Melissa McCarthy verbringt den Großteil von Spy hinter einem Schreibtisch, und der Film ist dadurch klüger. Paul Feig schrieb und inszenierte die Spionagekomödie von 2015, die der CIA-Analystin Susan Cooper folgt, als sie nach dem Verschwinden eines gestohlenen tragbaren Nukleargeräts ihr Headset gegen einen Feldeinsatz eintauscht. Der Film läuft 120 Minuten und mischt Action, Komödie und Krimi.
Trailer, via 20th Century Studios.
Susan Cooper verlässt den Schreibtisch
Cooper beginnt als ferngesteuerte Betreuerin des Feldagenten Bradley Fine, gespielt von Jude Law. Als Fine bei einer Mission stirbt – erschossen von der Waffenhändlerin Rayna Boyanov, gespielt von Rose Byrne –, meldet sich Cooper freiwillig, um Rayna selbst aufzuspüren. Ihre Chefin Elaine Crocker stimmt nur zögernd zu. Rick Ford, ein erfahrener Agent, gespielt von Jason Statham, wendet sich gegen ihre Unerfahrenheit und kündigt aus Protest.
Ein abtrünniger Agent und eine Bombe in der Seine
Ford taucht trotzdem wieder in Paris auf und besteht darauf, dass Cooper scheitern wird. Sie entdeckt einen Mann, der Fords Rucksack gegen einen mit einer Bombe austauscht, und warnt ihn rechtzeitig. Er wirft sie in die Seine und unterbricht damit ein nahegelegenes Verka Serduchka-Konzert. Cooper verfolgt den Mann und tötet ihn im folgenden Kampf versehentlich.
Rose Byrne erschafft eine Bösewichtin, die es wert ist, gesehen zu werden
Byrnes Rayna ist die beste Erfindung des Films. Sie erschießt Fine in ihrem eigenen Haus und lädt Cooper dann in ihren inneren Kreis ein, nachdem Cooper sie in einem Casino in Rom vor einem vergifteten Drink bewahrt hat. Diese Wendung ist der Motor des Films, und Byrne spielt sie kalt.
Sie ist ein Risiko, das sie eingehen mussten.
Statham wird komisch
Stathams Ford ist die Überraschung. Er verbringt seine Szenen damit, mit Cooper zu streiten und ihr Scheitern vorherzusagen, was ein Witz ist, den der Film laufen lässt. Miranda Hart als Coopers Kollegin Nancy und Allison Janney als Crocker vervollständigen eine Besetzung, zu der auch Bobby Cannavale und Peter Serafinowicz gehören.
Eine Rendite von 235 Millionen Dollar
Spy feierte seine Premiere am 15. März 2015 bei South by Southwest und kam am 5. Juni 2015 über 20th Century Fox in die US-amerikanischen Kinos. Bei einem Budget von 65 Millionen Dollar spielte er weltweit 235 Millionen Dollar ein. Er erhielt zwei Golden-Globe-Nominierungen: Best Motion Picture – Musical or Comedy und Best Actress für McCarthy.
Was Spy richtig macht
Der Film funktioniert, weil er Coopers Schreibtischjob nie als Pointe behandelt. Ihre Kompetenz ist die Ausgangslage, nicht der Witz, und Feigs Drehbuch lässt sie gut in der Arbeit sein, bevor sie gut im Feld ist. Die Globe-Nominierungen waren verdient, insbesondere die von McCarthy.
Die Wertung
Spy ist eine saubere, selbstbewusste Komödie, die genau weiß, was sie tut. 7,5 von 10.
Wichtige Fakten: – Veröffentlichung: 5. Juni 2015 (USA) – Laufzeit: 120 Minuten – Budget: 65 Millionen Dollar – Weltweites Einspielergebnis: 235 Millionen Dollar – Metacritic: 75/100
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