Margot Robbie spielt Harley Quinn in Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn), einem 109-minütigen Action-Krimi unter der Regie von Cathy Yan nach einem Drehbuch von Christina Hodson. Der Werbeslogan verspricht „Mind over mayhem“. Der Film liefert das Chaos; der Verstand ist die Stelle, an der es wackelig wird.
Trailer, via Warner Bros..
Cassandra Cain und der Diamant
Der Aufbau ist schlank. Ein junges Mädchen namens Cassandra Cain stiehlt einen seltenen Diamanten vom Verbrecherboss Roman Sionis, und es wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Harley gerät mitten hinein. Sie verbündet sich mit einer Sängerin, einer Auftragskillerin und einer Polizeidetektivin, um das Mädchen am Leben zu halten.
Das ist der ganze Motor. Ein Diamant, ein Verbrecherboss und ein Team, das sich um ein Kind bildet.
Margot Robbie und die Besetzung um sie herum
Robbie beherrscht Harley vollständig. Das Problem ist, dass alle anderen weniger zu tun bekommen. Mary Elizabeth Winstead spielt Helena Bertinelli, auch Huntress genannt. Jurnee Smollett-Bell spielt Dinah Lance, auch Black Canary genannt — die Quelle führt sie als Sängerin. Rosie Perez spielt Renee Montoya, eine Polizeidetektivin.
Ewan McGregor spielt Sionis, und Chris Messina spielt Victor Zsasz. Beide haben Spaß. Keiner von beiden ist furchteinflößend.
Mind over mayhem.
Cathy Yan und Christina Hodson
Yan inszeniert mit echter Farbe und einem lockeren, scherzhaften Rhythmus. Hodsons Drehbuch lässt Harleys Erzählung vor- und zurückspringen, was eine Zeit lang reizvoll ist und dann einfach nur geschäftig. Die Kampfszenen sind auf Klarheit inszeniert, nicht auf Gewicht. Niemand scheint schwer verletzt zu werden.
Die beste Idee des Films, aus Sicht dieser Zeitung, ist, dass Harleys Freiheit die eigentliche Handlung ist. Der Diamant ist der Grund für das Kopfgeld.
Renee Montoya und das Team
Montoya ist das interessanteste Element und das am wenigsten genutzte. Als Polizistin sollte sie das Rückgrat der Sache sein. Stattdessen ist sie eine Nebenfigur in Harleys Geschichte. Das Team bildet sich spät und findet nie richtig zusammen.
Besetzung und Rollen
| Darsteller | Rolle |
|---|---|
| Margot Robbie | Harley Quinn |
| Rosie Perez | Renee Montoya |
| Mary Elizabeth Winstead | Helena Bertinelli / Huntress |
| Jurnee Smollett-Bell | Dinah Lance / Black Canary |
| Ewan McGregor | Roman Sionis |
| Ella Jay Basco | Cassandra Cain |
| Chris Messina | Victor Zsasz |
Was Birds of Prey richtig macht
Die Energie ist echt. Robbie ist echt. Der Film will gute Unterhaltung sein und ist es größtenteils auch, auf verstreute Weise. Er entscheidet nur nie, ob er Harleys Film oder der Film der Birds ist, und diese Unentschlossenheit kostet ihn.
6,9 von 10.
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