Cameron Diaz spielt Elizabeth Halsey, eine Mittelschullehrerin in Chicago, die ihren Job, ihre Schüler und ihre Kollegen hasst. Sie flucht über die Kinder, trinkt stark, raucht Marihuana und legt Filme ein, damit sie während des Unterrichts schlafen kann. Bad Teacher, am 24. Juni 2011 von Columbia Pictures veröffentlicht, verlangt von Ihnen, das 92 Minuten lang lustig zu finden. Meistens gelingt das nicht.
Trailer, über Sony Pictures Entertainment.
Elizabeth Halsey und der Verlobte, der sie verlässt
Die Ausgangslage ist dünn und weiß das. Elizabeth plant, den Lehrerberuf aufzugeben und ihren wohlhabenden Verlobten Mark zu heiraten. Seine Mutter zeigt ihm, dass Elizabeth nur hinter seinem Geld her ist, und er verlässt sie. Also geht sie zurück zur Arbeit.
Das ist der ganze Motor. Jake Kasdan führt Regie nach einem Drehbuch von Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg, und der Slogan – „She doesn’t give an ‚F.'“ – setzt den Ton, bevor ein Bild läuft. Nach Ansicht dieser Zeitung findet der Film nie einen zweiten Gang.
Der 9.300-Dollar-Eingriff und der 5.700-Dollar-Bonus
Elizabeth nimmt Scott Delacorte ins Visier, einen wohlhabenden Aushilfslehrer, gespielt von Justin Timberlake. Sie weist die Annäherungsversuche von Russell Gettis zurück, dem Sportlehrer, gespielt von Jason Segel. Ihre Kollegin Amy Squirrel, gespielt von Lucy Punch, verfolgt Scott ebenfalls.
Dann erfährt Elizabeth, dass Scotts Ex-Freundin große Brüste hatte. Also entscheidet sie sich für Brustimplantate zum Preis von 9.300 Dollar. Was folgt, ist eine Reihe von Machenschaften, um das Geld aufzutreiben:
- Eine Autowäsche der 7. Klasse in provokativer Kleidung
- Eltern dazu zu manipulieren, ihr Geld für Schulmaterial und Nachhilfe zu geben
- Ihre Klasse zu zwingen, To Kill a Mockingbird für den staatlichen Test zu lernen, um einen Bonus von 5.700 Dollar zu ergattern
Amy erzählt dem Rektor von der Veruntreuung. Er weist die Behauptungen zurück, als keine Beweise vorgelegt werden. Das ist nach Ansicht dieser Zeitung eine Komplikation, auf der der Film nicht weiter aufbaut.
Ein Schema, das die veröffentlichte Zusammenfassung auslässt
Spät im Film gibt Scott zu, dass er sich zu Amy hingezogen fühlt und Elizabeth nur als Freundin mag. Amy und Scott beginnen, sich zu treffen. Elizabeth freundet sich mit Russell an.
Die veröffentlichte Handlungszusammenfassung beschreibt auch, wie Elizabeth sich als Journalistin ausgibt, um einem Staatsprofessor nahezukommen, ihn betäubt und die Testantworten an sich nimmt. Die Zusammenfassung bricht mitten in der Szene ab, sodass diese Zeitung nicht sagen kann, was der Film mit diesem Diebstahl macht oder ob er jemals thematisiert wird. Wir werden nicht ein Ende erraten, das die Aufzeichnung nicht hergibt.
Eine Besetzung, die besseres Material verdient
Die Nebendarsteller sind der Grund, sich das anzusehen. Phyllis Smith spielt Lynn Davies. John Michael Higgins spielt Direktor Wally Snur. Thomas Lennon ist Carl Halabi. Molly Shannon und Eric Stonestreet tauchen als Melody und Kirk auf. Kaitlyn Dever, Kathryn Newton und Matthew J. Evans spielen Schüler.
Diaz engagiert sich. Das ist nicht dasselbe, wie etwas zum Spielen zu bekommen. Timberlakes Scott liest sich für diese Zeitung wie eine Pointe ohne Inneres. Segels Russell ist mit einer Wärme geschrieben, die der Rest der Besetzung nicht hat, und der Film behandelt ihn als Trostpreis.
Was die Autowasch-Szene tatsächlich kostet
Bad Teacher entscheidet nie, ob wir mit Elizabeth oder über sie lachen. Er teilt den Unterschied und landet bei keinem von beiden.
Die Autowäsche, das Elterngeld, der betäubte Professor — jeder Schlag wird inszeniert, um zu schockieren. Amy meldet die Veruntreuung und nichts kommt dabei heraus. Elizabeth gewinnt den Bonus trotzdem. Eine Komödie kann von einer Figur leben, die einer Abrechnung entgeht. Diese, so die Ansicht dieser Zeitung, verdient das nicht.
Die Zahlen zu Bad Teacher
- Veröffentlichungsdatum: 24. Juni 2011
- Vertrieb: Columbia Pictures
- Laufzeit: 92 Minuten
- Genre: Komödie
- Metacritic: 47/100
- Einspielergebnis: 216 Mio. $
- Implantationsverfahren: 9.300 $
- Bonuszahlung für Testergebnisse: 5.700 $
Warum die 216 Millionen Dollar weniger bedeuten, als es aussieht
Bad Teacher spielte 216 Millionen Dollar ein. Diese Zahl wird als Beweis dafür angeführt werden, dass der Film funktioniert hat. Das ist er nicht. Die gemischten Kritiken waren kein Versagen der Nervenstärke seitens der Kritiker. Sie waren die richtige Einschätzung.
Der Film hat einen echten Aktivposten: ein Ensemble, das bereit ist, hässlich zu spielen. Was ihm nach Einschätzung dieser Zeitung fehlt, ist eine zweite Idee. Kasdan und seine Autoren hatten eine Prämisse und einen Werbeslogan. Nach dem Zeugnis des fertigen Films war das alles, was sie hatten.
Einmal sehenswert, im Flugzeug, halb schlafend. Das ist eine niedrige Messlatte, und Bad Teacher reißt sie nicht mit großem Abstand.
47/100 (Metacritic)
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