Trailer, via Warner Bros..
The Conjuring: The Devil Made Me Do It Puts a Demon on Trial and Forgets the Trial
The Conjuring: The Devil Made Me Do It arrived in 2021 as the seventh film in The Conjuring Universe and the third in the main Conjuring series, the one that follows Ed and Lorraine Warren. Michael Chaves directs. David Leslie Johnson-McGoldrick wrote the screenplay from a story he developed with James Wan, and Wan and Peter Safran return to produce.
The hook is a real one: the 1981 trial of Arne Cheyenne Johnson, the first American murder case in which a defendant claimed demonic possession as a defense. The film is based on that trial, in addition to The Devil in Connecticut, Gerald Brittle’s book about it. The tagline promises „The demonic case that shocked America.“ The film gets the hook. It does not get much else.
Brookfield, Connecticut, and the Boy on the Floor
The opening is the best stretch. In 1981, the Warrens document the exorcism of 8-year-old David Glatzel in Brookfield, Connecticut. The family is there — his sister Debbie, her boyfriend Arne Johnson, Father Gordon. When it goes wrong, Arne invites the demon into himself instead of the boy. Ed watches it happen, and the demon causes him to suffer a heart attack.
That’s a clean machine: one sacrifice, two casualties, one witness nobody will believe. Ruairí O’Connor plays Arne, Julian Hilliard plays David, Sarah Catherine Hook makes her feature film debut as Debbie. Charlene Amoia plays Judy Glatzel, Keith Arthur Bolden plays Sergeant Clay, and Sterling Jerins plays Judy Warren. Farmiga and Wilson hold the center as they always have.
Twenty-Two Stab Wounds, Twice Over
A month later, Ed wakes in a hospital and says he saw the demon enter Arne. Arne hallucinates an entity attacking him, then murders his landlord by stabbing him 22 times. The film plants the number carefully. It comes back later, in Danvers, Massachusetts, where detectives find a matching totem in the death of Katie Lincoln — also stabbed 22 times.
The repetition should land hard. It doesn’t. The 22 is a clue, not a wound. The movie treats its own grisliest detail as connective tissue between set pieces, and the horror drains out of it.
Ein Fluch ging durch ein Totem
Als die Warrens ein Hexentotem im Hause Glatzel entdecken, hört der Film auf, eine Spukhausgeschichte zu sein, und wird eine okkulte Verschwörung. Ein satanischer Fluch bewegt sich durch das Totem. Pater Kastner, ein ehemaliger Priester, gespielt von John Noble, studierte den Kult der Jünger des Widders und erklärt, dass ein Okkultist den Gegenstand absichtlich platziert habe. Eugenie Bondurant spielt diesen Okkultisten. Shannon Kook spielt Drew Thomas. Die Quelle vermerkt nur, dass Ed von dem Fluch betroffen ist, wenn ein Totem im Spiel ist, ohne ins Detail zu gehen.
Hier verschiebt sich die Aufmerksamkeit des Films. Der Prozess gegen Arne Johnson ist es, der diesen Fall berüchtigt machte. Die Warrens ziehen den Freispruch von Michael Taylor wegen Mordes in England in Betracht, was Arnes Fall zum ersten amerikanischen Mordprozess macht, in dem dämonische Besessenheit als Verteidigung angeführt wird. Meine Lesart ist, dass der Gerichtssaal am Rand des Films bleibt, während der okkulte Handlungsstrang ins Zentrum rückt, und diese Entscheidung kostet den Film sein Thema.
Lorraines Vision in Danvers
Die beste Idee in der zweiten Hälfte ist, dass Lorraines Visionen tatsächliche Beweise liefern. Sie erfährt durch eine Vision, dass Jessica, Katies vermisste Freundin, Katie in besessenem Zustand ermordete und dann in den Tod sprang. Detektive bergen die Leiche wegen dessen, was Lorraine sah. Später sieht Lorraine, wie der Okkultist versucht, Arne zum Selbstmord zu bringen, und verhindert es — was den Okkultisten auf die Anwesenheit der Warrens aufmerksam macht.
Das ist ein echter Mechanismus, kein Jump Scare. Ein Buch der Stregheria-Hexenkunst besagt, dass der Altar des Okkultisten zerstört werden muss, damit der Fluch aufgehoben wird. Die Quelle sagt nicht, wie der Film sein Ende inszeniert, also lasse ich das beiseite. Was ich sagen kann, ist, dass das okkulte Material, nicht der Prozess, der Bereich ist, in dem der Film seine zweite Hälfte verbringt.
Was die Fallakten preisgeben
Die Entwicklung eines dritten Conjuring-Films begann 2016. Wan sagte, er würde wegen Terminkonflikten keinen weiteren Film der Reihe inszenieren, und Safran sagte, der nächste Film würde kein Spukhausfilm sein. Bis Juni 2017 wurde ein dritter Teil offiziell angekündigt, wobei Johnson als Drehbuchautor engagiert wurde. Chaves wurde nach The Curse of La Llorona (2019) als Regisseur benannt. Im Dezember 2018 wurden Wilson und Farmiga bestätigt, ihre Rollen erneut zu übernehmen. Im August 2019 wurden Megan Ashley Brown und Mitchell Hoog als junge Lorraine und Ed angekündigt. Im Dezember 2019 wurden Jerins, Hilliard, Hook und O’Connor als Besetzung bestätigt. Die Dreharbeiten fanden Mitte 2019 in Georgia statt.
Ursprünglich für einen Kinostart im September 2020 vorgesehen, wurde der Film durch die COVID-19-Pandemie verzögert. Er läuft 111 Minuten und trägt die Genres Horror, Mystery und Thriller.
The Conjuring und The Conjuring 2 funktionierten, weil sie begrenzt waren: ein Haus, eine Familie, eine Uhr. The Devil Made Me Do It will das Gegenteil – ein Kult, ein Fluch, eine vermisste Frau, ein zweiter Mord, ein Roadtrip durch Massachusetts und ein Prozess, den er als Hintergrund behandelt. Jedes starke Bild wird fallen gelassen, bevor es wirkt. Der Tausch ist das Problem.
Farmiga und Wilson sind gut genug, um einen schwächeren Film zu tragen, und sie schaffen es fast. Was sie nicht beheben können, ist ein Drehbuch, das sein bestes Material – die Besessenheitsverteidigung, den Gerichtssaal, das, was diesen Fall berüchtigt machte – als Vorbereitung für eine Jagd behandelt. Die Okkultistin ist ein guter Bösewicht. Sie ist auch eine Ablenkung von der Geschichte, die der Titel verkauft.
WICHTIGE FAKTEN
- Veröffentlichung: 2021
- Laufzeit: 111 Minuten
- Regie: Michael Chaves
- Drehbuch: David Leslie Johnson-McGoldrick, nach einer Geschichte von Johnson-McGoldrick und James Wan
- Produzenten: James Wan und Peter Safran
- Besetzung: Vera Farmiga, Patrick Wilson, Sterling Jerins, Sarah Catherine Hook, Ruairí O’Connor, Julian Hilliard, Charlene Amoia, John Noble, Eugenie Bondurant, Shannon Kook, Ronnie Gene Blevins, Keith Arthur Bolden
- Genres: Horror, Mystery, Thriller
- Slogan: „Der dämonische Fall, der Amerika schockierte.“
- Dreharbeiten: Georgia, Mitte 2019
- Ursprüngliches Erscheinungsdatum: September 2020, aufgrund von COVID-19 verschoben
- Metacritic: 53/100
- Wertung: 5,3/10
The Conjuring: The Devil Made Me Do It ist kein schlechter Film. Er wählt stets die falsche seiner eigenen Ideen. Der Exorzismus von David Glatzel ist erschreckend. Der Prozess von Arne Johnson ist faszinierend. Der Film gibt einem ein wenig vom Ersten und fast nichts vom Zweiten und verlangt dann, dass man sich um einen Altar in einem Raum sorgt, den man nie betreten hat. Für eine Reihe, die darauf aufbaut, das Gewöhnliche unerträglich zu machen, verbringt dieser zu viel Zeit abseits des Falls, der ihn hervorgebracht hat.
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