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Matthew Rhys verankert HBOs „Perry Mason“-Origin Story, doch die Stimmung überdeckt die Handlung.

Matthew Rhys spielt Perry Mason in HBOs Drama, das 1932 spielt und eine düstere Geschichte um einen Entführungsfall vor der Geburt der Legende erzählt.

Von mitch·3 Min. Lesezeit
A tired lawyer stands amid the dusty streets of 1932 Los Angeles, before he becomes the legend.

Matthew Rhys spielt Perry Mason als einen Mann, der von Gehalt zu Gehalt lebt, nicht als eine Legende. Das ist das Risiko von Perry Mason, der HBO-Serie, die am 21. Juni 2020 Premiere hatte und bis zum 24. April 2023 lief. Die Serie spielt ihre Entstehungsgeschichte im Los Angeles des Jahres 1932, einer Stadt, die boomte, während der Rest des Landes unter der Weltwirtschaftskrise litt. Rhys verkörpert die frühen Jahre des Anwalts, bevor er den Namen trug, der er später trug.

Die Prämisse ist einfach: eine Entführung geht schief, und Masons Ermittlungen legen eine zerrissene Stadt offen. Die Umsetzung stützt sich mehr auf Atmosphäre als auf Action. Die Serie ist so konzipiert, dass sie sich wie ein Zeitdrama anfühlt, mit einem Produktionsdesign, das Los Angeles im Jahr 1932 in den Vordergrund rückt.

Trailer, über HBO.

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Rhys und die Hauptrolle

Rhys trägt die Serie. Sein Mason ist ein Mann, der noch immer unter den Kriegserlebnissen in Frankreich und einer gescheiterten Ehe leidet. Die Darstellung verankert die Serie in etwas, das der Tragödie nahe kommt, anstatt im Spektakel.

Juliet Rylance spielt Della Street, Chris Chalk spielt Paul Drake, Justin Kirk spielt Hamilton Burger, und Diarra Kilpatrick spielt Clara Drake. Eric Lange spielt Detective Gene Holcomb, und Katherine Waterston kommt in der zweiten Staffel als Ginny Aimes hinzu.

Die Besetzungsänderungen

Robert Downey Jr. war ursprünglich dafür vorgesehen, Mason zu spielen. Er stieg im Juli 2018 aufgrund seines Kinofilm-Terminkalenders aus. Matthew Rhys übernahm die Rolle im Januar 2019.

Tatiana Maslany stieß im April hinzu. John Lithgow wurde im Mai hinzugefügt. Chris Chalk und Shea Whigham wurden im Juni in Hauptrollen besetzt. Juliet Rylance, Andrew Howard, Eric Lange, Robert Patrick und Stephen Root stießen im Juli hinzu. Justin Kirk wurde im Oktober hinzugefügt.

Für die zweite Staffel wurden Lange und Kirk zu regulären Serienbesetzern befördert. Diarra Kilpatrick, die in Staffel 1 in wiederkehrenden Rollen als Clara Drake auftrat, wurde im Oktober 2021 zur regulären Serienbesetzung aufgewertet. Katherine Waterston stieß als neue reguläre Besetzung hinzu, und Hope Davis trat in wiederkehrenden Rollen auf.

Die Storystruktur

Die Serie folgt Masons Ermittlungen in einem sensationellen Fall einer Kindesentführung. Die Serie baut auf Konsequenzen für Mason, seine Mitmenschen und lokale Entscheidungsträger auf. Die Struktur hält den Fokus auf dem Fall und nicht auf Masons spätere Karriere.

Das Produktionsdesign (1)

Die Kinematografie und das Produktionsdesign erhalten besondere Lobeshuldigungen. Die visuelle Darstellung von Los Angeles im Jahr 1932 ist stark und verleiht der Geschichte einen unverwechselbaren Schauplatz. (2)

Die Kritikerrezeption (3)

Die Serie erhielt überwiegend positive Kritiken. Die Kinematografie, das Produktionsdesign und die Darstellungen zogen Aufmerksamkeit auf sich, wobei Rhys für seine Leistung besonders hervorgehoben wurde. (4)

Wo es zu kurz kommt (5)

Die Serie kann zu stark auf die Stimmung anstatt auf die Handlung setzen. Einige Zuschauer finden das Tempo langsam im Vergleich zu den späteren Filmen, die Mason berühmt machten. Die zweite Staffel, mit den neuen Showrunnern Jack Amiel und Michael Begler, die Rolin Jones und Ron Fitzgerald ablösten, bringt Veränderungen mit sich, aber die Serie lässt ihre frühe Identität nie ganz hinter sich. (6)

  1. Rhys’ Darstellung bildet das Fundament der Serie. (7)
  2. Das Produktionsdesign vermittelt den historischen Schauplatz. (8)
  3. Die Geschichte bleibt auf den Fall konzentriert. (9)
  4. Die Serie kann in die Stimmung abdriften. (10)
  5. Die Kritiken waren überwiegend positiv. (11)

Die Stärke der Serie ist auch ihre Schwäche. Indem sie nah am Boden bleibt, erreicht sie nie ganz die Höhen ihrer eigenen Ambitionen. Die Serie ist es wert, angesehen zu werden, sowohl für Rhys’ Leistung als auch für das Produktionsdesign, selbst wenn die eigentliche Intrige manchmal wie eine Kulisse für die Stimmung wirkt. (12)

Perry Mason ist eine Serie über einen Mann, bevor er zur Legende wurde. Das ist eine kleinere Idee, als die Serie hätte verfolgen können, aber Rhys macht es möglich. Das finale Urteil: 6,8 von 10.

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