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Cloverfield: Eine schlanke, clevere Maschine, die Verwirrung mit Grauen verwechselt

Matt Reeves’ Found-Footage-Monsterfilm Cloverfield von 2008, rezensiert: die Szene mit der Freiheitsstatue, die geheime Besetzung und die Frage, ob die 85-minütige Fahrt noch überzeugt.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A monstrous beast looms over a shattered city street, its shadow casting terror upon all below.

Cloverfield beginnt mit einem gefundenen Camcorder und einer Titeltafel des Verteidigungsministeriums. Das Band wurde in dem Gebiet gefunden, das „früher als Central Park bekannt“ war. Matt Reeves’ Film von 2008 läuft 85 Minuten und lässt die Kamera nie zur Ruhe kommen.

Trailer, via TrailerInHD.

Eine Abschiedsparty am 22. Mai 2008

Rob Hawkins bricht nach Japan auf. Sein Bruder Jason und Jasons Freundin Lily veranstalten für ihn eine Überraschungsparty in Lower Manhattan. Jason bittet Robs besten Freund Hud, testimonials zu filmen. Hud, gespielt von T.J. Miller in seinem Filmdebüt, lässt die Kamera weiterlaufen.

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Beth McIntyre kommt verstört an. Sie und Rob streiten über sein Schweigen nach ihrem One-Night-Stand, und sie geht. Dann bebt der Boden. Ein stadtweiter Stromausfall folgt. Die Nachrichten melden einen gekenterten Öltanker nahe Liberty Island.

Der Kopf der Freiheitsstatue

Die Partygäste steigen auf das Dach und sehen eine Explosion. Brennende Trümmer fliegen auf sie zu. Als sie das Gebäude verlassen, wird der abgetrennte Kopf der Freiheitsstatue in die Stadt geschleudert und landet in der nahen Straße. Hud filmt eine riesige Kreatur, die blocks away das Woolworth Building zum Einsturz bringt.

Die Gruppe sucht Schutz in einem convenience store. Draußen finden sie Marlena Diamond, bedeckt mit Staub und unter Schock. Sie sagt, die Kreatur habe „Menschen gegessen“.

Überquerung der Brooklyn Bridge

Rob erhält einen Anruf von Beth. Sie ist in ihrer Wohnung im Time Warner Center eingeschlossen. Die Gruppe versucht, Manhattan über die Brooklyn Bridge zu evakuieren. Die Kreatur zerstört die Brücke und tötet Jason.

Der beste Trick des Films ist die Kamera selbst. Hud filmt, weil ihm gesagt wird, er solle es tun. Der Found-Footage-Stil lässt die Zerstörung nah wirken. Reeves führte Regie nach einem Drehbuch von Drew Goddard.

Was das Casting-Geheimnis kostete

Paramount gab das Projekt im Februar 2007 heimlich grünes Licht. Das Casting folgte derselben Regel. Keine Drehbücher gingen an die Kandidaten. Schauspieler lasen Szenen aus J.J. Abrams‘ früheren Serien Alias und Lost statt irgendetwas aus diesem Film.

Lizzy Caplan übernahm die Rolle der Marlena, ohne die Prämisse zu kennen. Sie war ein Fan von Lost. Später sagte sie, sie würde nicht wieder bei einem Film zusagen, „ohne genau zu wissen, was es ist“. Sie nannte Marlena eine sarkastische Außenseiterin und die Rolle „körperlich fordernd“.

Das Monster namens Clover

Neville Page entwarf die Kreatur, die als Clover bekannt ist. Zu den Arbeitstiteln gehörten:

  • Slusho
  • Cheese
  • Greyshot

Der Film spielte weltweit 172,4 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 25 Millionen Dollar.

Was Bestand hat:

  1. Die Laufzeit von 85 Minuten
  2. Huds Kamera als einziger Blickwinkel
  3. Die Brückensequenz

Was nicht:

  • Die Charaktere bleiben dünn
  • Die virale Kampagne war besser als die Auflösung

Cloverfield ist eine schlanke, clevere Maschine, die Verwirrung mit Grauen verwechselt. Das Marketing versprach ein Rätsel; der Film liefert eine Fahrt. Es lohnt sich, ihn einmal anzusehen.

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