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Birds of Prey Kritik: Margot Robbie glänzt in einem zerstreuten, farbenfrohen Harley-Quinn-Ausflug

Harley Quinns chaotische Emanzipation kommt in einem 109-minütigen Action-Krimi-Ritt auf die Leinwand. Margot Robbie glänzt, doch die Birds finden nie ganz zusammen.

Von mitch·2 Min. Lesezeit
A woman dressed in a harlequin-patterned suit leaps above a speeding car in a neon-lit urban scene.

Margot Robbie spielt Harley Quinn in Birds of Prey (and the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn), einem 109-minütigen Action-Krimi unter der Regie von Cathy Yan nach einem Drehbuch von Christina Hodson. Der Werbeslogan verspricht „Mind over mayhem“. Der Film liefert das Chaos; der Verstand ist die Stelle, an der es wackelig wird.

Trailer, via Warner Bros..

Cassandra Cain und der Diamant

Der Aufbau ist schlank. Ein junges Mädchen namens Cassandra Cain stiehlt einen seltenen Diamanten vom Verbrecherboss Roman Sionis, und es wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Harley gerät mitten hinein. Sie verbündet sich mit einer Sängerin, einer Auftragskillerin und einer Polizeidetektivin, um das Mädchen am Leben zu halten.

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Das ist der ganze Motor. Ein Diamant, ein Verbrecherboss und ein Team, das sich um ein Kind bildet.

Margot Robbie und die Besetzung um sie herum

Robbie beherrscht Harley vollständig. Das Problem ist, dass alle anderen weniger zu tun bekommen. Mary Elizabeth Winstead spielt Helena Bertinelli, auch Huntress genannt. Jurnee Smollett-Bell spielt Dinah Lance, auch Black Canary genannt — die Quelle führt sie als Sängerin. Rosie Perez spielt Renee Montoya, eine Polizeidetektivin.

Ewan McGregor spielt Sionis, und Chris Messina spielt Victor Zsasz. Beide haben Spaß. Keiner von beiden ist furchteinflößend.

Mind over mayhem.

Cathy Yan und Christina Hodson

Yan inszeniert mit echter Farbe und einem lockeren, scherzhaften Rhythmus. Hodsons Drehbuch lässt Harleys Erzählung vor- und zurückspringen, was eine Zeit lang reizvoll ist und dann einfach nur geschäftig. Die Kampfszenen sind auf Klarheit inszeniert, nicht auf Gewicht. Niemand scheint schwer verletzt zu werden.

Die beste Idee des Films, aus Sicht dieser Zeitung, ist, dass Harleys Freiheit die eigentliche Handlung ist. Der Diamant ist der Grund für das Kopfgeld.

Renee Montoya und das Team

Montoya ist das interessanteste Element und das am wenigsten genutzte. Als Polizistin sollte sie das Rückgrat der Sache sein. Stattdessen ist sie eine Nebenfigur in Harleys Geschichte. Das Team bildet sich spät und findet nie richtig zusammen.

Besetzung und Rollen

Darsteller Rolle
Margot Robbie Harley Quinn
Rosie Perez Renee Montoya
Mary Elizabeth Winstead Helena Bertinelli / Huntress
Jurnee Smollett-Bell Dinah Lance / Black Canary
Ewan McGregor Roman Sionis
Ella Jay Basco Cassandra Cain
Chris Messina Victor Zsasz

Was Birds of Prey richtig macht

Die Energie ist echt. Robbie ist echt. Der Film will gute Unterhaltung sein und ist es größtenteils auch, auf verstreute Weise. Er entscheidet nur nie, ob er Harleys Film oder der Film der Birds ist, und diese Unentschlossenheit kostet ihn.

6,9 von 10.

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