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‚The Boys Presents: Diabolical‘ Review: Acht Kurzfilme, ein Chaos-gefülltes Universum ()

Eine Sammlung von acht animierten Kurzfilmen, angesiedelt im düsteren Universum von The Boys, rezensiert für seine gewagte, ungleichmäßige und oft brillante Vision.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A grim, comic illustration of superheroes and villains in a shadowy city, evoking the world of The Boys.

„The Boys Presents: Diabolical“ ist eine eigentümliche Erscheinung. Es ist eine Sammlung von acht animierten Kurzfilmen, von denen jeder eine in sich geschlossene Geschichte im gleichen schmutzigen, lustigen Universum wie die Live-Action-Serie erzählt. Es ist auch eine Werbefläche für einige der abgedrehtesten Köpfe Hollywoods und wirkt wie eine Visitenkarte für Autoren, die über die Grenzen des Live-Action-Fernsehens hinausgehen wollen. Das Ergebnis ist ungleichmäßig, oft brillant und nie langweilig.

Trailer, über Prime Video.

Acht Kurzfilme, ein Universum

Die Serie feierte am 4. März 2022 auf Prime Video ihre Premiere. Sie umfasst acht Episoden, von denen jede eine eigenständige Geschichte mit ihrem eigenen Animationsstil ist. Das bedeutet, dass der erste Kurzfilm überhaupt nicht wie der zweite aussieht und der achte auch nicht wie der zweite. Das Anthologieformat ermöglicht es den Kreativen, unterschiedliche Tonlagen, unterschiedliche Stile und unterschiedliche Interpretationen der gleichen Charaktere auszuprobieren. Es ist eine mutige Entscheidung, die sich größtenteils auszahlt.

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Das Autorenteam

Die Serie wurde von Eric Kripke, Seth Rogen und Evan Goldberg kreiert, allen als ausführende Produzenten der Live-Action-Serie. Sie bringen ein Autorenteam an Bord, das wie eine Comedy-Supergruppe wirkt: Garth Ennis, Simon Racioppa, Justin Roiland, Ilana Glazer, Awkwafina und Andy Samberg. Das Ergebnis ist eine Show, die innerhalb einer einzigen Episode von düsterer Satire zu absurdem Humor übergehen kann.

„Eine Sammlung von respektlosen und emotional schockierenden animierten Kurzfilmen.“

Voice Acting Lineup

Der Sprechcast ist stark mit Namen aus der Live-Action-Serie besetzt. Antony Starr, Dominique McElligott, Colby Minifie, Chace Crawford, Elisabeth Shue und Giancarlo Esposito kehren alle zurück, um ihre Charaktere zu verkörpern. Ihre Vertrautheit gibt der Anthologie Halt, selbst wenn die Animation verrückt spielt.

Was funktioniert

Die besten Episoden treffen ihre Ziele mit Präzision. Ein Kurzfilm konzentriert sich auf den Aufstieg eines frühen Schurken und zeigt, wie er zu dem Monster wurde, das wir kennen. Ein anderer folgt einem Vigilanten, der versucht, einen Superhelden auf die falsche Weise auszuschalten. Diese Geschichten wirken erfrischend und halten sich gleichzeitig an die etablierten Regeln der Show.

Der Humor ist messerscharf, und der Horror ist wirklich beunruhigend. Die Serie scheut sich nicht vor Gewalt und schont ihre Bösewichte nicht. Dieses Engagement für die Dunkelheit ist ein Grund, warum es funktioniert.

Wo es an Potenzial mangelt (Wo es an Potenzial mangelt)

Nicht jede Episode trifft ins Schwarze. Einige Kurzfilme stützen sich zu stark auf Schockeffekte, und einige wirken unvollendet oder überhastet. Das Anthologieformat kann zudem zu einem ungleichmäßigen Tempo führen, da einige Geschichten zu kurz sind, um ihre Ideen vollständig zu entwickeln.

Die Animationsvielfalt ist sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche. Während sie jede Episode optisch unterscheidet, kann sie die Serie auch fragmentiert anstatt zusammenhängend wirken lassen.

Die Bewertung (Die Bewertung)

Hier ein kurzer Überblick darüber, wie die Show in ihren Hauptelementen abschneidet:

  • Animation: 7/10 – vielfältig, manchmal beeindruckend, manchmal ablenkend
  • Sprecher: 8/10 – stark, engagiert über das gesamte Ensemble hinweg
  • Drehbuch: 7/10 – clever, ungleichmäßig, mit Höhepunkten und Tiefpunkten
  • Themen: 7/10 – düster, ehrlich und gelegentlich übertrieben
  • Gesamt: 7/10 – ein lohnendes Spin-off mit einer klaren Identität

Endergebnis (Endergebnis)

„The Boys Presents: Diabolical“ ist ein Flickenteppich, aber ein Flickenteppich voller Ambitionen. Es ist keine perfekte Show, und sie versucht auch nicht, es zu sein. Stattdessen versucht sie, den Chaos ihres Ausgangsmaterials in einem Format einzufangen, das mehr Freiheit und mehr Risiko ermöglicht. Das Ergebnis ist eine Serie, die Aufmerksamkeit belohnt und oberflächliches Überfliegen bestraft.

Für Fans der Live-Action-Serie gibt es hier viel zu genießen. Für Neueinsteiger macht das Anthologieformat es einfach, hineinzuspringen und wieder herauszuspringen, ohne sich für eine lange Binge-Session entscheiden zu müssen. Es ist ein gewagtes Experiment, das meistens gelingt, und es lässt die Tür für weitere Abenteuer im selben Universum offen.

7 von 10.

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