Dexter Morgan ist Blutspurenanalytiker für das Miami Metro Police Department. Er ist außerdem ein Serienmörder. Showtime baute acht Staffeln und 96 Folgen auf diesem Zwiespalt auf, vom 1. Oktober 2006 bis zum 22. September 2013, und die Serie verdient den Trick größtenteils.
Trailer, via Dexter Official.
Ein Junge, erzogen von Harry Morgan
Mit drei Jahren verwaist, sah Dexter (Michael C. Hall) zu, wie seine Mutter mit einer Kettensäge ermordet wurde. Der Miami-Beamte Harrison „Harry“ Morgan (James Remar) adoptierte ihn, erkannte die sich bildenden soziopathischen Tendenzen und erzog den Jungen dazu, seinen Blutdurst auf Mörder zu richten, die dem Justizsystem entkamen. Dexter arbeitet tagsüber an den Fällen und hüllt dann einen Tötungsraum in Plastik und lässt die Leichen in den Golfstrom des Atlantiks fallen. Die Prämisse ist grausig, und die Serie weiß das.
Hall, Carpenter und der Nebenraum
Hall gewann einen Golden Globe als Dexter Morgan. John Lithgow gewann einen als Arthur Mitchell. Jennifer Carpenter spielt Debra, Dexters Adoptivschwester und Kollegin, später seine Chefin. David Zayas ist Angel Batista; C. S. Lee ist Vince Masuka; Lauren Vélez ist María LaGuerta. Erik King spielte zwei Staffeln lang Sergeant James Doakes, und Desmond Harrington stieß in Staffel drei als Joey Quinn dazu.
| Staffel | Wichtige Ergänzung | Datum des Finales |
|---|---|---|
| 1 | Christian Camargo als Brian | — |
| 2 | Keith Carradine als Frank Lundy | — |
| 3 | Jimmy Smits als Miguel Prado | — |
| 4 | John Lithgow als Arthur Mitchell | 13. Dezember 2009 |
Der Einschaltquotenrekord
Das Finale der vierten Staffel erreichte 2,6 Millionen Zuschauer und war damit die damals meistgesehene Originalfolge bei Showtime. Die Premiere der achten Staffel überschritt 3 Millionen. Das Finale erreichte 2,8 Millionen und war damit ein damaliger Senderrekord für ein Original-Serienfinale.
| Maßnahme | Dexter | Sein Quellroman |
|---|---|---|
| Medium | Fernsehserie | Roman |
| Ursprung | Showtime, 2006 | Darkly Dreaming Dexter, 2004 |
| Adaptiert von | James Manos Jr. | Jeff Lindsay |
Was die Serie richtig macht
Das Doppelleben ist der Motor, und die Serie weigert sich, es zu entschärfen. Dexters Erzählstimme behauptet, seine Triebe ließen nie nach; über den Verlauf hinweg bemüht er sich, normal zu fühlen, und manchmal gelingt es ihm. Diese Spannung ist das Beste hier, und sie hält länger vor, als es die meisten Krimidramen schaffen. Die mittleren Staffeln driften, und die späteren stützen sich auf die Prämisse über ihr natürliches Ende hinaus. Dennoch sind die ersten vier Staffeln scharf, und Hall trägt das Ganze. Das eigentliche Thema der Serie ist nicht der Mord. Es ist ein Mann, der Menschlichkeit gut genug vortäuscht, um sie zu bewahren.
Wertung: 8,3 von 10
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