Krypto-Aktien erholten sich am Donnerstag deutlich nach einem Verlusttag im Zusammenhang mit dem Scheitern des CLARITY Act im Senat. Die Erholung erfolgte, als US-Regulierungsbehörden begannen, im Rahmen ihrer bestehenden Befugnisse Maßnahmen im Krypto-Bereich voranzutreiben, wobei sowohl die CFTC als auch die SEC am Donnerstag Schritte ankündigten.
Die Rally erstreckte sich über mehrere kryptobezogene Aktien, wobei Circle, Strive und der Bitcoin-Miner Riot Platforms alle zwischen etwa 5 % und 7 % zulegten. Bitcoin (BTC) stieg in den vergangenen 24 Stunden ebenfalls um etwa 5 % auf rund 80.800 US-Dollar zum Zeitpunkt des Verfassens.
Die Abstimmung über den CLARITY Act
Die Erholung folgte auf einen starken Ausverkauf derselben Aktien nach dem Scheitern des CLARITY Act im Senat am 15. September. Coinbase und Circle fielen nach der Abstimmung um etwa 10 %, während Strategy und Strive um etwa 5 % und American Bitcoin um rund 8 % sanken.
Schritte der Regulierungsbehörden nach der Abstimmung
Der Donnerstag brachte Maßnahmen beider Behörden, wobei die CFTC passiven Softwareanbietern No-Action-Erleichterung gewährte. Die SEC lockerte vorübergehend die Anforderungen für bestimmte Plattformen, die den Onchain-Handel mit tokenisierten Wertpapieren ermöglichen.
Die CFTC reichte zudem eine Regulierungsmaßnahme für den Kryptomarkt zur Prüfung durch das Weiße Haus ein, wobei die „Prerule“-Einreichung keine Details der geplanten Regulierung offenlegt. Beide Schritte signalisieren, dass die Regulierungsbehörden nicht auf neue Gesetzgebung warten, um zu handeln.
Der Schritt der SEC ist besonders bemerkenswert, da er die Anforderungen für Plattformen lockert, die tokenisierte Wertpapiere handeln. Das könnte die regulatorische Belastung für Unternehmen in diesem Bereich verringern, wobei die Details der Erleichterung nicht vollständig offengelegt wurden.
Die Einreichung der CFTC
Die Prerule-Einreichung der CFTC zur Prüfung durch das Weiße Haus ist ein bemerkenswerter Schritt. Die Einreichung ist als „Prerule“ gekennzeichnet, und das Fehlen offengelegter Details bedeutet, dass die genaue Ausgestaltung der Pläne der Regulierungsbehörden unklar bleibt.
Die Tatsache, dass die CFTC die Einreichung überhaupt vorgenommen hat, ist ein Signal an die Branche, dass die Regulierungsbehörden aktiv an dem Krypto-Bereich arbeiten. Ob das Weiße Haus schnell darauf reagieren wird, ist eine andere Frage.
Die Reaktion des Sektors
Die Aktien, die nach der gescheiterten Abstimmung über den CLARITY Act gefallen waren, haben sich nun erholt. Die Gewinne waren deutlich, wobei Circle, Strive und Riot Platforms alle zwischen etwa 5 % und 7 % zulegten.
Die Erholung deutet darauf hin, dass der Markt schnell auf die Maßnahmen der Regulierungsbehörden reagierte. Sobald die Regulierungsbehörden zeigten, dass sie auch ohne neue Gesetzgebung weiter handelten, ließ der Verkaufsdruck nach.
Auch die Entwicklung von Bitcoin war bemerkenswert. Die größte Kryptowährung der Welt legte um etwa 5 % auf rund 80.800 US-Dollar zu.
Wen es traf
Der Ausverkauf verlief nicht einheitlich. Die Quelle nennt mehrere Aktien, die nach der Abstimmung stark fielen:
- Coinbase und Circle fielen um etwa 10 %.
- Strategy und Strive fielen um etwa 5 %.
- American Bitcoin sank um rund 8 %.
Der Gegensatz zwischen den beiden Unternehmensgruppen zeigt, wie der Markt die Nachrichten interpretierte. Der Kursrückgang von Coinbase und Circle um 10 % war der schärfste.
Der Rückgang von American Bitcoin um rund 8 % war geringer, aber immer noch bedeutend.
Die No-Action-Erleichterung der CFTC
Die No-Action-Erleichterung der CFTC für passive Softwareanbieter ist ein praktischer Schritt. Die vorübergehende Lockerung der Anforderungen durch die SEC für Plattformen, die den Onchain-Handel mit tokenisierten Wertpapieren ermöglichen, ist ein separater, aber damit zusammenhängender Schritt. Sie gibt diesen Plattformen mehr Flexibilität, während die SEC weiter an ihrer eigenen Regelsetzung arbeitet.
Was das für Anleger bedeutet
Die Erholung zeigt, dass die Reaktion des Marktes auf die Abstimmung über den CLARITY Act schnell, aber nicht dauerhaft war. Sobald die Regulierungsbehörden zeigten, dass sie sich auch ohne das Gesetz weiter bewegten, ließ der Verkaufsdruck nach.
Das bedeutet nicht, dass der CLARITY Act tot ist. Sein Scheitern war ein Rückschlag, aber kein endgültiges Urteil. Die Regulierungsbehörden handeln weiterhin, und der Sektor bewegt sich weiter vorwärts.
Der weitere Weg
Das Scheitern des CLARITY Act bedeutet, dass die Branche mit dem Regulierungsregime arbeiten muss, das sie bereits hat. Die Entwicklungen vom Donnerstag zeigen, dass die Regulierungsbehörden genau das tun.
Ob das ausreicht, um die Anleger zufriedenzustellen, bleibt abzuwarten. Die Vorab-Registrierung ist ein Anfang, beantwortet aber nicht die vielen Fragen, die die Branche dazu gestellt hat, wie sie nach geltendem Recht behandelt wird.
Die Vorab-Registrierung legt keine Details der geplanten Regulierung offen.
Dieser Satz fasst die Lage zusammen. Die CFTC hat signalisiert, dass sie an der Kryptobranche arbeitet, doch die genaue Ausgestaltung ihrer Pläne bleibt unklar.
Das Urteil über die Erholung
Die unmittelbare Reaktion des Kryptosektors auf das Scheitern des CLARITY Act war ein starker Ausverkauf. Die Reaktion des Marktes auf die regulatorischen Schritte vom Donnerstag war eine schnelle Erholung.
Die Erholung war bemerkenswert, wobei die Aktien zwischen etwa 5 % und 7 % zulegten. Der Anstieg von Bitcoin um rund 5 % auf 80.800 US-Dollar deutet darauf hin, dass der breitere Kryptomarkt trotz des politischen Rückschlags noch immer Fuß fasst.
Die Erholung zeigt, dass die Reaktion des Marktes auf die Abstimmung schnell, aber nicht dauerhaft war. Sobald die Regulierungsbehörden zeigten, dass sie sich auch ohne das Gesetz weiter bewegten, ließ der Verkaufsdruck nach.
Das Scheitern des CLARITY Act war ein Rückschlag, kein Todesstoß. Die Regulierungsbehörden ergreifen weiterhin Maßnahmen, und der Sektor bewegt sich weiter vorwärts. Ob das ausreicht, um die Anleger zufriedenzustellen, bleibt abzuwarten.
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