„How to Be Single“ möchte eine warme, chaotische Darstellung des Single-Daseins in New York City sein, und gelingt dies meistens zumindest in Bezug auf den Chaos-Aspekt. Diese romantische Komödie von 2016 unter der Regie von Christian Ditter begleitet sechs Singles – Alice, Robin, Lucy, Meg, Tom und David – bei der Navigation durch Beziehungen, Trennungen und der Suche nach Liebe in einer Stadt voller einsamer Herzen.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Liz Tuccillo. Er spielt Dakota Johnson als Alice Kepley, Rebel Wilson als Robin, Leslie Mann als Meg, Alison Brie als Lucy, Damon Wayans Jr. als David, Anders Holm als Tom, Nicholas Braun als Josh, Jake Lacy als Ken, Jason Mantzoukas als George und Colin Jost als Paul. Er wurde am 12. Februar 2016 von Warner Bros. Pictures veröffentlicht und erzielte weltweit einen Umsatz von 112 Millionen Dollar.
Trailer, freundlich von Warner Bros..
Alice’ Umzug nach New York
Alice verlässt ihren College-Freund Josh, um in New York City als Paralegal zu arbeiten und mit ihrer Schwester Meg zusammenzuleben. Meg ist eine Geburtshelferin/Gynäkologin, die kein Interesse daran hat, ein Kind zu bekommen oder eine Beziehung einzugehen. Alice freundet sich mit Robin an, einer wilden australischen Kollegin, die gerne feiert und One-Night-Stands hat, und mit Tom, einem Barkeeper, der sich mit mehreren Frauen, darunter auch Alice, einlässt.
Megs Veränderung der Meinung
Meg passt auf ein Baby auf und beschließt, mit Hilfe eines Samenspenders selbst ein Kind zu bekommen. Sie wird schwanger und verbindet dann unerwartet eine Beziehung mit Ken, einem jüngeren Mann, den sie auf Alice’ Weihnachtsfeier im Büro trifft. Ken ist von ihr begeistert, aber Meg hält die Schwangerschaft geheim, weil sie glaubt, er sei zu jung für eine gemeinsame Zukunft.
Lucys Dating-Probleme
Lucy, die Online-Dating zu einer Wissenschaft gemacht hat, trifft Tom in seinem Bar, als sie seine Internetverbindung kostenlos nutzt. Sie sucht „den Einen“ und erklärt, dass sie verschiedene Dating-Seiten nutzt. Nach einer Reihe von schlechten Dates stellt Lucy fest, dass sie Gefühle für Tom entwickelt hat.
Alice’ Networking-Event
Alice besucht ein Networking-Event und fühlt sich mit David verbunden. Später trifft sie auf Joshs Weihnachtsfeier fest, dass sie ihm nicht zusehen kann, wie er mit seiner neuen Freundin zusammen ist. Sie trifft David, der ihr eine private Ansicht von etwas zeigt, die ihre Meinung über den Abend ändert.
Die Buchhandlungsszene
Lucy ist seit drei Wochen in einer Beziehung mit Paul. Paul gibt an, andere Leute getroffen zu haben, in der Annahme, Lucy mache dasselbe, und beendet die Beziehung. Lucy bricht bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Buchladen zusammen, wo sie Kindern vorliest. George, der dort arbeitet, tröstet sie, und sie beginnen eine Beziehung.
Ein Sammelsurium
Die Stärken des Films liegen im Ensemble-Cast und der Bereitschaft, Charaktere offen scheitern zu lassen. Der Humor stützt sich auf körperliche Komik und unangenehme soziale Situationen, wobei Wilson als Robin einige der witzigsten Zeilen liefert. Mann bringt eine scharfe Schlagfertigkeit als Meg ein, und Brie spielt Lucy mit echter Verletzlichkeit.
Der Film strauchelt, wenn er versucht, zu viele Handlungsstränge zu jonglieren. Sechs Hauptfiguren bedeuten, dass jede weniger Bildschirmzeit bekommt, als sie verdient, und einige Nebenhandlungen wirken gehetzt oder werden mitten in der Szene aufgegeben. Die Romanze zwischen Alice und David erfährt beispielsweise weniger Entwicklung als die Meg-Ken-Geschichte, obwohl Alice die Hauptrolle spielt.
Vergleich der Handlungsstränge
| Charakter | Ziel | Konflikt |
|---|---|---|
| Alice | Sich mit Josh versöhnen | Josh hat eine neue Freundin |
| Meg | Ein Baby bekommen | Ken verfolgt sie trotz des Altersunterschieds |
| Lucy | Den Einen finden | Schlimme Dates, Pauls Verrat |
| Tom | Gelegenheitsbeziehungen eingehen | Verliebt in Lucy |
Der Slogan des Films verspricht eine Party, aber der Film verbringt mehr Zeit mit Einsamkeit als mit Feierlichkeiten. Das ist nicht unbedingt eine schlechte Sache. Die besten Szenen sind die ruhigen, in denen Charaktere zugeben, Angst zu haben oder unsicher zu sein.
Endergebnis
„Wie man Single ist“ ist eine kompetente, ungleichmäßige Komödie mit einem starken Cast und einem aufrichtigen Herzen. Es geht mit mehr Ehrlichkeit als die meisten Filme gewagen mit dem Single-Dasein um, selbst wenn die Umsetzung schwächelt. Der Film verdient seinen gemischten Ruf.
Wertung: 5,1/10.
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