtfamilie und versetzt sie in die frühen 1970er Jahre, und die Serie hört nie auf, darüber lustig zu sein. Erschaffen von Bill Burr und Michael Price für Netflix, folgt die Serie dem Murphy-Clan durch fünf Staffeln und endet am 25. November 2021 nach insgesamt 44 Episoden. Es ist eine Komödie über Dysfunktion, Alkohol und die eigentümlichen Gewohnheiten erwachsener Männer in den 1970er Jahren.
Rustvale und die Murphys
Die Murphys leben in Rustvale, Pennsylvania, einer fiktiven Stadt, die sich spezifisch genug anfühlt, um real zu sein. Die Prämisse der Serie ist einfach: Folge einer Familie in einer Zeit, in der Kinder frei umherstreiften, Bier frei floss und nichts zwischen einem Mann und seinem Fernseher stand. Die Murphy-Eltern, gesprochen von Bill Burr und Laura Dern, streiten ständig. Ihr Sohn, gesprochen von Justin Long, versucht, sich in einer Welt zurechtzufinden, die er kaum versteht. Ihre Tochter, gesprochen von Haley Reinhart, verliert sich in ihrem eigenen Kopf.
Die Nebenbesetzung ist voller vertrauter Gesichter. Sam Rockwell spricht Vic, David Koechner spricht Bob Pogo, Kevin Michael Richardson spricht Rosie Roosevelt, Trevor Devall spricht Otto Holtenwasser, Mo Collins spricht Vivian Saunders, Kevin Farley spricht Babe Bonfiglio und Phil Hendrie spricht Jim Jeffords. Jede Figur bringt ihre eigene Art von Chaos mit.
Sprecharbeit und Drehbuch
Bill Burrs Darstellung als Frank Murphy ist das Fundament der Serie. Er liefert die bissigsten Zeilen der Serie mit einem Grinsen, das verdient wirkt. Laura Derns Sue Murphy ist eine ruhigere Präsenz, doch sie behauptet sich gegen Burrs Feuer. Justin Longs Kevin Murphy ist das emotionale Zentrum der Serie, und seine Szenen tragen das Gewicht der Reihe. Die Sprecharbeit ist durchweg stark, und das Drehbuch hält damit Schritt.
Der Humor stützt sich stark auf die Absurdität der Ära. Die Serie verspottet die sozialen Normen der 1970er Jahre, ohne je die Menschlichkeit ihrer Figuren aus den Augen zu verlieren. Es ist eine Komödie, die genau weiß, was sie tut, und sich dafür nicht entschuldigt.
Staffeln und Struktur
Die Struktur der Serie ist geradlinig. Die erste Staffel umfasste sechs Folgen, die nächsten drei liefen mit je zehn Folgen, und die letzte Staffel umfasste acht. Dieses Tempo gibt der Serie Raum zum Atmen. Die fünfte Staffel, angekündigt am 1. Oktober 2020, diente als Finale, führte Handlungsstränge zu Ende und gab den Figuren einen würdigen Abschied.
Die Stärken der Serie sind auch ihre Schwächen. Manche Folgen verlassen sich zu stark auf Wiederholungen, und die Dynamik der Familie Murphy kann über eine ganze Staffel hinweg ermüdend wirken. Die Serie ist am besten, wenn sie langsamer wird und ihre Figuren atmen lässt, und am schlechtesten, wenn sie sich auf ihre eigene Formel verlässt.
Was am besten funktioniert
Die besten Folgen der Serie sind diejenigen, die vom üblichen Chaos der Familie abrücken. Diese Momente geben der Serie die Chance, ihre Welt jenseits des Haushalts der Murphys zu erkunden. Die schwächsten Folgen der Serie sind diejenigen, die in derselben Spur feststecken und Witze wiederholen, die bereits gemacht wurden.
Hier ist, wie die Serie über ihre Staffeln aufgeteilt ist:
- Erste Staffel: Sechs Folgen, die die Murphys und ihre Welt einführen.
- Zweite Staffel: Zehn Folgen, die die Konflikte der Familie vertiefen.
- Dritte Staffel: Zehn Folgen, die den Umfang der Serie erweitern.
- Vierte Staffel: Zehn Folgen, die den Fokus auf die Familie straffen.
- Fünfte Staffel: Acht Folgen, die als Finale dienen.
Schlusswort
„F is for Family“ ist eine durchweg unterhaltsame Serie, die gelegentlich Mühe hat, ihrer eigenen Formel zu entkommen. Die Synchronarbeit ist hervorragend, das Drehbuch ist scharf, und das Porträt Amerikas der 1970er-Jahre ist sowohl zutreffend als auch urkomisch. Die Serie verdient ihren Ruf als herausragender Beitrag zur Erwachsenenanimation.
Es ist nicht perfekt. Einige Episoden wirken wie Füllmaterial, und die Dynamik der Familie Murphy kann mit der Zeit dünn werden. Doch die Stärken der Serie überwiegen ihre Schwächen. Das Finale, angekündigt am 1. Oktober 2020, gab der Serie einen würdigen Abschluss, und die Serie beendete ihre Laufbahn am 25. November 2021 nach insgesamt 44 Episoden.
Die Serie bleibt ein solider Beitrag im Genre der Erwachsenenanimation, und sie erinnert daran, warum die 1970er Jahre eine reiche Quelle für Komik bleiben. Es ist eine Serie, die Aufmerksamkeit belohnt und ihr Publikum verdient.
Wichtige Fakten – Schöpfer: Bill Burr, Michael Price – Sender: Netflix – Staffeln: 5, 44 Episoden – Erstausstrahlung: 18. Dezember 2015 – Letzte Ausstrahlung: 25. November 2021
Das Vermächtnis der Serie beruht auf Beständigkeit. Sie weiß genau, was sie ist, und verschwendet keine Minute damit, etwas anderes vorzugeben.
Das Notizbuch abonnieren.
Die besten Geschichten des Tages und jedes neue Urteil, in klarem Deutsch, um sieben im Postfach. Eine Mail am Tag, nicht mehr.





